Erwin Müller Group LogoGegründet 1987, im bayerischen Wertingen nahe Augsburg, entwickelte sich die Erwin Müller Group innerhalb von 25 Jahren mit den Marken VEGA, Hotelwäsche Erwin Müller, JOBELINE, Pulsiva und Lusini zum führenden B2B-Versandhändler für Hotel- und Gastronomiebedarf in Europa. Die schnell wachsende Unternehmensgruppe beschäftigt rund 800 Mitarbeiter. Kunden weltweit vertrauen auf das breitgefächerte Sortiment der Erwin Müller Group mit über 40.000 Artikeln. Mit dem PIM und MAM System von Contentserv schafft es das Unternehmen, den Überblick über die Daten zu behalten – das heißt, sie effizient zu managen und für den jeweiligen Kanal passend aufbereitet zur Verfügung zu stellen.

Christian Bacher ist Bereichsleiter IT bei der Erwin Müller Group aus Wertingen. Er führt und begleitet das Unternehmen erfolgreich durch die Digitale Transformation. Wir haben mit ihm zum Thema Datenmanagement gesprochen.

Christian Bacher, Erwin Müller GroupHerr Bacher, welche Herausforderungen stellt die um sich greifende Digitalisierung in Ihrer Branche und auf welche Hürden sind Sie bei der Erwin Müller Group hierbei gestoßen?

Christian Bacher: Neben den Systemen und Prozessen müssen sich auch die Menschen der Digitalisierung stellen. Dies bedeutet Veränderung und diese Veränderungen müssen aktiv begleitet werden. Gerade in Branchen, die einen hohen Automatisierungsgrad aufweisen, sind Anpassungen besonders intensiv vorzubereiten.
Das bedeutet Ideen generieren, diese eingehend diskutieren und kommunizieren sowie in kleinen und schnellen Schritten vorwärts gehen.
Eine besondere Herausforderung ist dabei, dass die verschiedenen Aktivitäten zielorientiert ineinandergreifen.

Welche Rolle spielen zentrale und medienneutrale Produktdaten in Ihrem Unternehmen?

Christian Bacher: Perfekt gepflegte Produktdaten sind absolute Voraussetzung für unsere Vertriebs- und Marketingprozesse. Nur mit korrekten Daten können wir die Herausforderungen der Digitalisierung meistern und Prozesse automatisieren.
Mit bis zu 300 Attributen je Artikel-Datensatz befüllen und steuern wir die Marketingkanäle Webshops und Print. Dazu kommen eine Vielzahl an Media-Assets wie Bilder, Dokumente und Videos. Die zentrale und einheitliche Pflege versetzt uns in die Lage, unsere Produkte effizient international zu vertreiben.

Viele Unternehmen scheuen sowohl den finanziellen als auch den arbeitstechnischen Aufwand, den die Einführung eines PIM Systems mit sich bringt – was würden Sie einem solchen Unternehmen raten?

Christian Bacher: Diskutieren Sie, inwieweit Sie im Hinblick auf Ihren Markt- und Wettbewerb in fünf Jahren mit den bestehenden Datenprozessen konkurrenzfähig sind. Sehen Sie hier ernste Gefahren, ist die Einführung eines PIM-Systems keine Frage des „ob“ sondern des „wann und wie“.

Übrigens: Wer Christian Bacher und die Erfolgsgeschichte der Digitalstrategie der Erwin Müller Group live erleben möchte – am 26. Juni haben Sie auf dem Digital Transformers Event in Wien die Möglichkeit dazu. Hier geht’s zur Veranstaltungswebsite.

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