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Wie unterstützt Product Information Management im E-Commerce?

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Wie unterstützt Product Information Management im E-Commerce? ©iStockphoto.com/MF3d

Heutzutage ist der Vertrieb über digitale Kanäle für Marken und Händler so wichtig wie noch nie zuvor. In dieser vernetzten Welt ist es einfacher denn je, über Grenzen hinweg zu agieren. E-Commerce ermöglicht es Unternehmen:

  • den Umsatz zu steigern, indem sie die Verbraucher dort ansprechen und erreichen,, wo sie sich geografisch und in der digitalen Welt aufhalten
  • detaillierte Informationen und Daten über diese Verbraucher zu erfassen, die zur Personalisierung des Kundenerlebnisses genutzt werden können

 Marken und Händler aus verschiedenen Branchen verstehen diesen Business Case für den digitalen Vertrieb sehr gut. Die Realität ist jedoch, dass viele Unternehmen gerade am Anfang von ihren ersten Schritten im E-Commerce enttäuscht sind.

Warum sind Marken und Einzelhändler im E-Commerce nicht erfolgreich?

Die Probleme im digitalen Handel beginnen nicht im Front End der E-Commerce Plattform, sondern sehr oft im Back End. Eine der ältesten Computertechniken – GIGO (Garbage in, garbage out) in einer modernen Variante bringt die Schwierigkeiten mit sich. Genauer gesagt deckt der digitale Handel, wenn es um Preise und technische Daten geht, alle internen Inkonsistenzen in den Produktdaten gnadenlos auf.

Die Probleme hören damit nicht auf: Ist die Produktdarstellung von Haus aus nicht optimal, wird dies im E-Commerce an viele Kunden direkt weitergegeben. Schlimmer noch: E-Commerce-Aktivitäten können einer Marke sogar schaden, weil die Verbraucher frustriert sind. Sie entdecken Ungereimtheiten in den Informationen oder Detailbeschreibungen, sehen unscharfe oder veraltete Bilder und verlassen daraufhin die Website bzw. suchen nach Alternativen.

Wie können Marken und Händler also die Chancen des E-Commerce optimal nutzen und gleichzeitig das Image des Unternehmens bewahren?

Die kurze Antwort lautet, Produktdaten müssen aktuell gehalten werden. Wie sollten Marken und Händler dabei vorgehen? Durch den Einsatz einer Product Information Management-Lösung (PIM). Dabei handelt es sich um eine Technologie, mit deren Hilfe Produktinformationen, einschließlich Bildern, Videos und detaillierten technischen Informationen, in einer zentralen Datenbank vorgehalten und verwaltet werden.

Von hier aus können die Produktdaten in alle benötigten Kanäle ausgeleitet werden. Der Kerngedanke dieses Ansatzes ist: Ergeben sich bei einem Produkt oder Produktgruppen Änderungen, sind dieselben Daten auf Websites, in Shops, in sozialen Medien, in Apps – und auch in Offline-Kanälen wie Katalogen und Geschäften – stets aktuell.

Die Suche nach fehlerhaften Produktdaten wird damit minimiert. Und mehr noch – Marken und Händler können mit wenigen Handgriffen und über die PIM-Lösung jederzeit konsistente Botschaften und Erlebnisse ihren Kunden bieten. Dies kann auch über mehrere Kanäle hinweg optimiert und unter Verwendung von Bildern und/oder Videos einfacher erfolgen. Das Vertrauen in die Marke oder den Händler wird damit gestärkt.

Verbessert ein PIM die Geschäftsprozesse?

Ja. Je mehr Produktdaten eine Marke oder ein Händler haben, desto komplexer wird das Managen dieser Daten. Ein manueller Ansatz zur Verwaltung dieser Daten führt unweigerlich zu Fehlern, betrieblicher Ineffizienz und einer Vielzahl anderer Probleme, wie z. B. Streitigkeiten darüber, wem die Daten innerhalb des Unternehmens zur Verfügung stehen.

Im Gegensatz dazu werden bei der Implementierung einer PIM-Lösung die Produktdaten zentralisiert und Prozesse eingeführt, die die Zuverlässigkeit der Daten gewährleisten. Dies wiederum trägt zur Optimierung der Prozesse bei. Diese sind für eine schnellere und kanalübergreifende Time-to-Market erforderlich, da die Mitarbeiter den Produktdaten vertrauen können.

Unternehmen können sich dann auf das konzentrieren, was sie brauchen, um die Chancen, die digitale Technologien und E-Commerce bieten, optimal zu nutzen: auf die Anreicherung von Produktinhalten, um überzeugende und personalisierte Kundenerlebnisse zu schaffen.

10 Möglichkeiten, wie eine PIM-Lösung Ihrem E-Commerce zu neuen Höhenflügen verhelfen kann

Nachfolgend finden Sie zehn konkrete Gründe, warum eine PIM-Lösung Sie zum Erfolg im E-Commerce führen kann:

  • Vereinfachen der betrieblichen Abläufe: Mitarbeiter verschwenden mit dem Management mehrerer SKUs Zeit. Ein PIM-System ermöglicht es Ihnen, diese Arbeit zu vereinfachen. Automatisierte Prozesse wie Rollen- und Rechtemanagement und Datenqualitätsprüfungen in Echtzeit minimieren dabei Fehler und helfen den Teams, Zeit zu sparen.
  • Optimieren von Aufgaben: Eine PIM-Lösung mit einer leistungsstarken Suchfunktion hilft Unternehmen, ihre Aufgaben effizienter zu verwalten.
  • Eine einzige Quelle für Produktdaten: Mehr als vier Fünftel der Unternehmen gaben an, dass das Managen von Daten aus verschiedenen Quellen sowohl entmutigend als auch mühsam ist. Eine zentralisierte PIM-Lösung beseitigt Datensilos.
  • Ein 360°-Blick auf Produkte: Fast die Hälfte der neu erstellten Datensätze weist mindestens einen Fehler auf, der sich auf die Arbeit auswirkt. Mit einer PIM-Lösung können Marken und Händler Produkte aus allen Blickwinkeln betrachten, um Konsistenz und Genauigkeit über alle Kanäle hinweg sicherzustellen.
  • Verbesserung der Datenqualität: Fast die Hälfte der ungenauen Daten ist auf menschliches Fehlverhalten zurückzuführen. Die Automatisierung der Datenerfassung, die Harmonisierung und die Verbesserung der Datenqualitätsprüfungen verhindern solche Fehler.
  • Verkürzung der Time-to-Market: Mehr als drei Viertel der neuen Produkte kommen verspätet auf den Markt. Ein PIM hilft, die Prozesse zu verbessern und so diese Verzögerungen zu verringern.
  • Stärkung der Omnichannel-Präsenz: Unternehmen, die ihre Kunden kanalübergreifend ansprechen, erhalten mehr Informationen. Kanaloptimierte Produktdaten sind hier der Schlüssel zum Erfolg.
  • Verbesserung der Produktseiten: Mitarbeiter suchen 83 Mal pro Woche nach Medien, finden aber in einem Drittel der Fälle nicht das Richtige. Die Speicherung, Organisation, Verteilung und das Abrufen digitaler Assets mithilfe einer integrierten Digital Asset Management-Lösung innerhalb eines PIM reduziert diese Fehlerquote um 5 %. Wenn die Mitarbeiter leichter auf wichtige Assets zugreifen können, ist es wiederum einfacher, die Markenkonsistenz zu verbessern.
  • Organisieren von personalisierten und kontextbezogenen Erlebnissen: Mehr als 70 % der Verbraucher sind durch unpersönliche Einkaufserlebnisse frustriert. Mit einem PIM können Sie personalisierte Inhalte und Kampagnen entwickeln und erstellen.
  • Erhöhen der Reichweite: Vier Fünftel der Kunden kaufen Produkte lieber, nachdem sie eine Beschreibung in ihrer eigenen Sprache gelesen haben. Ein PIM-Modul für das Übersetzungsmanagement optimiert die Übersetzung.