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Was bringt die Zukunft für Digital Asset Management?

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Was bringt die Zukunft für Digital Asset Management?

Die Popularität von Digital Asset Management (DAM)-Lösungen nimmt weiter zu. Analysten prognostizieren, dass der DAM-Markt bis Ende 2024 um 6,6 Milliarden Dollar wachsen wird - eine jährliche Wachstumsrate von 23 %. Was steckt also hinter dieser Popularität? Und welche Entwicklungen könnten im Jahr 2021 und darüber hinaus beobachten?

Digital Asset Management ermöglicht Marken durch optimiertes Verwalten der digitalen Assets, ihre Produktinhalte so anzureichern, dass genau die richtigen Zielgruppen angesprochen und die Anforderungen verschiedener Ausleitungskanäle erfüllt werden. Dies ist besonders wichtig, wenn man die aktuelle Nachfrage nach Personalisierung berücksichtigt. Zur Veranschaulichung: Die Hälfte der Befragten in Adobes 2019 Consumer Content Survey gab an, dass sie mit höherer Wahrscheinlichkeit einen Kauf tätigen oder einer Marke treu bleiben würden, wenn die Inhalte dieser Marke auf ihren Geschmack abgestimmt wären.

Sicherlich hatte auch die Coronavirus-Pandemie ihren einen Einfluss darauf. Da die meisten Menschen im Jahr 2020 gezwungen waren, von zu Hause aus zu arbeiten, haben sich Cloud-basierte DAM-Lösungen als unschätzbar wertvoll erwiesen, da sie es DAM-Anwendern wie Designern und Marketingfachleuten ermöglichen, unabhängig von ihrem Standort zusammenzuarbeiten.

Mit der zunehmenden Popularität von DAM werden auch der Funktionsumfang und der Nutzen, den solch eine Lösung bietet, steigen. Marken müssen agiler und schneller denn je arbeiten. In einem aktuell unsicheren wirtschaftlichen Klima wird ein Großteil dieses Nutzens in gesteigerter Effektivität, Kosteneffizienz und Benutzerfreundlichkeit liegen. Hier sind also einige Entwicklungen, die wir in den kommenden Monaten erwarten können.

  • Integrierte Analyse: Heutzutage sind Unternehmen von Daten getrieben. Durch die Integration von Datenanalysen in einer DAM-Lösung, erhalten Marken einen unschätzbaren Einblick in die Nutzung ihrer digitalen Assets. Mit der Möglichkeit zu sehen, welche Assets beispielsweise am häufigsten genutzt werden, welche am häufigsten zusammen verwendet werden und in welchen Regionen, werden Marken besser in der Lage sein, Inhalte zu erstellen, die für ein bestimmtes Publikum relevanter sind. Somit können sie einen größeren Nutzen aus jedem ihrer Assets ziehen.
  • Vorhersagen dank Künstlicher Intelligenz: Die Integration von KI wird auch dazu beitragen, die Indizierung und Prüfung neuer und bestehender digitaler Assets zu optimieren. Die automatische Verschlagwortung aller Assets, die in der Bibliothek gespeichert sind, spart wertvolle Zeit und Ressourcen und ermöglicht es Marken, schnell und effizient nach bestimmten Assets zu suchen und ihre Relevanz für eine bestimmte Ausführung zu bewerten.
  • Verbesserte Benutzerfreundlichkeit: Da die Akzeptanz von DAM-Lösungen weiter zunimmt, spricht vieles für eine einfachere, intuitivere Benutzererfahrung. Die weit verbreitete Umstellung auf Remote-Arbeit durch die Pandemie bedeutet beispielsweise, dass Anwender DAM-Lösungen zunehmend als kollaborative Ressourcen für den Zugriff auf die Erstellung und Bearbeitung von digitalen Assets nutzen. Es ist daher wahrscheinlich, dass das Design dieser Lösungen dies zunehmend widerspiegeln wird.
  • Integriertes Markenmanagement: Verbraucher sind mehr Marken - und damit auch zunehmend mehr Markenbotschaften ausgesetzt als je zuvor. Durch den Einsatz eines DAM-Systems als zentrale Markenmanagement-Plattform können Marketingverantwortliche die Nutzung von Inhalten optimieren und festlegen, welche Assets über welchen Kanal veröffentlicht werden. Darüber hinaus kann DAM die Sichtbarkeit einer Marke verbessern, indem es die besten Assets nutzt, um Kunden konsistentere und damit überzeugendere Botschaften zu präsentieren.
  • Integration mit PIM: Die wachsende Nachfrage nach Personalisierung, gepaart mit der weltweiten Verschiebung in Richtung Digitalisierung, hat eine zunehmende Verflechtung von Bildern, Videos und Dokumenten und den Produkten, die sie visualisieren, zur Folge. Durch die Integration von DAM- und PIM-Lösungen können Marken besser sicherstellen, dass die richtigen Assets schnell und einfach ausgewählt und für die richtigen Kanäle im richtigen Format bereitgestellt werden. Dies ist besonders wichtig angesichts der Nachfrage nach Online-Distribution und der Verfügbarkeit von Assets, die über URLs in HTML5 eingebettet sind, die PDFs und gedruckte Dokumente ersetzt haben.

Ein bedeutendes Instrument

2020 war ein Jahr des Wandels. Globale Abschottungsmaßnahmen haben die Verbraucher ins Internet getrieben und die Vielfalt der Marken und Kanäle, denen sie ausgesetzt sind, vergrößert. Angesichts der Notwendigkeit für Marken, frische, ansprechende und zunehmend personalisierte Inhalte zu liefern - über den richtigen Kanal und zur richtigen Zeit - ist es nicht verwunderlich, dass sich die Nutzung von DAM-Lösungen als so beliebt erweist. Diese Popularität wird sich fortsetzen, wobei technologische Entwicklungen, Marktbedingungen und Veränderungen in der Arbeitsweise den Kurs bestimmen werden.

Sie sehen also, bei DAM geht es um weit mehr als nur um die Verschlagwortung und Freigabe von Media Assets. Es ist und bleibt ein wichtiges, strategisches Instrument für Marken - jetzt und für die kommenden Jahre.