Schlagwort: Produktdatenmanagement

4 Wege, wie ein PIM die Time-to-Market beschleunigt

4 Wege, wie ein PIM die Time-to-Market beschleunigt

In der Regel gilt: Je später Sie ein neues Produkt auf den Markt bringen, desto höher ist das Risiko, Einnahmen und Gewinne an die stetig wachsende Zahl von Mitbewerbern zu verlieren. Doch Sie sind nicht allein damit, wenn die Produkteinführung für Sie eine enorme Herausforderung ist. Denn das passiert bei den meisten neuen Produkten: 79% schaffen den Markteintritt nicht rechtzeitig.

Mehr als 25% des Gesamtumsatzes und der Gewinne resultieren aus Produktneueinführungen – das gilt über alle Branchen hinweg. Es geht daher nicht nur darum, ein neues Produkt pünktlich zu präsentieren – sondern immer schneller und öfter mit Produktneuerungen in den Markt zu kommen.

Wo liegt nun also das Problem? Warum ist es oftmals so schwierig, neue Produkte rechtzeitig zu lancieren?

Die häufigsten Gründe, warum eine Produkteinführung fehlschlägt

Ein großes Hindernis für die rechtzeitige Markteinführung von Produkten sind Ineffizienzen durch:

  • Dezentrale Prozesse und Systeme
  • Nicht miteinander verbundene Datenbanken
  • Unorganisierte Aufgaben und Content-Management
  • Inkonsistente Marketingkommunikation

Wenn es Ihrem Unternehmen an einem einheitlichen und automatisierten Ansatz für das Produktinformationsmanagement mangelt, ziehen sich Prozesse in die Länge und menschliche Fehler sind vorprogrammiert – ebenso wie Redundanzen und Dubletten. Und nicht nur das: Wenn jeder Geschäftsbereich in seinem eigenen Datensilo arbeitet, verläuft Ihre Ideenfindung im Sande und die Zusammenarbeit zwischen den Abteilungen gerät ins Stocken.

Doch das ist nur ein Teil des Problems. Selbst wenn Ihr Unternehmen vielversprechende und innovative Ideen entwickelt, reicht das nicht, um als Gewinner vom Platz zu gehen: Sie müssen es schaffen, noch vor Ihren Konkurrenten Ihre Ideen in marktreife Produkte umzusetzen. Denn sonst können Ihre Kunden Ihre Produkte nicht finden.

Mit Schnelligkeit punkten

Der frühe Vogel fängt den Wurm“, sagt ein altes Sprichwort und „wer zu spät kommt den bestraft das Leben“. Ein PIM (Product Information Management-Lösung) kann Ihnen zum rechtzeitigen Markteintritt verhelfen, um zu vermeiden, dass Ihre Konkurrenz die Preise diktiert und den Löwenanteil einfährt. Denn ein PIM beseitigt Prozess- und Systemineffizienz, indem es Ihnen Folgendes bietet:

  • Zentralisierte Ablage für alle Assets
  • Self-Service-Portal
  • Transparentes Content Management
  • Automatisierte Übersetzung, Bildadaption und Marketingkommunikation

Mit dem richtigen PIM können Aufgaben wie beispielsweise das Zusammenstellen von Produktinformationen aus verschiedenen, weltweit verteilten Quellen deutlich schneller erledigt werden und so Produktlaunches deutlich beschleunigt werden. Ein PIM ruft automatisch Daten von Ihren Lieferanten und anderen Systemen ab und stellt dabei sicher, dass diese korrekt, konsistent und vollständig sind. So können Sie sich ganz auf die Entwicklung einer großartigen Marketing- und Customer Experience-Strategie konzentrieren.

Mehr erfahren

Möchten Sie wissen, ob Ihr Unternehmen ein PIM benötigt? Dann nehmen Sie an diesem Quiz teil!

  • Wenden Sie für jede Produkteinführung enorm viel Energie und Ressourcen auf, weil eine Vielzahl an beteiligten Personen und Abteilungen sowie zahlreiche Kanäle, Ausgabeformate und Sprachen koordiniert werden müssen?
  • Haben Sie das Gefühl, bei jeder neuen Kampagne wieder von vorne anzufangen und sehen sich mit zahlreichen Redundanzen konfrontiert?
  • Dauert es zu lange, bis Ihre neuen Marketing-Mitarbeiter effizient und produktiv arbeiten können, weil Workflows verwirrend oder Verantwortlichkeiten unklar sind?
  • Haben Sie Schwierigkeiten, Ihre Kunden, Mitarbeiter und Partner über Produktneueinführungen zu informieren?
  • Fällt es Ihnen schwer, Informationen wie technische Daten, Produktnutzen, Vorteile und Testimonials für Ihre Vertriebsteams, Niederlassungen und Partner zusammenzustellen?

Lautet die Antwort meistens „ja“, dann brauchen Sie auf jeden Fall einen PIM!

Mit einem PIM profitieren Sie von mehrsprachigen Produktkommunikationsprozessen, einer integrierten Bilddatenbank mit automatischer Bildkonvertierung und Marketingprozessen. Sie haben einen Single Point of Truth für Ihre Daten, nutzen eine transparenten Aufgabenverwaltung, ein Self-Service-Portal und mehr –  das macht es möglich, künftig viel schneller Produkte einzuführen!

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Wie man eine PIM-Lösung implementiert

Osudio PIM LösungFür Unternehmen, die eine Vielzahl von Produktkategorien mit vielen Produktdetails anbieten, ist die Entscheidung für eine PIM-Lösung eine logische Wahl, denn für fast jede Online gehende Firma sind qualitativ hochwertige Produktinformationen entscheidend für den Erfolg im Internet. Eine PIM-Lösung bringt jedoch viele Veränderungen mit sich. Sie berührt alle dynamischen Funktionen eines Unternehmens, von der Produktion über Vertrieb und Marketing bis hin zu Kundenbetreuung, Betrieb, Logistik und Finanzen. Da jede Abteilung eine andere Beziehung zu den eigenen Produktdaten hat, hat eine PIM-Lösung für verschiedene Personen in einem Unternehmen auch eine unterschiedliche Bedeutung. Das kann zu Reibung führen, da nicht jeder den Wert eine voll funktionsfähigen PIM-Lösung gleich erkennt. Für einige Anwender bedeutet eine PIM-Lösung schlicht mehr Zeitaufwand für die Produktdateneingabe. Da eine PMI-Lösung eine neue Arbeitsweise einführt, weckt sie bei einigen vielleicht Ängste vor dem Unbekannten.

Viele Unternehmen tun sich daher sehr schwer mit der PIM-Implementierung. Osudio ist einer der größten E-Business-Spezialisten in Europa. Wir haben bereits bei einer Vielzahl europäischer Unternehmen PIM-Lösungen implementiert, u.a. bei: Hansgrohe, Hoffmann oder MMC Hartmetall. In unserem Whitepaper geben Ihnen unsere PIM-Spezialisten pragmatische Tipps und Fallbeispiele aus ihrer Implementierungspraxis.

In dem Whitepaper erhalten Sie:

  • 9 Erfolgsfaktoren für Ihre PIM-Implementierung
  • eine Checkliste für Ihre PIM-Implementierung
  • 3 Tipps, wie Sie Ihr Team in Richtung Erfolg organisieren

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Sie wollen das Osudio-Team näher kennen lernen? Die Marketing Power Conference bietet die optimale Gelegenheit dazu. Informieren Sie sich im Vortrag von Estanislao Montesinos Gomez, wie Sie Ihre Digitalisierung mit einem PIM boosten und sprechen Sie direkt mit unserem Implementierungspartner und tauschen Sie sich mit unseren gemeinsamen Kunden über Ihre Erfahrungen aus! Weitere Infos zur Veranstaltung finden Sie hier!

Über den Autor:
Osudio Logo Osudio ist Teil der SQLI Gruppe und einer der größten europäische Spezialisten im Bereich E-Business, PIM (Product Information Management) und Print-Publishing. Osudio bietet ein exzellentes Dienstleistungspaket aus einer Hand: Strategie, User Experience und Design, Beratung, Implementierung und Integration, sowie Hosting und System-/Prozessoptimierung.

5 Gründe, warum Sie in eine PIM-Lösung investieren sollten

5 GründeProduct Information Management (PIM) ist schon lange kein unbeschriebenes Blatt mehr. Immer mehr Unternehmen setzen sich im Zuge ihrer Digitalen Transformation damit auseinander. Oft ist die Entscheidung für oder gegen ein PIM System der Kostenfrage geschuldet, denn es ist kein Geheimnis, dass die Einführung neuer IT-Systeme in Unternehmen auch mit Kosten verbunden ist.

Unser Kollege Douglas Eldridge, Marketing Manager bei Contentserv, Inc. in den USA, hat in einem Beitrag daher die Top 5 Gründe zusammengetragen, warum Sie sich dennoch mit der Einführung eines PIM Systems beschäftigen sollten.

Als kleinen Vorgeschmack zeigen wir in den folgenden Absätzen die ersten beiden Gründe genauer auf:

PIM Systeme bieten Workflows zur Verwaltung Ihrer Produkte

Wenig überraschend, dass die Hauptaufgabe bzw. -funktion eines Product Information Management Systems darin besteht, Produktinformationen zu managen. Was banal klingt, ist aber mit langen Prozessketten verbunden. Eine manuelle Verwaltung wäre zudem erheblich aufwändiger, wenn nicht sogar unmöglich und extrem ineffizient.
Ein effizientes Datenmanagement hingegen wird mittels einem PIM System durch unterschiedliche Maßnahmen, beispielsweise eine strukturierte Taxonomie oder eine semantische oder beziehungsbasierte Datenbank zum einfachen Auffinden und Verknüpfen von Produkten und deren Varianten erzielt. Einfach gesagt: Ein PIM verwaltet Produkte effektiv mit fortschrittlichen Workflows, die den gesamten Produktlebenszyklus unterstützen.

PIM Systeme sorgen für Data Governance, Genauigkeit, konforme Daten und Sicherheit.

Da ein PIM System Ihnen die volle Kontrolle über Ihre Produktinformationen über alle Kanäle gibt, zählt auch ein konsistentes Branding nicht mehr zu Ihren wunden Punkten. Produktinformationen geraten unweigerlich außer Kontrolle, wenn Sie sie für jeden Kanal einzeln handeln und verwalten. Mehrfach und dezentral abgespeicherte Informationen und veraltete Daten sind auch heute noch einer der Top-Gründe, warum ein effizientes Arbeiten im Marketing nur schwer möglich ist. Durch die Kontrolle Ihrer Produktinhalte auf einer einzigen zentralen Plattform werden Ihre Produktinformationen auf eine einfache Weise gemanagt, was über den reinen Komfort hinaus gewährleistet, dass Sie sowohl rechtskonform als auch mit qualitätsgesicherten Daten arbeiten.

Die Gründe reichen Ihnen nicht aus? Sie wollen mehr? Den ganzen Beitrag in Englisch lesen Sie hier.

Es ist ein Katalog, Baby!

Er ist gut 2 Kilo schwer und zeigt auf rund 700 Seiten über 4.000 Artikel aus dem Sortiment des Marktführers in der Automatisierung mit Vakuum. Die 14. Edition des Hauptkatalogs der Firma J. Schmalz GmbH ist der erste Katalog, der mit dem Contentserv-PIM in fünf Sprachen produziert und an die Druckerei übergeben wurde.

Mittlerweile wurde auch der Shop an das PIM-System angebunden. Weitere Informationen zur Contentserv-Lösung bei Schmalz finden Sie hier! Wenn Sie sich selbst einen Überblick über die umfangreichen Möglichkeiten von Contentserv verschaffen wollen, holen Sie sich hier Ihren persönlichen und kostenlosen Testzugang!

Effizientes Datenmanagement bei der Erwin Müller Group: Christian Bacher im Interview

Erwin Müller Group

Erwin Müller Group LogoGegründet 1987, im bayerischen Wertingen nahe Augsburg, entwickelte sich die Erwin Müller Group innerhalb von 25 Jahren mit den Marken VEGA, Hotelwäsche Erwin Müller, JOBELINE, Pulsiva und Lusini zum führenden B2B-Versandhändler für Hotel- und Gastronomiebedarf in Europa. Die schnell wachsende Unternehmensgruppe beschäftigt rund 800 Mitarbeiter. Kunden weltweit vertrauen auf das breitgefächerte Sortiment der Erwin Müller Group mit über 40.000 Artikeln. Mit dem PIM und MAM System von Contentserv schafft es das Unternehmen, den Überblick über die Daten zu behalten – das heißt, sie effizient zu managen und für den jeweiligen Kanal passend aufbereitet zur Verfügung zu stellen.

Christian Bacher ist Bereichsleiter IT bei der Erwin Müller Group aus Wertingen. Er führt und begleitet das Unternehmen erfolgreich durch die Digitale Transformation. Wir haben mit ihm zum Thema Datenmanagement gesprochen.

Christian Bacher, Erwin Müller GroupHerr Bacher, welche Herausforderungen stellt die um sich greifende Digitalisierung in Ihrer Branche und auf welche Hürden sind Sie bei der Erwin Müller Group hierbei gestoßen?

Christian Bacher: Neben den Systemen und Prozessen müssen sich auch die Menschen der Digitalisierung stellen. Dies bedeutet Veränderung und diese Veränderungen müssen aktiv begleitet werden. Gerade in Branchen, die einen hohen Automatisierungsgrad aufweisen, sind Anpassungen besonders intensiv vorzubereiten.
Das bedeutet Ideen generieren, diese eingehend diskutieren und kommunizieren sowie in kleinen und schnellen Schritten vorwärts gehen.
Eine besondere Herausforderung ist dabei, dass die verschiedenen Aktivitäten zielorientiert ineinandergreifen.

Welche Rolle spielen zentrale und medienneutrale Produktdaten in Ihrem Unternehmen?

Christian Bacher: Perfekt gepflegte Produktdaten sind absolute Voraussetzung für unsere Vertriebs- und Marketingprozesse. Nur mit korrekten Daten können wir die Herausforderungen der Digitalisierung meistern und Prozesse automatisieren.
Mit bis zu 300 Attributen je Artikel-Datensatz befüllen und steuern wir die Marketingkanäle Webshops und Print. Dazu kommen eine Vielzahl an Media-Assets wie Bilder, Dokumente und Videos. Die zentrale und einheitliche Pflege versetzt uns in die Lage, unsere Produkte effizient international zu vertreiben.

Viele Unternehmen scheuen sowohl den finanziellen als auch den arbeitstechnischen Aufwand, den die Einführung eines PIM Systems mit sich bringt – was würden Sie einem solchen Unternehmen raten?

Christian Bacher: Diskutieren Sie, inwieweit Sie im Hinblick auf Ihren Markt- und Wettbewerb in fünf Jahren mit den bestehenden Datenprozessen konkurrenzfähig sind. Sehen Sie hier ernste Gefahren, ist die Einführung eines PIM-Systems keine Frage des „ob“ sondern des „wann und wie“.

Übrigens: Wer Christian Bacher und die Erfolgsgeschichte der Digitalstrategie der Erwin Müller Group live erleben möchte – am 26. Juni haben Sie auf dem Digital Transformers Event in Wien die Möglichkeit dazu. Hier geht’s zur Veranstaltungswebsite.

Produktdatenmanagement bei MMC Hartmetall – Estanislao Montesinos-Gomez im Interview

Estanislao Montesinos-Gomez
Estanislao Montesinos-Gomez

Estanislao Montesinos-Gomez

Estanislao Montesinos-Gomez ist seit 19 Jahren bei der MMC Hartmetall GmbH tätig. Er leitet die Medienproduktion des European Commercial Marketings und ist ebenfalls als Projektmanager für das PIM-Projekt zuständig. Durch die Internationalität des Konzerns konnte er bereits auf globaler Ebene Erfahrungen mit der Implementierung von Software-Lösungen machen. Wir haben mit ihm über die Herausforderungen der Digitalisierung, speziell im Produktdatenmanagement, gesprochen.

Welche Herausforderungen stellt die um sich greifende Digitalisierung in Ihrer Branche und auf welche Hürden sind Sie bei MMC Hartmetall hierbei gestoßen?

Estanislao Montesinos-Gomez: Der digitale Wandel stellt viele Branchen vor neue Herausforderungen – uns miteingeschlossen. Besonders in Bezug auf die Information Supply Chain musste ein Umdenken geschehen. Maschinen inklusive der einzusetzenden Zerspanungswerkzeuge sowie die gesamte Peripherie innerhalb der Fertigungsstrecke werden smart (IoT) und sind komplett miteinander vernetzt (Industrie 4.0).
Da es aktuell keine einheitlichen oder allgemeingültigen Datenstandards gibt, auf welche man Datenmodelle mappen kann, bedeutet dies einen hohen Arbeitsaufwand für die gesamte Branche. Betrachtet man zudem das Volumen an den neu zu erfassenden Daten, steht man schnell vor der nächsten Herausforderung innerhalb der Organisation:
Wo und an welcher Stelle im Organigramm finden die Analyse, Pflege, Transformation und Verarbeitung zu einem Business Value statt (Digital / eBusiness Unit)? Eine eindeutige Abteilungszuweisung ist eher nur bedingt möglich. Dies kann nur in Teamwork und abteilungsübergreifend funktionieren und die neue Unit hat den Hut auf.
Gehören solche Daten oder auch nur einzelne Datensegmente in das PIM-System oder werden neue, andere Systeme benötigt? Die Lösung kann ein PIM-System alleine nicht liefern. Hier werden weitere Systeme notwendig. Früher reichte ein guter Katalog aus. Heute geht nichts mehr ohne digitale und personalisierte Daten.

Welche Rolle spielen zentrale und medienneutrale Produktdaten in Ihrem Unternehmen?

MMC Hartmetall

Produkte von MMC Hartmetall

Estanislao Montesinos-Gomez: Eine extrem große, denn aus strategischer Sicht führt kein Weg an einer medienneutralen Produktdatenverwaltung vorbei. Auch wir als Hersteller arbeiten noch mit diversen, nicht medienneutralen Systemen wie z.B. PLM, PDM-Systemen für Produkt-Datenverwaltung in Fertigungsprozessen. Diese Systeme haben auch im Verbund mit einem PIM, MAM oder großen MDM ihre Daseinsberechtigung.
Die Rolle der medienneutralen Produktdaten ist eine zusätzliche Aufgabe im Daily Business. Früher noch redundant verwaltet mit Web-CMS, InDesign, Photoshop, diversen Excel-Dateien, Access und klassischen Fileservern, verschiebt sich nun alles nach und nach ins PIM.

Welche Meilensteine hat sich MMC Hartmetall für die nächsten zwei Jahre zum Thema Digitalisierung und PIM gesetzt?

Estanislao Montesinos-Gomez: Es gibt diverse Meilensteine zur Digitalisierung in unserem Haus, die nicht alle einen Bezug zu PIM haben. PIM ist und bleibt ein Werkzeug zur Produktdatenverwaltung – Digitalisierung geht aus meiner Perspektive aber noch darüber hinaus.
Unser PIM/MAM-Projekt haben wir in mehrere Meilensteine aufgeteilt und gehen agil in dem Projekt vor. Da wir vor CONTENTSERV kein anderes PIM-System hatten, ist das für uns der produktivste Weg.
Aktuell arbeiten wir an der Fertigstellung von PIM 1.0. Dies ist ein fertiges System, mit Akzeptanz- und Produktivsystem sowie einem automatisierten Ausleitungskanal für elektronische Kataloge im BMECat-Format.
PIM 2.0 wird dann einen klaren Fokus auf die Daten haben. Hierbei werden wir mit weiteren Modulen wie Data Quality und BPM-Business Process Management unsere Daten und die Pflegeprozesse optimieren.
PIM 3.0 wird einen Fokus auf den europäischen Roll-out, digitale und auf Zielgruppen gerichtete Publikationsprozesse haben.

Mehr zum Projekt mit Osudio und MMC Hartmetall finden Sie hier.

Weitere Informationen zur Tochter von Mitsubishi Materials Corporation, MMC Hartmetall, ansehen.

MMC Networking PIM

Studie der Hochschule Aalen und SDZeCOM zum Produktdatenmanagement

ProDa Studie

75% der Hersteller und Händler wollen Prozesse im Produktdaten-Management überarbeiten

Die Bedeutung von Produktdaten und Produktdaten-Management nimmt stetig zu. Das bestätigen auch die 427 Unternehmen, die an der ProDa-Studie der Hochschule Aalen und SDZeCOM teilgenommen haben. Die Studie zeigt, dass Produktdaten und der effiziente Umgang damit für fast alle Unternehmen (84 %) heute schon eine sehr große Relevanz haben. Durchschnittlich kommunizieren die befragten Hersteller und Händler die Produktinformationen über 4,5 Touchpoints an ihre Zielgruppe. Neben den klassischen Kanälen wie Kataloge und Flyer, nehmen natürlich die Online-Kanäle wie E-Commerce, Mobile-App und Social-Media einen hohen Stellenwert im Kommunikations-Mix ein.

Auch die Qualitätskriterien für Produktdaten wurden abgefragt. Als Top 3 Punkte wurden Korrektheit, Vollständigkeit und Aktualität der Daten genannt. 77% der Unternehmen sehen in der Optimierung der Datenqualität Chancen über die gesamten Wertschöpfungsstufen im Unternehmen hinweg. Das bestätigen auch andere Erhebungen: So geben 88% in einer Umfrage von Statista im Jahr 2016 an, dass die Produktinformationen sehr relevant für die Auswahl des Online-Shops sind. In einer 2015 durchgeführten Studie von ECC sind 83% der Online-Händler der Meinung, dass detaillierte Produktinformationen den größten Einfluss auf die Retourenquote ihres Online-Shops haben.

Viele der größeren Unternehmen setzen bereits spezielle IT-Systeme (wie PIM – Product Information Management oder MDM – Master Data Management) zur Unterstützung des Produktdatenmanagements ein. Nachholbedarf haben sehr viele Unternehmen in einer durchgängigen Definition ihrer Prozesse im Umgang mit den Daten. Aktuell sind hier erst 30 % gut aufgestellt. Daher verwundert es nicht, dass über 90% der Hersteller und Händler in der Optimierung der Geschäftsprozesse die größten Zukunftschancen sehen.

Um diese Chancen zu nutzen, steht bei vielen Unternehmen a) die Überarbeitung der Prozesse und Vorgaben im Umgang mit den Daten, b) die Investition in passende IT-Systeme und c) die Weiterbildung der Mitarbeiter auf der Aufgabenliste für das Jahr 2018.

ProDa Studie Ergebnisse

Die Überarbeitung der Prozesse, Investition in IT-Systeme und Weiterbildung der Mitarbeiter stehen ganz oben auf der Aufgabenliste bei Unternehmen

Die 20-seitige Studie, die SDZeCOM mit der Hochschule Aalen veröffentlich hat, soll Herstellern und Händlern als Orientierungshilfe und als Grundlage für zukünftige Unternehmensentscheidungen dienen.

Die vollständige Studie kann hier kostenfrei angefordert werden.

Herausgeber

SDZeCOM ist der erfahrenste Systemintegratoren-Partner von Contentserv. Seit über 10 Jahren implementiert der IT-Spezialist komplexe und anspruchsvolle Lösungen. Dafür hat das Unternehmen bereits 6 Mal den Star Award erhalten. Darüber hinaus wurde SDZeCOM in 2015 und 2017 mit dem INNOVATIONSPREIS-IT ausgezeichnet und steht damit in der IT-Bestenliste. Das Unternehmen gehört im deutschsprachigen Raum zu den führenden Systemarchitekten und Systemintegratoren auf dem Gebiet Produktdaten-Management

Die Hochschule Aalen – Technik und Wirtschaft ist eine Hochschule für Angewandte Wissenschaften mit technisch-wirtschaftlichem Schwerpunkt in Aalen im Osten Baden-Württembergs. Gegründet 1962, wurde sie 1971 in eine Fachhochschule umgewandelt und hat inzwischen rund 5700 Studierende.