Schlagwort: Digitalisierung

Recap DMEXCO: Mensch im Mittelpunkt

Am 12. und 13. September öffneten sich die Tore zur DMEXCO in Köln zum zehnten Mal. DMEXCO (Digital Marketing Expo and Conference) versteht sich als Community und zentraler Treffpunkt von wichtigen Entscheidungsträgern aus digitaler Wirtschaft, Marketing und Innovation. Seit 2009 versammeln sich jährlich nationale und internationale Größen aus Marketing, Medien und Tech in der nordrhein-westfälischen Großstadt.

Unter der Headline Take C.A.R.E. diskutierten dieses Jahr Marketing-Entscheider und Experten aus digitaler Wirtschaft über die Verantwortung für die Nutzer und das Web. In der immer schneller werdenden technologischen Umgebung, muss es das Ziel sein, das Vertrauen der Nutzer zu erhalten und neu zu gewinnen. Diesbezüglich waren sich Journalisten, Vertreter aus der Politik und der Wirtschaft einig.

Ein weiteres prominentes Thema war auch in Köln das Thema Künstliche Intelligenz (KI). Es ist keine Frage, dass wir im Zeitalter der künstlichen Intelligenz leben, die Frage ist vielmehr, wie man die Menschen mitnimmt. “Wenn wir den Menschen konkrete Anwendungsfälle aufzeigen, sind sie viel eher bereit, sich darauf einzulassen”, so Dorothee Bär, Staatsministerin für Digitales. “Eine Studie hat ergeben: Der Deutsche mag den Wandel an sich nicht, kann aber – im Vergleich zu anderen Ländern – am besten mit ihm umgehen.

Mit über 1.000 Ausstellern aus 40 Ländern, mehr als 550 Speakern und insgesamt rund 41.000 Fachbesuchern an beiden Tagen, war die Jubiläumsveranstaltung der DMEXCO ein voller Erfolg. Die Ausstellerzufriedenheit bezüglich der Quantität der Besucher und der Qualität der Kontakte an den Ständen sei dieses Jahr signifikant gestiegen“, erklärte Dr. Dominik Matyka, Chief Advisor DMEXCO.

Contentserv war dieses Jahr von der Besucher- auf die Ausstellerseite gewechselt. Wir waren Mitaussteller auf der Spryker Plaza – unserem neuen Partner!

Die zwei Tage voller guter Gespräche mit Interessenten, tollen Vorträgen und Networking mit Partnern und Kollegen liegen hinter unserem DMEXCO Team. Weitere Eindrücke auf Sprykers Facebook Seite oder der Spryker Webseite.

 

 

Nächstes Jahr findet die DMEXCO am 11. und 12. September 2019 erneut in Köln statt.

 

Wie man eine PIM-Lösung implementiert

Osudio PIM LösungFür Unternehmen, die eine Vielzahl von Produktkategorien mit vielen Produktdetails anbieten, ist die Entscheidung für eine PIM-Lösung eine logische Wahl, denn für fast jede Online gehende Firma sind qualitativ hochwertige Produktinformationen entscheidend für den Erfolg im Internet. Eine PIM-Lösung bringt jedoch viele Veränderungen mit sich. Sie berührt alle dynamischen Funktionen eines Unternehmens, von der Produktion über Vertrieb und Marketing bis hin zu Kundenbetreuung, Betrieb, Logistik und Finanzen. Da jede Abteilung eine andere Beziehung zu den eigenen Produktdaten hat, hat eine PIM-Lösung für verschiedene Personen in einem Unternehmen auch eine unterschiedliche Bedeutung. Das kann zu Reibung führen, da nicht jeder den Wert eine voll funktionsfähigen PIM-Lösung gleich erkennt. Für einige Anwender bedeutet eine PIM-Lösung schlicht mehr Zeitaufwand für die Produktdateneingabe. Da eine PMI-Lösung eine neue Arbeitsweise einführt, weckt sie bei einigen vielleicht Ängste vor dem Unbekannten.

Viele Unternehmen tun sich daher sehr schwer mit der PIM-Implementierung. Osudio ist einer der größten E-Business-Spezialisten in Europa. Wir haben bereits bei einer Vielzahl europäischer Unternehmen PIM-Lösungen implementiert, u.a. bei: Hansgrohe, Hoffmann oder MMC Hartmetall. In unserem Whitepaper geben Ihnen unsere PIM-Spezialisten pragmatische Tipps und Fallbeispiele aus ihrer Implementierungspraxis.

In dem Whitepaper erhalten Sie:

  • 9 Erfolgsfaktoren für Ihre PIM-Implementierung
  • eine Checkliste für Ihre PIM-Implementierung
  • 3 Tipps, wie Sie Ihr Team in Richtung Erfolg organisieren

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Sie wollen das Osudio-Team näher kennen lernen? Die Marketing Power Conference bietet die optimale Gelegenheit dazu. Informieren Sie sich im Vortrag von Estanislao Montesinos Gomez, wie Sie Ihre Digitalisierung mit einem PIM boosten und sprechen Sie direkt mit unserem Implementierungspartner und tauschen Sie sich mit unseren gemeinsamen Kunden über Ihre Erfahrungen aus! Weitere Infos zur Veranstaltung finden Sie hier!

Über den Autor:
Osudio Logo Osudio ist Teil der SQLI Gruppe und einer der größten europäische Spezialisten im Bereich E-Business, PIM (Product Information Management) und Print-Publishing. Osudio bietet ein exzellentes Dienstleistungspaket aus einer Hand: Strategie, User Experience und Design, Beratung, Implementierung und Integration, sowie Hosting und System-/Prozessoptimierung.

Dr. Schär – Qualitätsansprüche an Produkte und ihre Daten

Dr. Schär LogoWas hat glutenfreie Ernährung mit Digitalisierung zu tun? Ein Online Shop? Jein! Ein digitaler Vertriebskanal bedeutet nicht gleich, dass man Digitalisierung ernst nimmt. Das Unternehmen, das wir heute vorstellen, hat erkannt, dass hinter dem Begriff viel mehr steckt und stellt heute schon die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft: Die Südtiroler Firmengruppe Dr. Schär.
Das Familienunternehmen, das mit dem Vertrieb von Kleinkindnahrung begann, ist heute ein weltweit bekanntes Unternehmen, spezialisiert auf besondere Ernährungsbedürfnisse.

Dr. SchärDie Identität wahren und doch fortschrittlich sein, das ist oft die Balance für traditionsreiche Familienunternehmen. Dr. Schär ist sich dieser Herausforderung sichtlich bewusst und geht mit der Zeit. Das Unternehmen aus Burgstall in Südtirol setzt nun auf das Product Information Management System (PIM) von Contentserv, um die immer komplexer werdende Produktkommunikation zu erleichtern und so für die Kunden korrekte und einheitliche Informationen auf allen Kanälen zur Verfügung stellen zu können.

Wie das PIM und MAM bei Dr. Schär für eine bessere Produktkommunikation sorgen, lesen sie in unserer aktuellen Pressemitteilung.

5 Gründe, warum Sie in eine PIM-Lösung investieren sollten

5 GründeProduct Information Management (PIM) ist schon lange kein unbeschriebenes Blatt mehr. Immer mehr Unternehmen setzen sich im Zuge ihrer Digitalen Transformation damit auseinander. Oft ist die Entscheidung für oder gegen ein PIM System der Kostenfrage geschuldet, denn es ist kein Geheimnis, dass die Einführung neuer IT-Systeme in Unternehmen auch mit Kosten verbunden ist.

Unser Kollege Douglas Eldridge, Marketing Manager bei Contentserv, Inc. in den USA, hat in einem Beitrag daher die Top 5 Gründe zusammengetragen, warum Sie sich dennoch mit der Einführung eines PIM Systems beschäftigen sollten.

Als kleinen Vorgeschmack zeigen wir in den folgenden Absätzen die ersten beiden Gründe genauer auf:

PIM Systeme bieten Workflows zur Verwaltung Ihrer Produkte

Wenig überraschend, dass die Hauptaufgabe bzw. -funktion eines Product Information Management Systems darin besteht, Produktinformationen zu managen. Was banal klingt, ist aber mit langen Prozessketten verbunden. Eine manuelle Verwaltung wäre zudem erheblich aufwändiger, wenn nicht sogar unmöglich und extrem ineffizient.
Ein effizientes Datenmanagement hingegen wird mittels einem PIM System durch unterschiedliche Maßnahmen, beispielsweise eine strukturierte Taxonomie oder eine semantische oder beziehungsbasierte Datenbank zum einfachen Auffinden und Verknüpfen von Produkten und deren Varianten erzielt. Einfach gesagt: Ein PIM verwaltet Produkte effektiv mit fortschrittlichen Workflows, die den gesamten Produktlebenszyklus unterstützen.

PIM Systeme sorgen für Data Governance, Genauigkeit, konforme Daten und Sicherheit.

Da ein PIM System Ihnen die volle Kontrolle über Ihre Produktinformationen über alle Kanäle gibt, zählt auch ein konsistentes Branding nicht mehr zu Ihren wunden Punkten. Produktinformationen geraten unweigerlich außer Kontrolle, wenn Sie sie für jeden Kanal einzeln handeln und verwalten. Mehrfach und dezentral abgespeicherte Informationen und veraltete Daten sind auch heute noch einer der Top-Gründe, warum ein effizientes Arbeiten im Marketing nur schwer möglich ist. Durch die Kontrolle Ihrer Produktinhalte auf einer einzigen zentralen Plattform werden Ihre Produktinformationen auf eine einfache Weise gemanagt, was über den reinen Komfort hinaus gewährleistet, dass Sie sowohl rechtskonform als auch mit qualitätsgesicherten Daten arbeiten.

Die Gründe reichen Ihnen nicht aus? Sie wollen mehr? Den ganzen Beitrag in Englisch lesen Sie hier.

Unternehmenskultur 3 – Ist Ihre Firma digital? Führungskräfte und Mitarbeiter uneins

 

„Culture is the glue that either keeps us doing things well or keeps us doing things poorly“ – Prof. Ethan Bernstein, Harvard Business School.

In den letzten beiden Teilen der Reihe “Unternehmenskultur im digitalen Zeitalter“ wurde bereits klar, dass die Kultur einer Firma die größte Hürde auf dem Weg zur digitalen Transformation sein kann.

Eine Studie von Capgemini – „The Digital Culture Challenge“ – bestätigt dies nochmals und zeigt vor allem die unterschiedlichen Wahrnehmungen von Mitarbeitern und Führungskräften auf. Im Rahmen der Studie wurden 1.700 Manager und Mitarbeiter sowie akademische Experten aus 340 Unternehmen, 8 Ländern und 5 Branchen befragt.

Was macht eine Unternehmenskultur digital? Kultur ergibt sich aus der Art und Weise wie eine Firma arbeitet und agiert. Sie wird aus den kollektiven Erlebnissen aller Mitarbeiter, ihren Werten und Glaubensätzen gebildet. Capgemini hat hierzu 7 Attribute herausgearbeitet, die eine Kultur definieren.

Warum aber fällt es so schwer eine digitale Kultur zu etablieren? Capgemini nennt drei Hindernisse für eine digitale Kultur:

  1. Führungskräfte unterschätzen und missverstehen die Bedeutung der Unternehmenskultur, wenn es um digitale Transformation geht.
  2. Die bestehende Kultur ist so fest verwurzelt, dass Veränderungen nur schwer vorgenommen werden können.
  3. Mitarbeiter sind, genau wie Kunden, immer digitaler aufgestellt und verstehen dadurch sehr wohl, ob es der Führungsebene an digitale Kompetenzen mangelt.

Was sehr stark zum Ausdruck kommt, ist, dass die Wahrnehmung, ob eine Unternehmenskultur bereits digital ist, bei Führungskräften und Mitarbeitern weit auseinanderklafft. Während 40% der oberen Führungsebene meint, eine digitale Kultur zu haben, sind es nur 27% der Mitarbeiter, die dieser Aussage zustimmen. In Frankreich, den Niederlanden und Deutschland ist die Kluft sogar noch größer. Dies könnte auf sozio-kulturelle Unterschiede zurückzuführen sein. Bei näherer Betrachtung wird jedoch klar, dass das Handeln oder das Nicht-Handeln auf Managementebene einen starken Einfluss auf das obige Ergebnis hat. In den Ländern mit der größten Kluft schaffte es die Führungsebene nicht, die Vision für die Kultur klar zu kommunizieren, als Mentor und Vorbild zu fungieren und KPIs entsprechend anzupassen.

Die größte Kluft zwischen Mitarbeiter- und Führungskräfteauffassung besteht in den Bereichen Innovation und Zusammenarbeit.

Während 85% der Führungskräfte der Meinung sind, dass die Zusammenarbeit gut sei, bestätigen dies nur 41% der Mitarbeiter. In Italien, den Niederlanden und Spanien ist der Unterschied bis zu 90% groß. Auch das mittlere Management fühlt sich bezüglich der digitalen Kultur nicht abgeholt. Gründe dafür sind, dass die Vision der Kultur nicht klar kommuniziert wurde und die Rollen und KPIs nicht entsprechend angepasst wurden. Dabei ist es gerade diese Ebene, die am meisten Einfluss hat, um eine Kultur wirklich zu leben. Der direkte Kontakt zu den Mitarbeitern macht sie zu Botschafter für Change.

Um Innovation zu leben, benötigt es eine Kultur, die Fehler erlaubt, neue Denkweisen befürwortet und es leicht macht Neues auszuprobieren. Auch hier sind sich obere Führungsebene und Mitarbeiter uneinig: Während 75% der oberen Führungsebene der Meinung sind, eine Innovationskultur sei im Unternehmen etabliert, bestätigen dies nur 37% der Mitarbeiter.

Was also macht den Unterschied? Was unterscheidet die Spitzenreiter von den anderen Firmen?
Zum einen zeichnen sich die Spitzenreiter der Studie dadurch aus, dass sie in allen 7 Attributen gut, beziehungsweise deutlich besser abgeschnitten haben. In dieser Studie waren die Spitzenreiter vor allem aus England, USA und Schweden, während Deutschland, Niederlande, Spanien und Italien zum Schlusslicht zählten.

Zum anderen unterscheiden sich die Spitzenreiter bezüglich gewisser Eigenschaften vom Rest der Befragten. So legen diese Unternehmen bei der Mitarbeitersuche, beispielsweise vor allem auf bestimmte Verhaltensmerkmale wie z.B. Kreativität oder Autonomie wert. 83% der Spitzenreiter bestätigten dies, während nur 29% bzw. 41% der anderen Firmen dies bestätigen.

 

 

 

Weitere Erfolgsmerkmale sind:

• KPIs und Bonussysteme wurden angepasst
• Mitarbeiter-Recruiting basieren auf anderen Kriterien u.a. Verhaltensweisen
• Kulturentwicklung wird beobachtet und gemessen
• Führungsebene agiert als Vorbild und bringt digitalen Kulturwandel voran
• Klare Vision für die digitale Transformation und deren Kommunikation

Eine digitale Kultur zu etablieren ist eine große Aufgabe, die mehrere Jahre und viel Arbeit in Anspruch nimmt. Es braucht Geduld, Beharrlichkeit und Wachsamkeit. Mitarbeiter müssen motiviert und ermächtigt werden, damit ein Wandel gemeinsam herbeigeführt werden kann.

Außerdem ist die Beurteilung der Mitarbeitern und Projekten von Wichtigkeit: Die Beurteilung sollte nicht nach dem Ergebnis, sondern danach, inwiefern Mitarbeiter neue gewünschte Verhaltensmuster übernommen/verinnerlicht haben. Arbeitet der Mitarbeiter gut mit anderen Abteilungen zusammen? Bringt der Mitarbeiter andere dazu sich ebenfalls gemäß der neuen Kultur zu verhalten? Auf Projektebene wird ein Projekt nicht am Erfolg oder Misserfolg gemessen sondern daran was das Unternehmen daraus lernen konnte.

Zusammenfassung:
Um eine neue digitale Unternehmenskultur zu etablieren, braucht es eine klare Vision, Mut und Durchhaltevermögen. Auf der einen Seite müssen Führungskräfte als Vorbild fungieren, auf der anderen Mitarbeiter informiert und bemächtigt werden, Neues auszuprobieren. Um Innovation zu leben bedarf es einer Fehlerkultur, die die Angst vor dem Scheitern nimmt. Wie die Spitzenreiter zeigen, kann eine digitale Kultur entstehen, wenn folgende Voraussetzungen geschaffen werden:

  1. Eine klare Vision formulieren und kommunizieren
  2. KPIs umgestalten, so dass Verhalten und nicht Erfolg gemessen wird
  3. Change Agenten einsetzen
  4. In digitale Training- und Zusammenarbeitstools investieren

Also vorauf warten Sie noch? Ran an die Arbeit.

Wir hoffen unsere Reihe zur Unternehmenskultur im digitalen Zeitalter war aufschlussreich und hat Ihnen gefallen. Wie leben Sie Unternehmenskultur – wir freuen uns auf Ihren Input und Feedback.

Studie: Shopper Behaviour 2025 – Einkaufen in der Zukunft

Laut einer Studie von GS1 Germany, PwC und Rheingold Institut zum Thema „Wie wir 2025 einkaufen“ wird Omnichannel Alltag und Künstliche Intelligenz zum Standard. Weiter heißt es „Der Kunde übernimmt bis 2025 beim Shoppen komplett die Führung.“.

Aber wer führt denn den Kunden eigentlich heute? Eine fremde Hand? Gut, bei manchem Mann wäre es schon schön, wenn die Gattin ihn bei der Kleiderwahl ein wenig unterstützen, ja sogar an die Hand nehmen würde. Aber sonst so?

Digitale Sprachassistenten, selbstfahrende Autos, das Ende traditioneller Einkaufszeiten, Omnichannel ist Standard und künstliche Intelligenz längst im Alltag vieler Verbraucher angekommen. Zumindest schildert das erste Szenario der insgesamt sieben Teile umfassende Zukunftsstudie „2025: Smart Value Networks“ ein derartiges „Shopping 4.0“ – immer, alles, sofort, bequem, preiswert und State of the Art.

Hinter der Studie „Shopper Behaviour 2025 – das Einkaufsverhalten der Zukunft“ stehen GS1 Germany, die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC sowie das Rheingold Institut. Aus ihrer gemeinsamen Studie geht hervor: „Die klassischen Shoppertypen wird es zukünftig nicht mehr geben.“

Wie das dann genau ausschaut, lesen Sie bei W&V!

Übrigens: Wie werden wir bezahlen? Gibt es dann noch Bargeld? Und werden dann nur noch Oma und Opa durch die Fußgängerzonen flanieren, weil Shopping ja auch irgendwie was Menschliches ist, eine gemeinsame Aktivität sein kann, bei der man andere Menschen trifft, auf einen Kaffee oder zum Quatschen – wir wissen es nicht, hoffen aber, dass wir es erleben werden.

Digitalisierung – nicht OB, sondern WIE ist entscheidend!

Rdigitalisierung

Warum soll ich digitalisieren? Diese Frage wird so heute wohl kaum noch gestellt. Immerhin hat die überwältigende Mehrheit der Unternehmer im deutschsprachigen Raum die Notwendigkeit der Digitalisierung bei unterschiedlichsten Befragungen bereits als wichtigen Strategiebaustein genannt. Es sprechen einfach zu viele Gründe dafür: Digitale Technologien helfen bei

– der Kundenfindung und -bindung,
– der Mitarbeiterfindung und -qualifikation,
– der Bedienung von individuelle Kundenwünschen,
– der effizienteren Gestaltung von Geschäftsprozessen und Produktionsabläufen,
– und damit auch zu einem profitablen Wachstum.

All das hat sich mittlerweile herumgesprochen. Was bleibt, ist die Frage, wie man es angeht, wo der Startpunkt sein kann. Schließlich beginnt jeder Weg mit dem ersten Schritt. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie liefert dazu fast schon erstaunliche Hilfestellung! Der Bereich „Mittelstand Digital“ bietet alles, was man für den Anfang benötigt. Wenn Sie sich derzeit mit dem Thema Digitalisierung beschäftigen, werfen Sie doch mal einen Blick auf den „Digitalisierungsfahrplan“! Gerne können Sie sich natürlich auch von unseren Vertriebskollegen Beispielprojekte von Contentserv nennen lassen und den Weg mit uns gemeinsam gehen!

Einheitliche Produktdaten sorgen für gutes Klima bei Schako

SCHAKO KG – Der Spezialist für Belüftung und gutes Klima seit über 85 Jahren. SCHAKO gilt europaweit als Kompetenzzentrum für Belüftung und Klimatisierung. Individuelle Kundenlösungen sind die große Stärke des Unternehmens aus Süddeutschland. Alexander Bacher – CIO bei der Schako KG im Interview zum Thema Digitalisierung.

Welche Herausforderungen stellt die um sich greifende Digitalisierung in Ihrer Branche?

Alexander Bacher: Ich bin nun wirklich kein Branchenprimus 😊 Ist es nicht vielmehr eine ganz allgemeine Verunsicherung, die man im produzierenden Mittelstand wahrnimmt? Für viele ist DIE Digitalisierung nicht greifbar, dabei sind es oftmals kleine Prozesse oder Themen, die man „digitalisieren“ kann. Der große Mehrwert entsteht meiner Meinung nach erst mit einer entsprechenden Strategie, wenn es gelingt die Einzelmaßnahmen aufeinander abzustimmen und es zu einer gemeinsamen Mission wird – dafür müssen die Entscheidungsträger bereit sein.

Auf welche Hürden sind Sie bei Schako hierbei gestoßen?

Alexander Bacher: Wir haben erkannt, dass wir im Bereich unserer Stammdaten massiv Nachholbedarf haben, um überhaupt effizient Systeme miteinander verknüpfen bzw. verbinden zu können. Viele gute Projekte und Ansätze scheitern an der Qualität dieser Daten, eine fortschreitende Digitalisierung macht eine immer noch tiefer verzahnte Welt der Einzelsysteme aus und der Schmierstoff für diese Zahnräder heißt Stammdaten.

Welche Rolle spielen zentrale und medienneutrale Produktdaten in Ihrem Unternehmen?

Alexander Bacher: Nach meiner Interpretation sind es genau solche Daten, die eine Digitalisierung braucht. Wir wissen heute noch nicht, was wir morgen mit unseren Daten machen (wollen) – die Medienneutralität schafft in dem Fall die Universalität und Flexibilität die es braucht um einer digitalen Zeitreise Herr zu werden.

Welche Meilensteine hat sich Schako für die nächsten zwei Jahre zur Digitalisierung gesetzt?

SchakoAlexander Bacher: Neben unseren konkreten Projekten wie z.B. der Anbindung unserer Produktionsmaschinen und die Re-Organisation unserer Stammdaten, müssen wir es schaffen bei unseren Kolleginnen und Kollegen ein neues Bewusstsein zum Thema „Daten“ – wie wir diese erstellen, speichern und weiterverarbeiten – zu schaffen.

Mehr Informationen zu Schako finden Sie hier.

Möchten Sie sich über das Managen von Produktdaten informieren? Dann geht’s hier lang!

Cloudlösungen auf der Insel der Langsamkeit

Rdigitalisierung

Natürlich beraten wir unsere Kunden Richtung Cloud. Wir glauben an die Vorteile webbasierter Plattformen. Wir können unsere Software im Webbrowser konfigurieren. Und die Schnittstellenarchitekturen basieren natürlich auf aktueller Webtechnologie. Auch das User Interface (Benutzeroberfläche) unserer Lösungen läuft in einen Webbrowser. Wir haben moderne No-SQL Datenbanken für den Echtzeit-Zugriff auf Daten, Graph-Datenbanken die auch Facebook verwendet, Algorithmen (Künstliche Intelligenz) und Machine Learning in unseren Lösungen. Wir bieten technisch eine hochaktuelle Softwarelösung an. Der Analyst Forrester sagt, dass wir in Sachen Technologie dem Mitbewerb signifikant voraus sind.

Wir unterstützen durch die Schnelligkeit unserer Lösung die Kunden in der Digitalen Transformation.

In unseren Lösungen werden auch Dokumente, Bilder, Videos, 3D-Modelle und Augmented Reality Daten verwaltet. Diese großen Inhalte werden dann natürlich an den Client über das Internet versendet. Um dort dann angezeigt zu werden. Wie lange das dauert, ist kein Problem unserer Software. Sondern eine Frage der Anbindungsgeschwindigkeit ans Internet.

Und jetzt kommt etwas Merkwürdiges: Deutschland belegt in Sachen Glasfaser-Konnektivität oder auch „wirklich schnelles Internet“ aktuell Platz 29. Dass die Schweden immer vorn sind, ok. Aber Litauen, Bulgarien, Slowenien, Kasachstan?

Glasfaseranbindung Statistik 2017

Glasfaseranbindung Statistik 2017

Das gesamte Ranking weltweit und für Europa finden Sie hier!

Wir können schnell. Unternehmen wollen schnell. Wer transformiert das deutsche Internet mal bitte kurz digital?

Transformation auf Knopfdruck? 4 Tipps gegen digitale Erschöpfung

Handelskraft

Hurra! 2018 ist das Jahr, in dem wirklich jeder den Begriff der Digitalisierung kennt. Nicht zuletzt durch den vergangenen Bundestagswahlkampf. Im Frühstücksfernsehen, in der Tagesschau und in Themensendungen wird die digitale Transformation gedreht und gewendet, dass einem schwindelig wird. Amazon, Industrie 4.0, Arbeit 4.0, Breitbandausbau, smart Cities, digitale Demenz – wer will nochmal, wer hat noch nicht?

Tragischerweise bedeutet einen Begriff zu kennen jedoch nicht zwingend selbigen auch zu verstehen. Wenn man genau hinhört, bemerkt man, dass viele Entscheider beim Begriff Digitalisierung hinter vorgehaltener Hand weiterhin nur „Irgendwas mit Internet…“ murmeln.

 

Digital bis zur Erschöpfung

Händler und Hersteller, die sich häufig auf Blogs und Konferenzen der digitalen Unternehmenswelt bewegen, werden schnell Profi im Buzzword-Bingo. Performance Marketing, Personalisierung, Content Commerce, Advanced und Predictive Analytics, künstliche Intelligenz, Change Management, Conversational Commerce, Agile Methoden, 360 Grad Kundenbeziehung, Omnichannel Engagement Platform, Consumerisation – BINGO!

Im Ergebnis bleibt ein mulmiges Gefühl. Einerseits fragt man sich, ob man das braucht, gleichzeitig möchte man aber nichts verpassen oder unversucht lassen, um den digitalen Anschluss nicht zu verlieren bzw. digitaler Vorreiter zu bleiben. Die Unsicherheit wächst und die brennenden Fragen „Wie geht das?“ und „Wie nutzt das meinen Kunden?“ bleiben weiter unbeantwortet. Im schlechtesten Fall sind Führungskräfte durch den komplexen Input so überfordert, dass sie lieber weitermachen wie bisher. Transformation, auf Wiedersehen, es hätte so schön werden können mit uns.

Oder sie ergeben sich in Tools.

 

Exzellente digitale Tools bleiben ohne Know-how wirkungslos

Marketing hat ein E-Mail-Automation-Tool. Vertrieb ein CRM. Der Kundenservice nutzt ein Wiki. Die Personalabteilung digitalisiert die Personalakten. Onlineshop und Social Media betreuen die beiden Mitarbeiter vom Onlinemarketing. Den Forecast für die Aktionäre gibt es in aufwändig gestalteter Powerpoint. Der Vorstand fährt jetzt Tesla. Sieht so digitale Transformation aus? Nein.

Digitale Transformation ist Kopfsache, doch das datengetriebene vernetzte Denken erfordertet Mut und Übung. Die Unternehmenssilos müssen aufgelöst, Hierarchien und Prozesse minimiert werden. Abteilungsübergreifende Zusammenarbeit muss gefördert und Experimentierfreude sowie Fehlertoleranz von oben in das gesamte Unternehmen vorgelebt werden. Das ist ein Marathon und lässt sich durch die Implementierung mächtiger Tools in jeder Organisationseinheit nur bedingt beschleunigen.

Klar ist aber auch, dass es ganz ohne digitale Werkzeuge auch nicht geht. Doch was hilft gegen digitale Erschöpfung?

 

  1. Rücken Sie die Nutzer in den Mittelpunkt!

Vermutlich gibt es kein Unternehmen, dass ohne das Ziel Kundenzentrierung auskommt. Das Ziel ist auch weiterhin edel, aber es greift zu kurz. Beispielsweise, wenn Kunden Beratung angeboten wird, die Beratungsqualität jedoch wegen überkomplexer Prozesse im Kundenservice leidet, sollte man intern optimieren, anstatt am Konzept der Kundenberatung zu feilen. Kennen die Berater die Historie des Kunden? Können Sie Mehrwert liefern, der über Google-Suchergebnisse hinausgeht? Sind die Informationen im Servicetool aktuell, vollständig und in Echtzeit nutzbar? Was nützt der teure Webshop, wenn Endkunden wegen höherer Rabatte weiterhin telefonisch bestellen?

Der langfristige Erfolg beim Kunden ist die Summe der positiven Erfahrungen mit einer Marke über alle Marketing-, Vertriebs- und Servicekanäle. Behandeln Sie die internen Nutzer so gemeinsam, wie der Kunde sie wahrnimmt.

 

  1. Wagen Sie Experimente!

Entscheider sind Unsicherheiten gewohnt. Über Jahre haben viele gelernt sich auf ihr Bauchgefühl zu verlassen. Häufig erfolgreich. Die Stellschrauben, Veränderungen und Optionen sind durch die Digitalisierung jedoch individueller geworden. Der große Plan ist vor dem ersten Handgriff schon veraltet und nicht jede Lösung hat denselben Mehrwert.

Beispiel Sprachsteuerung: Nutzer, die dauerhaft am PC oder Tablet arbeiten werden nur wenig Nutzen durch Sprachbefehle spüren. An schmutzbelasteten Arbeitsplätzen ist das anders. Im Gegensatz zum Hand mit Arbeitshandschuh ist die Stimme ein bequemeres Werkzeug. Unternehmen sollten in Sachen digitaler Trends auf Prototypen und steile Lernkurven anstatt Perfektionismus setzen. Fail early, learn fast.

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Treffen Sie Contentserv auf der Handelskraft Konferenz am 20. Februar 2018 in München

  1. Setzen Sie sich erreichbare Ziele!

Jeder, der behauptet, dass digitale Transformation einfach ist, lügt! Der organisatorische Wandel, die Verknüpfung bestehender Daten, die Einführung neuer Systeme und die Vision des digitalen Geschäftsmodells sind Veränderungen, die oft Jahre benötigen. Wer sich keine Etappenziele setzt wird Zeit und Geld verbrennen, um am Ende auf halben Weg zu scheitern.

Agenturen und agile Methoden unterstützen Organisationen ihre Ziele und User-Stories so zu entwickeln, dass sie erreichbar sind und die flexible Anpassung an neue Gegebenheiten jederzeit möglich ist. Die Voraussetzung ist eine klare Strategie der eigenen digitalen Transformation.

 

  1. Gehen Sie neue Wege zum erfolgreichen Handel! Treffen Sie CONTENTSERV am 20.02. zur Handelskraft Konferenz in der BMW Welt München!

Nur die wenigsten Händler und Hersteller gehen den Weg der Digitalisierung erfolgreich allein. Um das Rennen im Digital-Business zu gewinnen brauchen Unternehmen ein starkes Team aus verlässlichen Partnern und ein hochwertiges Netzwerk aus Branchenkollegen. Was 2015 als dotSource-Kundentag begann, um den Austausch untereinander in den Mittelpunkt zu stellen, wurde schnell eine Konferenz auch für weitere Händler, Hersteller und Verlage, um voneinander zu lernen und eigene Ideen herausfordern zu lassen.

Die Grundidee ist es trotz des harten Wettbewerbs Digital-Entscheider zusammenzubringen, denn nur gemeinsam sind wir stark. Die Konferenz ist eine Chance über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen und von exklusiven Insights und konkreten Best-Practices ohne unnötige Buzzwords in Keynotes, Sessions und Roundtables sowie individuellen Digital-Sprechstunden zu profitieren, denn: Nur wer seine digitale Umwelt kennt, kann sich seiner digitalen Umwelt auch anpassen.

 

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Christian Otto Grötsch, Gründer und Geschäftsführer dotSource

Christian Otto Grötsch, Gründer und Geschäftsführer dotSource

Zum Autor: Christian Otto Grötsch ist Gründer und Geschäftsführer der Full-Service-Digitalagentur dotSource. Er startete seine Karriere beim multinationalen Onlineauktionshaus auXion und wechselte im Jahr 2000 in die Kernproduktentwicklung und Presales-Beratung der Intershop Communications AG.
Seit 2006 berät er als Geschäftsführer der Agentur dotSource auf Top-Management-Ebene Unternehmen aus dem Mittelstand sowie international operierende Konzerne zu Strategien und Technologien im E-Commerce und der Digitalisierung von Marketing, Vertrieb und Services.