Schlagwort: Product Experience

7 wesentliche Elemente für hochwertige Produktinhalte

Blog | Relevante Produktinhalte

Die Verbraucher von heute schätzen großartigen Content. Um sie auf Produktseiten zu locken, müssen Unternehmen die richtige Strategie entwickeln und umsetzen. In vielen Blog-Einträgen wird über bewährte Verfahren und Kampagnenideen gesprochen, die es umzusetzen gilt. Bei der Erstellung von Inhalten sollte es jedoch nicht nur darum gehen, Besucher zu Käufern zu machen, sondern auch Probleme zu lösen und das Bewusstsein zu schärfen. Aus diesem Grund sind nützliche, umfassende, konsistente und relevante Informationen der Schlüssel zur Erstellung wirklich großartiger Produktinhalte.

Hier sind 7 wesentliche Elemente für hochwertige Produktinhalte, die die Besucher garantiert ansprechen:

1. Personalisierung: Im heutigen hart umkämpften Wettbewerbsumfeld haben Marken nur eine Chance, ihre Produkte und Dienstleistungen zu verkaufen. Verkaufschancen können für immer verloren gehen, wenn das falsche Produkt angezeigt wird. Tatsache ist, dass Käufer niemals auf Inhalte klicken werden, die sie nicht interessant oder relevant finden.

Deshalb funktioniert Personalisierung. Das Anzeigen von Werbung, die dem entspricht, wonach ein Käufer sucht, sorgt für ein positives Bewusstsein für Ihre Produkte – unabhängig davon, ob sie letztendlich gekauft werden oder nicht.

Laut des Bericht 2020 Trends in Personalization stimmen 98% der Marketingexperten darin überein, dass Personalisierung die Kundenbeziehungen stärkt, während 87% von konkreten positiven Ergebnissen berichten.

2. Überzeugende Geschichten: Erwecken Sie Produkte mit interessanten Beschreibungen zum Leben. Ohne Hintergrundinformationen in einem Produktkatalog ist ein Mantel nur ein Mantel. Wenn Sie Käufer sind, warum sollten Sie dann „nur einen Mantel“ wählen und nicht „einen Replikmantel, den Timothy Chalamet in ‚Der König‘ getragen hat“? Entscheidend ist also der Kontext! Für Gerald Zaltman von der Harvard Business School werden 95% der Kaufentscheidungen vom Unterbewusstsein getroffen und der beste Weg, diesen Teil des menschlichen Gehirns zu erreichen, sind fesselnde Geschichten zu erzählen.

3. Aufmerksamkeitsstarke Titel: Der Titel sollte den Verbraucher anlocken und ihn dazu bringen, mehr über das Produkt zu erfahren. Laut Copyblogger lesen 8 von 10 Personen den Titel – aber nur 2 von 10 werden den Inhalt bis zum Ende weiterlesen. Damit ein Titel die Macht hat, Aufmerksamkeit zu erregen, muss er daher diese 4U’s enthalten: nützlich, dringend, einzigartig und ultra-spezifisch (useful, urgent, unique, ultra-specific).

4. Einzigartige Beschreibungen: Jedes Produkt ist anders! Selbst wenn Sie hunderte oder tausende auf Lager haben und das Schreiben einer einzigartigen Beschreibung für jedes einzelne Produkt eine lange und mühsame Aufgabe wäre, ist es dennoch unerlässlich, dass Sie jedem Produkt eine passende und originelle Beschreibung geben. Dies kann Vertrauen erwecken, da es beweist, dass die Marke an ihre Produkte glaubt und ihre Kunden respektiert.

5. Fesselnde Bilder: Bilder sind für jedes Einkaufserlebnis unverzichtbar, denn sie verbinden den Verbraucher mit dem Produkt. 75% der Online-Käufer geben an, dass Produktbilder ihre Kaufentscheidung stark beeinflussen. Dabei ist es wichtig, Qualität und Originalität sicherzustellen, indem man Stockfotos vermeidet und dynamische Originalbilder (z.B. Winkel- und Kontextaufnahmen) zur Verfügung stellt. So ermöglichen sie es den Verbrauchern, sich mit dem Produkt vorzustellen.

6. Klare und prägnante Beschreibungen: Versuchen Sie, keine Romane zu schreiben oder die Beschreibungsseite mit zu vielen Details zu überfluten. Zu viel Text langweilt die Verbraucher, und schlimmer noch: Es vertreibt sie. Seien Sie sich der Tatsache bewusst, dass Verbraucher heutzutage auf mobilen Geräten lesen und eine schlechtere Aufmerksamkeitsspanne haben als ein Goldfisch. Einem Microsoft-Bericht zufolge ist die Konzentrationsfähigkeit eines Menschen von 12 Sekunden im Jahr 2000 auf 8 Sekunden im Jahr 2013 gesunken und wird immer schlechter! Eine kurze und fokussierte Beschreibung ist daher ein Muss!

7. Relevante Produkte: Durch den Einsatz von Technologie können Marken Kundeninformationen (z. B. Transaktionsdaten, Historie usw.) erfassen und die sich daraus ergebenden Cross- und Upselling-Potenziale nutzen. Während sich der Kunde auf der Website aufhält, können Marken wichtige ergänzende Produkte anbieten (Cross-Selling) oder ein höherwertiges Premium-Produkt vorschlagen (Upsell). Dadurch wird die Bekanntheit effektiv gesteigert und gleichzeitig das Einkaufserlebnis für den Kunden verbessert.

Product Experience Management beginnt mit PIM

Was ist Product Experience Management?

Produktinformationen entscheiden darüber, ob sich ein Produkt verkaufen lässt oder nicht. Vom kleinsten Detail in der Beschreibung bis zur Formatierung der Bilder spielt der Produktinhalt eine Schlüsselrolle. Obwohl es fast schon eine Binsenweisheit ist, dass der Produktinhalt ein Eckpfeiler für erfolgreiche Geschäfte ist, bleibt es dennoch eine Herausforderung, sein ganzes Potenzial intelligent zu nutzen. Am Ende enttäuschen Produktinhalte die Erwartungen, weil:

/          keine Lösung zum Managen von Produktdaten vorhanden ist

/          eine Lösung zwar vorhanden, aber nicht robust genug ist

/          die vorhandene Lösung nicht dafür entwickelt wurde, Produkterlebnisse zu liefern

Wie können Unternehmen also das Beste aus ihren Produktdaten herausholen? Besonders, wenn Daten zu Tausenden oder Hunderttausenden verwaltet werden müssen? Die Antwort liegt in der Einführung von Datenmanagement-Software.

Was ist Product Information Management?

Software für das Product Information Management (PIM) ist eine Datenmanagement-Lösung, mit der Sie ganz einfach umfassende, fehlerfreie, vollständige und für jeden Kanal passend aufbereitete Produktinhalte verwalten und bereitstellen können – jederzeit und überall. Die Einführung einer PIM-Lösung zur Verwaltung von Produktdaten ist unerlässlich, um die vielen Vorteile zu nutzen, die umfassende Produktinhalte schaffen können.

Die alleinige Einführung von PIM reicht jedoch nicht aus. Kunden wünschen sich ein einfaches und nahtloses Einkaufserlebnis. Sie wollen sich sicher sein, dass ein Produkt genau dem entspricht, wonach sie suchen, und deshalb benötigen sie Zugang zu umfassenden, fehlerfreien und aktuellen Inhalten. Denn sie haben Wahlmöglichkeiten: Wenn das Erlebnis mit Ihrem Produkt nicht besonders gut ist, können sie einfach zu einem anderen Verkäufer wechseln.

Genau deshalb ist es von wesentlicher Bedeutung, Ihren Kunden hervorragende Produkterlebnisse zu ermöglichen. All das beginnt mit dem Aufbau einer emotionalen Verbindung, die sie dazu anregt, sich für Sie zu entscheiden – und nicht für Ihren Wettbewerber. Dazu müssen Sie vorhersagen können, was Ihre Kunden wollen, wie sie es wollen und wann sie es wollen. Und das allein auf Basis der Daten, die Ihnen bereits vorliegen. PIM alleine kann das nicht schaffen. Hier kommt PXM ins Spiel.

Was ist Product Experience Management?

Product Experience Management (PXM) ist das Management und die Kontextualisierung Ihrer Produktinhalte für den richtigen Kanal, den richtigen Standort und das richtige Bedürfnis. Mit PXM können Sie (zuvor in PIM verwaltete) Produktinformationen bereitstellen, die auf den Kanal, die Bedürfnisse und den Standort Ihrer Kunden zugeschnitten sind.

PXM im Kontext

/          Werbeaktionen: Durch die Straffung interner Arbeitsprozesse und die Automatisierung von Arbeitsabläufen kann sich Ihr Marketing-Team auf die Entwicklung einer Werbestrategie und die schnellere Markteinführung von Produkten konzentrieren. Sie können dann mühelos Produkte vorbereiten und sie im Rahmen anstehender Events oder zu bestimmten Saisons bei Ihrer Zielgruppe bewerben. Dies steigert den Umsatz und gibt Ihren Kunden gleichzeitig das Gefühl, dass Sie genau zum richtigen Zeitpunkt wissen, was sie brauchen.

/          Empfehlungen und Angebotspakete: Die Bündelung von Produkten bietet Verkäufern eine Gelegenheit zum Cross-Selling oder Upselling verwandter Produkte, die die von einem Kunden bereits gewählten Artikel ergänzen. Diese Angebotspakete können als Empfehlungen oder Add-ons zur Befriedigung eines bestimmten Kundenbedürfnisses angeboten werden. Mit PXM können Sie einfach Angebotspakete für bestimmte Events, Werbeaktionen oder Kampagnen zusammenstellen.

/          Kampagnen: PXM ermöglicht die Bündelung verschiedener Produktpartien mit externer Kommunikation, in gedruckter Form oder in Form von E-Mail-Kampagnen, um eine an eine bestimmte Jahreszeit angepasste und immer aus der Produktperspektive geschilderte Botschaft zu übermitteln.

/          Omnichannel-Veröffentlichung: WMit PXM kann die Präsentation eines Produktes für verschiedene Verkaufskanäle optimiert werden. Durch die Verknüpfung von Produktinformationen mit einer Verkaufsförderuns- und Marketing-strategie können Sie Ihren Kunden Ihre Produktinformationen im Zusammenhang mit bestimmten Werbeaktionen oder Neuerungen konsistent auf verschiedenen Kanälen präsentieren.
/          Analyse. Ein intelligentes PXM-System verfügt über Funktionen, mit denen Sie die Performance Ihrer Produkte messen und Bewertungen überprüfen können. Dadurch können die Marketing-Experten in Ihrem Unternehmen besser entscheiden, welche Produkte Ihren Kunden zur richtigen Zeit vorgestellt werden sollten. Sie können diese Erkenntnisse auch nutzen, um die Produkterlebnisse Ihrer Kunden kontinuierlich zu verbessern, da Sie Ihre Produkte testen können – bevor Sie sie auf den Markt bringen.

Die Einführung einer PXM-Lösung ist von wesentlicher Bedeutung für Unternehmen, die eine solche erstrebenswerte emotionale Verbindung mit ihren Verbrauchern aufbauen möchten. Dabei geht es um mehr als nur um umfassende und aktuelle Produktinformationen – entscheidend ist, Ihren Kunden ansprechende Erlebnisse zu ermöglichen. Auf diese Weise bieten Sie mehr als nur Produkte an – und Ihre Kunden entscheiden sich für Sie, weil Sie mit ihnen über diese Erlebnisse und Bedürfnisse in Verbindung treten.

Erwartungen von Konsumenten erfüllen: Wie gut sind Sie darauf vorbereitet?

Was wollen Konsumenten und was wollen sie nicht? Wie gut sind Sie darauf vorbereitet, deren Ansprüche zu erfüllen?

Entgegen Berichten über den möglichen Tod des Einzelhandels, zeigt die Studie  „The State of Retailing Online 2018″ der National Retail Federation Folgendes auf:

/ Es gibt mehr Neueröffnungen als Geschäfte, die schließen.

/ Investitionen in die Omnichannel-Optimierung bleiben konstant hoch.

/ Der Erfolg des mobilen Einzelhandels wächst.

Geht es um Innovationen in der Wertschöpfungskette, geben die Experten von Deloitte in ihrem Trendreport „2018 Retail, Wholesale and Distribution Industry Trends Outlook“ dem Handel Einblicke, in welche Technologietrends man investieren sollte:

/ Das Internet der Dinge (Internet of Things – IoT) ermöglicht Verbrauchern den Online-Zugang zu Filialbeständen, um direkt Bestellungen für den Kauf oder die Abholung zu tätigen.

/ Digitale Angebots- und Nachfrage-Systeme sorgen für Zeitersparnis und kostengünstige Lieferung.

/ Erweiterte, virtuelle und gemischte Realitäten (AR, VR und MR) dienen zur Schaffung und Bereitstellung von eindrucksvollen und fesselnden Kundenerlebnissen.

Für die Einzelhandelsbranche öffnen sich neue Türen, was eigentlich nur eins bedeuten kann: Es werden noch mehr neue Produkte auf den Markt geschwemmt, und der Wettbewerbsdruck zwischen den Unternehmen wird immer stärker. Doch keiner beschwert sich, nicht einmal die Verbraucher. Angesichts der Umsatzprognosen, nach denen der E-Commerce bis 2020 satte 4 Mrd. USD erwirtschaften soll, scheint es als ob Konsumenten den Unternehmen direkt mitteilen, dass sie Geld ausgeben wollen … allerdings unter einer Bedingung: Geben Sie ihnen genau das, was sie wollen.

Doch bevor Sie das tun können, sollten Sie die „Schmerzpunkte“ der Verbraucher identifizieren.

Was Konsumenten nicht wollen

Die Markenexpertin Helen Edwards hat sich mit den sieben unverwechselbaren Emotionen beschäftigt, die sich in der menschlichen Mimik zeigen. Fünf davon sind negativ: Wut, Angst, Traurigkeit, Ekel und Verachtung. Und sicher wollen Sie nicht, dass eine dieser Emotionen mit Ihrer Marke in Verbindung gebracht wird, wenn der Verbraucher Ihre Website besucht.

Die größten Ärgernisse auf E-Commerce-Seiten sind laut der Agentur Corra die Folgenden:

/ 41,2 % nennen schlecht gestaltete Navigationen und fehlende Unterkategorien für Schlüsselprodukte.

/ 29,8 % finden die Suchfunktion zu oberflächlich und vermissen Filter für eine erweiterte Suche.

/ 26,4 % sind der Meinung, dass Produkte zu sehr hinter der Markenkommunikation versteckt.

Wenn Sie diese Schmerzpunkte beseitigen, sind Sie auf dem richtigen Weg zu einer hervorragenden Kundenzufriedenheit.

Was Konsumenten wollen

Laut MineWhat führen Verbraucher heutzutage die folgenden Schritte online durch, bevor sie einen Kauf tätigen:

/ 81 % recherchieren

/ 61 % lesen Produktbewertungen

/ Die meisten rufen mindestens drei E-Commerce-Seiten auf.

Und wonach suchen sie? Informationen, Informationen, Informationen!

Nur welche Art von Informationen? Eine Studie des Einzelhandelsverbands  National Retail Federation (NRF) zeigt, dass Verbraucher nicht einfach ziellos im Internet surfen. Tatsächlich suchen sie nach etwas Bestimmtem und wollen es schnell finden. Das heißt: Noch bevor die Verbraucher in der Suchleiste etwas eintippen, haben sie ein Ziel im Sinn.

Die gleiche Studie ergab auch, dass 79% der Verbraucher auch das Gesamterlebnis für die Entscheidung berücksichtigen, ob und wie oft sie bei einer Marke oder einem Einzelhändler kaufen. Zentrale Faktoren dafür sind unkomplizierte Rückgaberichtlinien, ein kostenloser Versand und Kreditkartensicherheit.

Wie kann man nun auf den heutigen Verbraucher eingehen? Die Nielsen Norman Group empfiehlt, sich an den 5 Typen von E-Commerce-Käufern auszurichten:

/ Produktorientierte: Diese Gruppe weiß, was sie will und ist bereit zu kaufen, sobald sie das Produkt gefunden hat. Für diese Gruppe ist Geschwindigkeit das A und O.

/ Stöberer: Sie wollen Zeit totschlagen und verbringen sie auf Ihrer Website. Der Schlüssel zu dieser Gruppe heißt: alles anzubieten, was angesagt und neu ist.

/ Forscher: Diese Personen waren bereits auf mindestens zwei anderen Websites. Und sollten sie Ihre Website zuerst besucht haben, werden sie definitiv noch woanders suchen, um mehr Informationen zu sammeln. Der Schlüssel zu dieser Gruppe heißt: Vertrauen.

/ Schnäppchenjäger: Diese Gruppe ist extrem preisbewusst und auf der Suche nach Sonderangeboten, Aktionsware und Schnäppchen. Entsprechende Angebote sollten Sie also prominent platzieren.

/ Einmalkäufer: Die Käufer dieser Gruppe besitzen häufig einen Geschenkgutschein, haben aber nicht die Absicht, nach ihrem Kauf auf Ihre Website zurückzukehren. Stellen Sie ein gutes Einkaufserlebnis sicher, indem Sie das Einrichten eines Kundenkontos vor dem Kauf nicht zur Pflicht machen.

Quiz: Wie gut sind Sie aufgestellt, um Ihren Kunden das zu geben, was sie wollen?

Den Verbrauchern das zu geben, was sie wollen, beginnt schon bei Ihnen selbst. Stellen Sie sich die folgenden Fragen, um herauszufinden wie gut Sie bereits aufgestellt sind, um Ihre Konsumenten mit genau den Informationen zu versorgen, die sie benötigen:

    1. Haben Sie Probleme mit der Pflege Ihrer Produkte, wenn die Anforderungen an Ihre Produktdaten steigen (z.B. schnelle und kontinuierliche Aktualisierungen der Produktbeschreibungen, Bearbeitungen der Preis- und Dokumentenversionen, etc.)?
    2. Ist es für Sie schwierig, Ihre Produktinformationen für verschiedene Märkte zu lokalisieren?
    3. Ist es für Menschen innerhalb oder außerhalb Ihrer Organisation schwierig, auf die neusten Produktinformationen zuzugreifen oder diese weiterzugeben
    4. Nutzen Sie diverse Excel-Tabellen, um Ihre Produktdaten zu verwalten?

Wenn Sie bei diesen Fragen nicken, ist es höchste Zeit, über den Einsatz eines Product Information Management Systems (PIM) nachzudenken. Denn ein PIM ist die Basis, um großartige Produkterlebnisse zu schaffen.