Schlagwort: Künstliche Intelligenz

Wie KI den B2B-Handel verändert

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Die künstliche Intelligenz (KI) ist weiterhin auf dem Vormarsch und hat den Unternehmen bisher viele positive Möglichkeiten beschert. Kunden machen immer bessere Erfahrungen, da künstliche Intelligenz es den Unternehmen ermöglicht, kreativer auf die Verbraucher zuzugehen. In vielen Fällen durch Personalisierung oder maßgeschneiderte Nachrichten. Auch B2B-Anbieter haben die Art und Weise, wie sie Geschäfte machen, verändert. Viele haben sich auf den Weg der digitalen Transformation begeben und wenden sich nun auch der KI zu, um größere Vorteile zu erzielen. Aber wie treibt die KI den Wandel im B2B-Bereich voran?

KI beschleunigt Wachstum und Einnahmen

Eine kürzlich von Gartner durchgeführte Umfrage ergab, dass bis 2020 30% der B2B-Unternehmen KI einsetzen werden, um mindestens einen ihrer primären Verkaufsprozesse zu verbessern. Diese Unternehmen haben eine KI-Strategie implementiert, um ihr Wachstum und ihre Einnahmen durch KI zu beschleunigen:

/ Nutzung relevanter Daten für Erkenntnisse. KI hilft B2B-Anbietern bei der Identifizierung und Segmentierung von Käufern auf der Grundlage ihrer Bedürfnisse, ihres Standorts und ihrer historischen Präferenzen. Sie können maßgeschneiderte Marketingansätze für Zielkunden entwickeln und dabei wertvolle Erkenntnisse über potenzielle Kunden während des gesamten Kaufzyklus nutzen. Dieser Ansatz hilft dabei, den Kunden die richtigen Produkte und Dienstleistungen zu liefern, was letztlich die Konversionsraten und den Umsatz erhöht.

/ Generierung hochwertiger Leads. Eine Studie von Harvard Business ergab, dass Unternehmen, die KI für den Vertrieb nutzen, ihre Leads um 50% steigern konnten. Durch diese Nutzung können Unternehmen Erkenntnisse aus einer breiten Basis gewinnen und so die vielversprechendsten B2B-Käufer identifizieren. Dies trägt dazu bei, die Anzahl der vom Vertriebsteam generierten Leads zu erhöhen und gleichzeitig deren Qualität zu sichern.

/ Straffung interner Aufgaben. Einem Bericht zufolge werden 80% der Zeit eines Sales-Teams für Kaltakquise und Leadpflegeaktivitäten aufgewendet. Dadurch bleibt ihnen gerade noch genug Zeit und Energie, um tatsächlich an einem erfolgreichen Abschluss zu arbeiten. Die Einführung von KI kann laut McKinsey die Zeit, die Mitarbeiter für niedere Aufgaben aufwenden, um 40% deutlich reduzieren. Arbeitsintensive Aufgaben wie Datenmanagement können durch die Einbettung der KI in verschiedene Datenverwaltungs- und Automatisierungslösungen minimiert werden. Künstliche Intelligenz kann Mitarbeiter entlasten, so die Zusammenarbeit fördern und interne Arbeitsprozesse verbessern.

/ Liefern präziser Produktinhalte. Käufer sind äußerst wählerisch, wenn es um den Kauf von Produkten auf einer Website oder in einem Geschäft geht. Sie benötigen genaue und konsistente Produktinhalte, unabhängig davon, ob sie sich in einem physischen Geschäft befinden oder eine E-Commerce-Webseite besuchen. Und sie möchten jederzeit Zugang zu umfänglichen und aktuellen Produktinhalten haben. KI ermöglicht es B2B-Anbietern, aktuelle und genaueste Inhalte zu liefern, indem sie die richtigen Inhalte effizient an die richtigen Kanäle liefern.

KI verbessert das Kauferlebnis

Durch die Einführung von KI können B2B-Anbieter:

/ Das Käuferverhalten vorhersagen. Ohne KI ist es fast unmöglich, das Käuferverhalten zu prognostizieren und es zum Nutzen des Unternehmens einzusetzen. Indem sie sich auf Käuferdaten und historische Aktionen stützen, können B2B-Anbieter Produktangebote jederzeit auf die Bedürfnisse ihrer Käufer zuschneiden. KI hilft darüber hinaus, indem es relevantere Botschaften und genauere veröffentlichte Produktinhalte auf jedem Kanal bereitstellt.

/ Die Datenanalyse vereinfachen. Die Analyse von Produktdaten zur Gewinnung von Erkenntnissen kann fehleranfällig und schwierig sein. Falsche oder inkonsistente Produktdaten führen zu Verwirrung innerhalb und außerhalb des Unternehmens. KI hilft bei der Lösung komplexer Probleme über kurze Zeiträume hinweg, wodurch Datenanalysen verbessert und Produktinformationen effizient gespeichert und abgerufen werden können.

/ Die Produktleistungen messen. Die Analyse und Messung vergangener Produktleistungen aus einer Kampagne oder Werbeaktion ist für B2B-Anbieter notwendig. KI hilft Unternehmen, die Leistung von Produkten auf dem Markt über einen bestimmten Zeitraum zu messen und anhand historischer Benchmarks zu bewerten. So können Entscheidungsprozesse gesteuert und Empfehlungen erarbeitet werden.

/ Den Kaufprozess verbessern. Das Durchsuchen eines ganzen Kataloges nach einem einzigen Produkt ist für B2B-Käufer anstrengend und zeitaufwendig, insbesondere wenn es dringend benötigt wird. KI kann verwendet werden, um Käufern effiziente und einfache Möglichkeiten zu bieten, die Produkte zu finden, die sie zu einem bestimmten Zeitpunkt benötigen. Die Facettensuche (oder auch Faceted Search), Text-to-Speech und Bilderkennung sind einige der Werkzeuge, die zur Verbesserung der Suchfunktionalität eines Systems eingesetzt werden können. Das Beseitigen von Hindernissen während des Kaufprozesses bedeutet ein besseres Erlebnis für Käufer und eine schnellere Umsetzung für Unternehmen.

Der Einsatz von KI ist für B2B-Unternehmen mittlerweile zur Normalität geworden, und das gilt nicht mehr nur für große Unternehmen. Kleine und mittlere Unternehmen können dank der weit verbreiteten Nutzung der Cloud ihre Vorteile nutzen.

CONTENTSERV und KI – ein Anwendungsbeispiel von Alexander Wörl

Künstliche Intelligenz, Alexander Wörl

Neben dem Buzzword Digitalisierung geistert derzeit ein weiterer Begriff inflationsartig durch die Marketing Welten – KI, also die künstliche Intelligenz. Aber was bedeutet KI eigentlich und wie lässt sich damit Geld verdienen? Oder wenigstens Geld einsparen?

Alexander Wörl, Head of Research & Development bei CONTENTSERV, zeigt am Beispiel eines Sportartikelherstellers mit 50.000 Produkten, wie die KI beim Upload von Bilddaten Zeit und vor allem Geld einsparen kann.

Digitale Transformation wirbelt Möbelhandel durcheinander

Was lange Zeit am Möbelhandel vorüberging, trifft die Branche seit einigen Jahren umso härter: die Digitalisierung greift um sich und viele Filialen sehen sich schon vor dem Aus. Doch ist die digitale Transformation wirklich der Tod für viele Händler in der Möbelbranche?

 

Königsweg Cross-Channel Strategie

Königsweg Cross-Channel Strategie

Diese Frage lässt sich so einfach nicht beantworten. Klar ist, dass sich der Möbelhandel bereits verändert hat und auch weiterhin nachhaltig verändern wird – und zwar, weil sich der Kunde verändert hat. Der (potentielle) Kunde von heute recherchiert online, informiert sich über verschiedenste Produkte, sucht nach den für ihn relevanten Informationen… und kauft mittlerweile auch online. Hier gilt es, anzuknüpfen und die Herausforderungen nicht als Problem, sondern als Chance zu verstehen.

 

Eine umfassende Digitalstrategie mit zeitgemäßen Marketingkanälen muss her. Sie sichern heute und morgen das Überleben des Möbelhandels. Der ist nun in der Lage ist, den potentiellen Käufer nicht nur persönlich im stationären Handel und durch Prospekte, die zu ihm nach Hause geliefert werden, zu erreichen: der Händler holt ihn da ob, wo er sich informiert – online. Kanalübergreifendes Denken wird in der Möbelbranche zur Überlebenshilfe. Das kann aber nur funktionieren, wenn die verschiedenen Kanäle und Touch Points auch miteinander verbunden sind und die für den Empfänger jeweils relevanten Informationen zur richtigen Zeit im richtigen Umfang und über den richtigen Kanal transportieren. Dazu sind smarte Technologien vonnöten, die den Unternehmen bei der Digitalisierung ihrer Marketingprozesse unter die Arme greifen.

 

Kanalübergreifendes Denken als Überlebenshilfe für die Möbelbranche

Kanalübergreifendes Denken als Überlebenshilfe für die Möbelbranche

Das ECC Köln veröffentlichte zu diesem Thema bereits 2015 ein Thesenpapier, das die Herausforderungen im Möbelhandel bis 2020 aufgreift. Diese Aussagen haben sich bis heute zum Teil bereits bestätigt und werden sich bis 2020 wohl noch deutlicher bemerkbar machen.

Überleben werden nur diejenigen Händler, die sich den neuen Marktgegebenheiten anpassen und sich vor der Digitalisierung nicht verschließen: Das wandelnde Kundenverhalten muss in die eigene Strategie mit aufgenommen werden um darauf aufbauend neue Strukturen zu schaffen, den Kunden kanalübergreifend bedienen zu können. Die Herausforderung wird sein, an jedem Touch Point den jeweils relevanten Content mit Mehrwert anzubieten, der schlussendlich auch zum Kauf führt. Auf dem Weg dorthin helfen innovative Konzepte und Technologien wie beispielsweise Augmented Reality oder Künstliche Intelligenz, um den Kunden abzuholen und auf seiner individuellen Customer Journey zu begleiten.

 

Die imm Cologne (15.-21.01.2018), weltweit größte Einrichtungsmesse, fokussierte sich im mittlerweile 5. imm cologne Congress am 18. Januar 2018 ebenfalls auf den Wandel in der Möbelbranche. Unter dem Motto „Von Nice to have zum Überlebenskamp – Erfolgsfaktoren für den Möbel E-Commerce“ wrrden aktuelle Trends wie Virtual und Augmented Reality, oder auch die Zukunft des Möbel E-Commerce von Experten beleuchtet. Den Schlussbericht der ersten Einrichtungsmesse des Jahres 2018 können Sie sich bequem hier ansehen.