Warum MDM der Grundstein für eine leistungsfähige Unternehmensdatenstrategie ist?

Seit dem digitalen Zeitalter sind Daten nicht mehr nur ein Nebenprodukt von Geschäftsaktivitäten, die nach der Erfüllung ihres Zwecks entsorgt werden. Vielmehr sind heute Daten das neue Gold – so wertvoll, dass sie nicht nur gemanagt werden müssen, und damit von strategischer Wichtigkeit, um ihre Vorteile auch optimal zu nutzen.

Worin besteht nun eigentlich der Unterschied zwischen Datenmanagement und Strategie?

Stellen Sie sich Daten als Ihr Geld vor, das, während Sie ein Unternehmen führen, nicht nur verwaltet wird, sondern auch wachsen würde: Um Geld mehr werden zu lassen, braucht es eine Strategie.

Das Internet, Social Media, Mobile und die digitale Revolution im Allgemeinen pumpen kontinuierlich Daten, die wertvolle Geschäftsinformationen enthalten, in Unternehmen. Da ist es schon fast ein Verbrechen, keine Strategie zu haben, die die Daten effektiv nutzt.

Was bedeutet eine effektive Datenstrategie?

Alles beginnt damit, was Ihr Unternehmen bzw. Sie von den Daten erwarten. Im Allgemeinen wird eine Datenstrategie erstellt, um die generelle Geschäftsstrategie des Unternehmens zu unterstützen, die darauf abzielt, Gewinn und Marktanteil zu steigern, Kosten zu senken, Produkte durch Innovation zu differenzieren und eine herausragende Customer Journey zu bieten.

Diese können nur durch qualitativ hochwertige Datebn erreicht werden, die an das relevante Personal verteilt und auf die richtigen Systeme und Prozesse angewendet werden. Deshalb ist Data Quality Management (DQM) der wichtigste Business Intelligence (BI)-Trend für 2019.

Was sind die Grundlagen einer effektiven Datenstrategie?

  1. Identifizierte und definierte Daten. Ähnlich wie Bücher katalogisiert und in Bibliotheken organisiert werden, müssen auch Daten benannt, formatiert und mit Werten versehen werden
  2. Lagerung. Da Daten ein Unternehmenswert sind, muss die Speicherfähigkeit des Unternehmens nicht nur die Datenhaltung, sondern auch die bequeme Datenübertragung und –freigabe zwischen den Systemen ermöglichen.
  3. Regeln und Zugriffsrichtlinien. Um ein konsistentes Datenmanagement zu gewährleisten, müssen unternehmensweite Data Governance-Regeln und –Richtlinien festgelegt werden.
  4. Datenverarbeitungssystem. Die meisten, wenn nicht sogar alle, Daten kommen roh in das System. Da sie aus verschiedenen Quellen stammen, wird erwartet, dass sie in verschiedenen Formaten und Qualitätsstufen vorliegen und daher vor dem Versand bereinigt und angereichert werden müssen.

Aus diesen Aktivitäten sollen qualitativ hochwertige Daten oder wertvolle Erkenntnisse, wie zum Beispiel detaillierte Kunden- und Wettbewerbsinformationen, hervorgehen. Wenn diese Erkenntnisse einmal gewonnen sind, sollten sie auch richtig und schnell umgesetzt werden. Konkret heißt das beispielsweise: Wenn bestimmte Produkte auf bestimmten Kanälen zu einer bestimmten Zeit gut laufen, sollte nicht nur in mehr Werbung und Promotion auf diese Weise investiert werden. Vielmehr wird auch eine gezielte Data-Mining-Aktivität benötigt, um herauszufinden, warum diese Produkte gerade auf diesem Kanal oder zu dieser Zeit funktionieren und wie die Aktivität weiter verbessert werden kann, um zum Einen den Umsatz zu steigern, zum Anderen aber auch die Markentreue zu erhöhen.

Warum und in welcher Weise ist Master Data Management (MDM) für eine solide Datenstrategie von zentraler Bedeutung?

Egal wie gut die erarbeitete Strategie ist, sie wird ohne eine korrekte Ausführung nicht funktionieren. Um eine gute Funktionsweise sicherzustellen, wird heute eine moderne Master Data Management (MDM)-Lösung benötigt.

Gartner definiert MDM als eine „technologiegestützte Disziplin, in der Business und IT zusammenarbeiten, um die Einheitlichkeit, Genauigkeit, Verwaltbarkeit, semantische Konsistenz und Verantwortlichkeit der offiziellen gemeinsamen Stammdatenbestände des Unternehmens zu gewährleisten.“

Letztendlich stellt es Ihnen eine einzige und verlässliche Version Ihres Datensatzes, auch als „Single point of truth“ oder „Golden Record“ bezeichnet, bereit. Mit diesen Daten erhalten Sie ein vollständiges Bild und ein tiefes Verständnis der Beziehungen zwischen den für Ihr Unternehmen relevanten Dateneinheiten, u.a. Ihren Produkten, Lieferanten, Filialen etc.

Mit dem MDM können Sie

  • Datenqualität sicherstellen
  • Rollen und Verantwortlichkeiten zuweisen
  • Prozesse entsprechend Ihren Geschäftsanforderungen etablieren
  • Daten aus mehreren koexistierenden Domänen erfassen, verarbeiten und modellieren
  • Informationen innerhalb Ihres Unternehmens teilen
  • Assets / Inhalte aus verschiedenen Quellen integrieren

Ihre Datenstrategie ist Ihre Roadmap zur Erreichung eines langfristigen Ziels. Ein MDM-System ist für Ihre Reise das unerlässliche Tool, da es Ihnen ermöglicht, Ihre Aktivitäten regelmäßig zu überprüfen und zu messen, damit Ihr Business kontinuierlich wachsen und sich zu einer Marke entwickeln kann, die sich flexibel ständig den Bedürfnissen Ihrer Kunden anpasst.

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