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Digitalisierung: Zwischen Automatisierung und Individualisierung

Für viele Unternehmen ist die Digitale Transformation ein Angstwort, und zwar aus einem einfachen Grund. „Du musst jetzt endlich mal damit anfangen, digital zu werden“, spukt es sicherlich in vielen Köpfen umher. Die Rede ist immer nur vom Tun und Starten – aber womit eigentlich? Vielen Firmen fehlt ganz einfach ein Fahrplan, der die Digitalisierung Schritt für Schritt ins Unternehmen bringt und aus Herausforderungen Chancen macht.

Digital Transformers

Digitale Transformation leicht gemacht: Besuchen Sie unsere Roadshow!

In unserer Roadshow “Digital Transformers” räumen wir mit den Unklarheiten rund um die Digitalisierung auf und zeigen Ihnen zusammen mit unseren Partnern SDZeCOM und SC-Networks, wie Sie Ihre persönliche Digitale Transformation schon morgen anpacken können – und zwar durch planvolles Vorgehen.

Denn Eines dürfen Sie im Zuge des digitalen Wandels nicht vergessen: Die Automatisierung spielt in diesem Prozess zwar eine extrem relevante Rolle. Sei es zum Beispiel bei der Pflege, beim Sammeln oder der Auswertung von Daten, Stichwort Internet der Dinge und Künstliche Intelligenz. Allerdings ist die Individualisierung nicht minder uninteressant und wird trotzdem oft unter den Tisch gekehrt. Digitalisierung bedeutet auch immer ein stückweit Individualisierung. Jede Unternehmung geht anders an ihre Digitale Transformation heran und das ist auch gut so. Denn nur auf diesem Wege können die Vorteile der digitalen Welt optimal an das Unternehmen und dessen Ansprüche ausgerichtet und im zweiten Schritt dann davon profitiert werden.

Werden Systeme nur standardisiert aufgesetzt, ist das Ergebnis der vermeintlichen digitalen Transformation nüchtern betrachtet eher suboptimal: Wenn nämlich die eingesetzten Tools nicht miteinander verknüpft sind, ist – salopp gesagt – die ganze Mühe beim Teufel. Trotz neuester Technik müssen viele Daten nämlich weiterhin per Hand eingetippt und gepflegt werden. Die verkürzte Time to Market rutscht dadurch in weite Ferne. Außerdem wird die Akzeptanz der Mitarbeiter und Kollegen auf diese Weise stark strapaziert bzw. gefährdet. Passende Schnittstellen und aufeinander abgestimmte Systeme bieten allerdings ein riesiges Potential, das das Marketing von heute und morgen nachhaltig prägt.

Erfahren Sie auf unserer Roadshow, was es daher bei der Systemauswahl und –integration zu beachten gibt und wie Sie dadurch die Weichen für eine effiziente Erwin Müller GroupProduktkommunikation 4.0 stellen. Außerdem zeigen Ihnen die Top-Marken HiPP und Erwin Müller exklusive Einblicke in ihre Digitalisierungsstrategien und geben Ihnen Tipps und Tricks mit auf den Weg, wie die Digitalisierung umgesetzt werden kann.

Anders ausgedrückt: Machen Sie sich bereit für den Sprung in neue Welten der optimalen Kundenansprache und Leadgenerierung, machen Sie sich bereit für Ihre Digitale Transformation!

Wann und wo?
Am 14. März 2018 in München und am 22. März 2018 in Stuttgart!

Wir haben Sie neugierig gemacht? Hier erfahren Sie mehr zur kostenlosen Teilnahme an der Roadshow.

Hinweis: Die Veranstaltung richtet sich an Händler und Hersteller mittelständischer und großer Unternehmen, die Möglichkeiten und Hilfestellungen zur Digitalen Transformation in ihrem Unternehmen suchen und sich mit Gleichgesinnten austauschen wollen.

Mit Contentserv in die Welt – Bucherer wird zum größten Uhren-Retailer der westlichen Welt

Hand in Hand - Bucherer & Contentserv

Wie berichtet, setzt Bucherer – führender europäischer Händler für Uhren und Schmuck im hochwertigen Marktsegment – bei seiner Digitalisierungsstrategie voll auf die Lösungen von Contentserv, um beispielsweise den stationären Handel und das Online-Geschäft besser miteinander verknüpfen zu können. Wir sind sehr stolz, ein derart traditionsreiches Unternehmen, das übrigens seit 1888 besteht, bei der Digitalisierung begleiten zu dürfen.

Lesen Sie hier noch einmal das Interview mit dem Geschäftsführer der Contentserv GmbH, Michael Kugler, zu diesem Thema!

In dieser Woche gab das Luzerner Familienunternehmen die Übernahme des Uhrenhändlers Tourneau aus den USA bekannt. Bucherer wird damit zum grössten Uhren-Retailer der westlichen Welt. Tourneau wurde 1900 in den USA gegründet und ist mit 28 Ladengeschäften und seinem Onlineshop der grösste Luxusuhren-Händler in den Vereinigten Staaten. Was Tourneau für Bucherer besonders interessant macht: Tourneau ist in einem US-Marktsegment etabliert, in dem Bucherer bislang nicht tätig war: dem Verkauf von gebrauchten – so genannten Certified Pre-Owned – Luxusuhren. Tourneau gilt als grösster Händler von Second-Hand-Uhren im US-Markt.

Die Akquisition von Tourneau, dem führenden Anbieter von feinen Uhren in den USA mit mehr als einem Jahrhundert Expertise, ist eine einmalige Gelegenheit für die Bucherer Gruppe, um in diesem Markt Fuss zu fassen und die Präsenz schnell auf diesen wichtigen Markt auszudehnen, sagte Guido Zumbühl, CEO der Bucherer Gruppe.

Lesen Sie hier die Unternehmensmitteilung von Bucherer zur Übernahme!

Wenn die Kaffeemaschine selbst Bohnen nachbestellt: it’s all about being connected

Kaffeemühle

Heute mahlen die Mühlen anders: Maschinen werden intelligent

Das Internet der Dinge (auch Internet of Things, kurz IoT) tummelt sich wie kaum ein zweiter Begriff auf vielen Buzzword-Listen und -Rankings. Dabei ist es kein neu aufkommendes Phänomen, eher ein „Wiederholungstäter“ mit echtem Potential. Diesem Trend werden in den nächsten Jahren hohe Wachstumsraten von über 15 Prozent und ein wirtschaftliches Potential von bis zu 1.700 Milliarden Dollar zugeschrieben. Fragt man allerdings danach, meinen immer noch wenige zu wissen, was genau unter dem Begriff IoT verstanden wird. Wir bringen Licht ins Dunkel und zeigen Chancen auf, das IoT optimal für sich zu nutzen und als echten Umsatzbooster einzusetzen.

 

Viele von uns haben das Internet der Dinge bereits – mehr oder weniger bewusst – in ihr Leben integriert. Sprachassistenten, intelligente Haushaltsgeräte, Smart Watches oder Fitnessarmbänder beispielsweise zeugen davon, dass Gegenstände aus dem alltäglichen Gebrauch nach und nach „intelligent“ werden. Das ist genau die Bedeutung, die hinter dem Begriff IoT steckt: Aus Gegenständen werden kleine Maschinen, die durch eingebettete Sensoren, Prozessoren und Netzwerktechnik Daten messen, Informationen erfassen, verknüpfen und weiterleiten und schließlich im Netzwerk für die Weiterverarbeitung zur Verfügung stellen.

 

smartes Haus

Das smarte Haus ist längst keine Zukunftsvision mehr

Ein Beispiel ist die smarte Heizung, bei der sich die Heizkörper-Thermostate mit dem Internet verbinden und dadurch die Heizkörper im Haus steuern. Das intelligente Thermostat steuert die Heizung dann auf Basis des Standortes der Bewohner – verlassen alle das Haus, wird die Heizung automatisch herunter geregelt, nähert sich ein Bewohner wieder der Wohnung, ist sie rechtzeitig wieder aufgeheizt, bevor der Erste wieder nach Hause kommt. Mittels einer App kann auch von überall manuell die Kontrolle über die Heizung übernommen werden.

 

Im Grunde genommen dreht sich beim Trend Internet der Dinge alles um den Austausch riesiger Datenmengen, und darum, vernetzt zu sein. Die Systeme sprechen miteinander: Mensch und Maschine sind durch smarte Gegenstände nun permanent miteinander verbunden; ebenso wie Maschinen untereinander.

 

Aber den Trend IoT als solchen kann man nicht isoliert betrachten, denn auch hier gibt es Vernetzungen zu anderen heiß gehandelten Toptrends, wie zum Beispiel Machine Learning, Analytics, Big Data oder der allseits gehypten Künstlichen Intelligenz (KI). Viele dieser Begriffe sind nicht neu auf der digitalen Agenda und werden in einigen Unternehmen bereits angewendet. Eine aktuelle Studie belegt ebenfalls, dass fast jedes zweite deutsche Unternehmen ein IoT-Projekt vorbereitet.

Dieses Ergebnis scheint wenig verwunderlich, denn das Internet der Dinge soll nicht nur das alltägliche Leben erleichtern, sondern stellt vor allen Dingen auch für Unternehmen eine riesige Chance dar.

 

IoT vernetzt Mensch und Maschine sowie Maschine und System

Durch IoT-Technologien können beispielsweise Vorteile in Handel und Logistik erzielt werden. In Echtzeit kann durch die Tools ein Überblick über den Warenbestand oder den genauen Standort bestimmter Gegenstände in großen Lagerhallen gegeben werden. Das verkürzt nicht nur die Wege in der Lagerhalle sondern führt auch zu einer enormen Zeiteinsparung, die vom Auftrag bis zum Versand durch IoT-Technologien erzielt wird.

Allerdings gibt es bei der Durchführung von IoT-Projekten auch einige Herausforderungen zu meistern.

 

So viel vorweg: ein Patentrezept dafür gibt es nicht. Da die Einführung von IoT-Tools nicht nur die Prozesse eines Unternehmens, sondern auch das Geschäftsmodell (zumindest in Teilen) verändert, ist es besonders bei diesen Projekten essentiell, sich einen realistischen und gut durchdachten Fahrplan zurechtzulegen, bei dem Prozesse und interner wie externer Nutzen der Technologie definiert werden. Auf dieser Basis kann dann das Geschäftsmodell neu modelliert bzw. auf die

Anforderungen angepasst werden. Am einfachsten lässt sich dies durch die Zuhilfenahme eines externen Dienstleisters bewerkstelligen, der als Branchenprofi nicht nur die Anforderungen an Markt- und Branchenumfeld, sondern auch an das Projektumfeld und die IoT-Plattform kennt. Ein sauberes Projektmanagement ist bei einem Querschnittsprojekt wie der Digitalisierung unabdingbar – die Veränderungen betreffen schließlich nicht nur einzelne Abteilungen, sondern alle Unternehmensbereiche nachhaltig betreffen. Nehmen Sie daher Ihre Mitarbeiter auf die spannende Reise mit und ziehen Sie gemeinsam an einem Strang, dann stehen Ihnen Tür und Tor für neue Projekte offen!

Projektmanagement

Projektmanagement smart gestalten

 

Nicht weniger wichtig ist jedoch: verrennen Sie sich nicht in Visionen, die Sie von Ihrer aktuellen Position aus nicht erreichen können, sondern stecken Sie sich realistische Ziele. Fangen Sie klein an und arbeiten Sie sich Schritt für Schritt vor, dadurch minimieren Sie das Risiko, zu „stolpern“. Und vergessen Sie eines nicht – das System muss bedienbar sein. Manche Anwendungen funktionieren in der Theorie einwandfrei, wenn aber die Nutzer nicht damit umgehen können, wird auch die wirtschaftlichste Plattform in der Praxis nicht funktionieren. Wenn Sie die Ergebnisse und Folgen realistisch abschätzen, öffnet Ihnen das den Weg in neue Welten des Datensammelns.

Durch das Internet der Dinge und das damit verbundene permanente Sammeln von Daten ist es heute einfacher als je zuvor, neue Erkenntnisse über den Kunden zu gewinnen und dadurch Rückschlüsse auf Gewohnheiten, Vorlieben oder Abneigungen zu ziehen. Die individuellen Empfehlungen, die der Kunde von heute wünscht, sind auf Basis der gesammelten Daten nun endlich möglich.

 

Service-, aber auch Produktionsprozesse lassen sich mittels dem IoT automatisieren. Durch die smarten Tools stehen Unternehmen nun umfangreichere und präzisere Daten zur Verfügung, die mittels entsprechender Algorithmen und Software-Lösungen zu wertvollen Informationen angereichert werden können. Auf Basis dieser Informationen lassen sich neue Dienstleistungs- und Produktangebote schnüren, die individuell und perfekt auf den Kunden abgestimmt sind – und das in Echtzeit und punktgenau.

Wer das IoT in dieser Weise für sich nutzt und es versteht, den Daten-Goldschatz richtig zu analysieren und das wertvolle Potential nutzt und auf Basis dessen neue Zusatzangebote für seine Kunden schafft, macht aus dem gehypten Buzzword ein wertvolles Geschäftsmodell mit ungeahnten Chancen.

Fashion meets Technology: Sandra Herdering von S.HE BUSINESS im Interview

Sandra Herdering, CEO S.HE BUSINESS GmbH

Muss CONTENTSERV die Software bunter machen, um Kunden in der Fashion-Branche zu gewinnen? Eine, die es wissen muss, ist Sandra Herdering. Sie schnupperte schon in jungen Jahren “Fashionluft”, begann ihre Karriere mit einer Ausbildung zur Schneiderin. Heute als Ingenieurin und Diplom-Kauffrau ist sie CEO der S.HE BUSINESS GmbH und begleitet als CONTENTSERV Implementierungspartner Gold namhafte Modeunternehmen auf dem Weg in die Digitalisierung. Hier sprechen über 20 Jahre Erfahrung für sich. Welche Bedeutung moderne Informationsmanagement Systeme in der Modebranche haben, verrät sie im Interview!

Digital Running: Warum Digital-Werden nur der erste Schritt ist

Ständig geht es um die alles entscheidende Frage: „Wie digitalisiere ich am besten?“ Natürlich stellt man sie sich auch im Hause Contentserv. In diesem Beitrag möchten wir Ihnen zeigen, warum Running Digital nur den ersten Schritt eines langen Weges darstellt und die Frage nach der Digitalisierung noch längst nicht zu Ende gedacht ist.

 

Innovative Ideen helfen beim Lauf gegen die Zeit

Beginnen wir von vorne – beim ersten Schritt und einem Beispiel. Beobachtet man heute Sportler, insbesondere Läufer, sind diese mit verschiedensten technischen Devices ausgestattet. Der Puls wird kontrolliert und die Strecke nach dem Training noch einmal überflogen, wo war man am schnellsten und wo am langsamsten unterwegs? Diese und viele weiteren Fragen beantworten heute die kleinen Helferlein, die uns in Form von beispielsweise Apps auf dem Handy auf Schritt und Tritt begleiten und alles messen, was auch nur im entferntesten Sinne von Bedeutung sein könnte. Meistens beschafft man sich die Ausstattung sogar noch, bevor das eigentliche Training startet. Man will ja schließlich auf dem neuesten Stand und technisch optimal gerüstet sein für das Ziel, das man vor Augen hat. Das kann ein Zehn-Kilometer-Lauf oder ein Marathon sein. Oder auch das Ziel, digital zu werden und auf dem neuesten Stand zu bleiben.

Ganz anders erregte im Sommer 1960 ein Äthiopier bei seinem wohl bedeutendsten Lauf Aufmerksamkeit. Als erster Schwarzafrikaner lief Abebe Bikila in 2:21:23 Stunden in Rom zum Marathongold. Barfuß. Ohne Schuhe, geschweige denn mit anderer technischer Ausrüstung, lief er als Erster über die Ziellinie. Abebe Bikila und Läufer von heute könnten unterschiedlicher kaum sein, und dennoch verbindet sie eines: Laufen muss man heute wie vor knapp 60 Jahren immer noch selbst, denn bei allem, was die Technik zu messen vermag – diese Sache nimmt sie den Läufern auch heute nicht ab.

Bleiben Sie Ihren Kunden auf den Fersen

Was hat nun aber der Laufsport mit der Digitalisierung zu tun? Die Erkenntnis aus dem oben genannten Beispiel lässt sich ebenso auf alle Unternehmen, die sich der Herausforderung Digitale Transformation stellen oder stellen werden, anwenden. Der erste Impuls zum Digital Running muss vom Unternehmen selbst kommen. Innovative Ideen und smarte Technologien helfen dabei, den Prozess zu vereinfachen; ähnlich wie ein Fitnesstracker dem Läufer eine klare Übersicht über seine Trainingsfortschritte gibt und ihn so schneller ans Ziel kommen lässt. Den ersten Schritt aber muss das Unternehmen selbst gehen. Das wichtigste dabei ist, den Schritt gut überlegt zu machen und nicht einfach voller Elan draufloszurennen. Blinder Aktionismus ist besonders auf dem Weg der Digitalisierung nicht zielführend – zu schnell verliert man dadurch den Fokus aufs Wesentliche und weicht vom befestigten Weg ab. Geht man allerdings strukturiert an das Projekt Digitalisierung heran und steckt sich realistische Ziele, die durch planvolles Vorgehen und zielgerichtetes Handeln auch erreicht werden können, ist man auf dem besten Weg, sich heraus aus dem Running Digital und hinein in das Digital Running, das Digital-Sein, zu katapultieren. Das Digital Running ist nach dem Running Digital der zweite und beschwerlichere Schritt. So viel vorweg: Dieser Weg wird nie zu Ende sein. Denn anders als beim Sport ist in der Digitalisierung die Ziellinie dynamisch: Neben Ihnen sind auch Ihre potentiellen Kunden und Ihre Konkurrenz im Rennen und geben alles, dieser Ziellinie näher zu kommen. Ganz überschreiten werden wohl auch sie die Linie nie, aber alle können versuchen zu verhindern, dass sie sich immer weiter von ihnen wegbewegt. Im Lauf gegen die Zeit müssen Sie also alles geben, den Kontakt zu Ihren Mitbewerbern nicht abreißen zu lassen und vor allen Dingen, Ihren Kunden dicht auf den Fersen zu bleiben.

Wie soll man das schaffen? Fangen Sie bei sich selbst an. Das A & O beim Running Digital wie beim Digital Running ist Ihr Fokus. Stellen Sie sich datenfokussiert auf und beginnen Sie bei Ihren eigenen Daten, denn Ihre Produktdaten sind Gold wert. Konzentrieren Sie sich auf diese Schätze, die in Ihrem Unternehmen schlummern. Wenn Sie es schaffen, diese Daten geordnet mit Kundendaten und Ihrem Wissen über die Kunden in Verbindung zu bringen, macht Sie das unschlagbar. Dabei hilft es Ihnen, wenn Sie sich die beiden Eckpfeiler der Digitalisierung immer wieder vor Augen rufen. Das erste Kernelement ist die Technik. Smarte Technologien, individuell auf Ihre Anforderungen angepasst, helfen Ihnen, Ihrer Produktdaten Herr zu werden und sie konsequent und mit höchstmöglicher Qualität zu managen. Durch intelligente Algorithmen sind Sie in der Lage, Informationen über Ihre Kunden nicht nur zu sammeln, sondern sie auch zu ordnen, zu analysieren, in einen logischen Zusammenhang zu bringen und diese Erkenntnisse dann als Basis für neue Entscheidungen zu verwenden. In diesen Prozess muss mindestens genau so viel Energie wie in das Datensammeln gesteckt werden.

Machen Sie den ersten Schritt und starten Sie durch

In einem Satz: Lernen Sie Ihre Kunden kennen! Heute müssen Sie nicht wie Abebe Bikila barfuß und ohne Hilfsmittel Ihr eigenes Rennen gegen die Zeit bestreiten. Überlegen Sie nicht, ob Digitalisierung nötig ist, sondern wie Sie das Projekt angehen, und verpassen Sie den Absprung nicht. Denn die Konkurrenz ist schnell außer Sichtweite. Machen Sie sich die Technik zunutze; sie wirkt wie ein Sprungbrett für Ihren Unternehmenserfolg. Sie können dadurch flexibel auf Veränderungen in Ihrem Marktumfeld reagieren, Hindernissen ausweichen und stets kontrollieren, ob Sie auf dem richtigen Kurs sind. Was dabei allerdings oft vernachlässigt wird, ist der zweite Eckpfeiler der Digitalisierung, die Kultur. Damit sind die Menschen, das Team und Ihre gesamte Umwelt gemeint, die ein Unternehmen oder ein Produkt zu dem machen, was es ist. Digitalisierung ist ein Teamsport, und jeder muss mitziehen. Ohne den nötigen Teamspirit wird ein derartig herausforderndes Projekt schnell zum unüberwindbaren Hürdenlauf. Wenn Sie es schaffen, die beiden Elemente Technik und Mensch optimal zu verknüpfen, dann haben Sie die besten Voraussetzungen geschaffen, auch in Zukunft im Rennen ganz vorne mit dabei zu sein. Denn nur so gelingt Ihnen der Brückenschlag vom Digital-Werden über das Digital-Sein zum Digital-Bleiben.

 

Dieser Artikel wurde am 14.10.2017 auf thegroupofanalysts.com veröffentlicht.

Digitale Transformation wirbelt Möbelhandel durcheinander

Was lange Zeit am Möbelhandel vorüberging, trifft die Branche seit einigen Jahren umso härter: die Digitalisierung greift um sich und viele Filialen sehen sich schon vor dem Aus. Doch ist die digitale Transformation wirklich der Tod für viele Händler in der Möbelbranche?

 

Königsweg Cross-Channel Strategie

Königsweg Cross-Channel Strategie

Diese Frage lässt sich so einfach nicht beantworten. Klar ist, dass sich der Möbelhandel bereits verändert hat und auch weiterhin nachhaltig verändern wird – und zwar, weil sich der Kunde verändert hat. Der (potentielle) Kunde von heute recherchiert online, informiert sich über verschiedenste Produkte, sucht nach den für ihn relevanten Informationen… und kauft mittlerweile auch online. Hier gilt es, anzuknüpfen und die Herausforderungen nicht als Problem, sondern als Chance zu verstehen.

 

Eine umfassende Digitalstrategie mit zeitgemäßen Marketingkanälen muss her. Sie sichern heute und morgen das Überleben des Möbelhandels. Der ist nun in der Lage ist, den potentiellen Käufer nicht nur persönlich im stationären Handel und durch Prospekte, die zu ihm nach Hause geliefert werden, zu erreichen: der Händler holt ihn da ob, wo er sich informiert – online. Kanalübergreifendes Denken wird in der Möbelbranche zur Überlebenshilfe. Das kann aber nur funktionieren, wenn die verschiedenen Kanäle und Touch Points auch miteinander verbunden sind und die für den Empfänger jeweils relevanten Informationen zur richtigen Zeit im richtigen Umfang und über den richtigen Kanal transportieren. Dazu sind smarte Technologien vonnöten, die den Unternehmen bei der Digitalisierung ihrer Marketingprozesse unter die Arme greifen.

 

Kanalübergreifendes Denken als Überlebenshilfe für die Möbelbranche

Kanalübergreifendes Denken als Überlebenshilfe für die Möbelbranche

Das ECC Köln veröffentlichte zu diesem Thema bereits 2015 ein Thesenpapier, das die Herausforderungen im Möbelhandel bis 2020 aufgreift. Diese Aussagen haben sich bis heute zum Teil bereits bestätigt und werden sich bis 2020 wohl noch deutlicher bemerkbar machen.

Überleben werden nur diejenigen Händler, die sich den neuen Marktgegebenheiten anpassen und sich vor der Digitalisierung nicht verschließen: Das wandelnde Kundenverhalten muss in die eigene Strategie mit aufgenommen werden um darauf aufbauend neue Strukturen zu schaffen, den Kunden kanalübergreifend bedienen zu können. Die Herausforderung wird sein, an jedem Touch Point den jeweils relevanten Content mit Mehrwert anzubieten, der schlussendlich auch zum Kauf führt. Auf dem Weg dorthin helfen innovative Konzepte und Technologien wie beispielsweise Augmented Reality oder Künstliche Intelligenz, um den Kunden abzuholen und auf seiner individuellen Customer Journey zu begleiten.

 

Die imm Cologne (15.-21.01.2018), weltweit größte Einrichtungsmesse, fokussierte sich im mittlerweile 5. imm cologne Congress am 18. Januar 2018 ebenfalls auf den Wandel in der Möbelbranche. Unter dem Motto „Von Nice to have zum Überlebenskamp – Erfolgsfaktoren für den Möbel E-Commerce“ wrrden aktuelle Trends wie Virtual und Augmented Reality, oder auch die Zukunft des Möbel E-Commerce von Experten beleuchtet. Den Schlussbericht der ersten Einrichtungsmesse des Jahres 2018 können Sie sich bequem hier ansehen.

Tradition trifft Innovation: Die Bucherer AG setzt in ihrer Digitalisierungsstrategie auf Contentserv

Und wieder einmal neigt sich ein Jahr dem Ende zu – zum Endspurt konnte Contentserv noch einen neuen Kunden in der Schweiz an Land ziehen und der Name ist Programm: Die Bucherer AG mit Sitz in Luzern stellt die notwendigen Weichen für eine erfolgreiche Zukunft, die die traditionellen Werte mit den aktuellen Trends der Branche verknüpft.

In diesem Zusammenhang haben wir mit Michael Kugler, Geschäftsführer der Contentserv GmbH, darüber gesprochen, welche Ziele er sich für 2018 gesetzt hat und welche Rolle Bucherer dabei spielt.

 

 Michael, welchen Fokus hast Du Dir und Contentserv für 2018 gesetzt?

 

Michael Kugler

Michael Kugler im Interview über die Ziele für 2018

Michael Kugler: Nachdem auch 2017 wieder ein sehr erfolgreiches Jahr für uns war, möchten wir natürlich auch im nächsten Jahr die Wachstumsrate so hoch halten und nichts von unserem Speed, mit dem wir gerade unterwegs sind, einbüßen. Unser ToDo wird daher wie bisher auch in der kommenden Zeit sein, die Organisation selbst weiterhin so aufzustellen, damit das Wachstum auch für die folgenden Jahre aufrechterhalten werden kann.
Dabei spielen natürlich unsere Partner eine sehr wichtige strategische Rolle: Durch unser breites Partnernetzwerk an Technologie- und Implementierungspartnern, die echte Branchenexperten sind, kann die Contentserv-Software problemlos auf die individuellen Anforderungen des Kunden angepasst werden und bietet so die optimale Lösung für verschiedenste Einsatzszenarien.

 

Für 2018 haben wir auch geplant, besonders die Schweiz noch motivierter anzugehen und unsere Position auch dort weiter auszubauen.

 

Damit sind wir schon bei unserem aktuellen Neukunden angekommen. Mit Bucherer haben wir ja ein sehr traditionsreiches Unternehmen für uns gewinnen können. Welche Anforderungen hat Bucherer?

 

Michael Kugler: Bucherer hat erkannt, dass es heute nicht mehr bzw. nicht nur reicht, sich auf seine traditionellen Werte und Prinzipien zu stützen, sondern dass man auch

Bucherer Logo

Das Schweizer Traditionsunternehmen Bucherer setzt auf Contentserv

neue Wege wagen muss. Uns macht es natürlich sehr stolz, ein solch traditionsreiches Unternehmen, das übrigens seit 1888 besteht, bei der Digitalisierung unterstützen zu dürfen.

Wir helfen Bucherer dabei, im Rahmen der gesamten Digitalisierung die Ziele schneller und effizienter zu erreichen. Ein Beispiel dabei ist sicher auch das Thema e-Commerce. Dabei ist es absolut nicht das Ziel, dem stationären Handel weniger Aufmerksamkeit zu schenken als bisher. Vielmehr sollen das stationäre sowie das Online-Geschäft besser miteinander verknüpft werden, sodass einerseits der e-Commerce gepusht wird und andererseits auch im Laden mehr Transparenz an den Point of Sale gebracht werden kann. Und dabei fungiert Contentserv als zentrale Schnittstelle.

 

Welche nächsten Schritte sind bei Bucherer geplant?

 

Michael Kugler: Mit Bucherer stehen wir aktuell erst ganz am Anfang des Projektes. Wir starten jetzt richtig motiviert mit unserem Implementierungspartner und dem Contentserv Blueprint in das Projekt, damit auch schnell Erfolge sichtbar werden. Der Blueprint stellt ein Framework für beispielsweise Erstimplementierungen dar und bietet damit die Grundlage für eine effiziente und erfolgreiche Produkteinführung beim Kunden. Die spezifischen Anforderungen der Kunden werden hierbei ebenso berücksichtigt wie der Erfahrungsschatz aus unseren zahlreichen Projekten.

Mit Bucherer als hochkarätigen Neukunden schließen wir nicht nur das Jahr 2017 erfolgreich ab, sondern nehmen dies als Aufhänger für das nächste Jahr, um dort 2018 direkt anzuknüpfen und gemeinsam mit unserem Team, unseren Partnern und natürlich unserem Produkt auch weiterhin die Digitalisierung von Unternehmen voranzutreiben.

Nachbericht: Das 5. Contentserv User-Meeting bei edding in Hamburg

Stellen Sie sich vor “der ALDI” lädt seine Kunden ein, damit sie sich darüber austauschen können, was sie so aus ihren Einkäufen zaubern oder auf den Tisch bringen.

Klingt komisch? Ist aber so bei Contentserv. 

Ende November 2017 trafen sich bereits zum 5. Mal Contentserv Kunden zum Dialog bei einem User-Meeting. Die Treffen finden abwechselnd bei einem Unternehmen statt, das selbst mit Contentserv arbeitet. Zielsetzung ist der Austausch darüber, wie unterschiedliche Branchen die Themen Digitalisierung, Marketing Automation oder auch ganz alltägliche Herausforderungen in der Produkt- und Markenkommunikation angehen und wie Contentserv bei deren Lösung helfen kann. 

 

 

Gastgeber war dieses Mal die edding AG mit Sitz in Ahrensburg nahe Hamburg. 1960 von Carl-Wilhelm Edding und Volker Detlef Ledermann gegründet, bietet das Unternehmen heute etwa 200 Marker, die jedem bekannt sein dürften, der schon mal vor einem Flipchart gestanden hat. 

 

Unter den Teilnehmern waren die Contentserv Kunden Celona Gastro GmbH, MEYLE AG, Brand GmbH & Co. KG, MeisterWerke Schulte GmbH, Jungheinrich AG, Jungheinrich PROFISHOP AG & Co. KG, Vaillant Deutschland GmbH & Co KG, DENIOS AG, Boltze Gruppe GmbH und die TROX GmbH

 

 

Neben dem fachlichen Austausch steht bei den User-Meetings auch das “Socialising” auf dem Programm. So gab es zum Start eine Führung durch das Ahrensburger Schloss mit anschließendem Fünfgang-Menü in lockerer Atmosphäre. 

Den eigentlichen Meeting-Tag eröffnete edding-Vorstandsmitglied Thorsten Streppelhoff (COO) und gab dabei in seinem Vortrag tiefe Einblicke in die Umsetzung des Contentserv Projektes bei edding. Contentserv präsentierte die Neuerungen der CS17 und gab einen ersten Ausblick auf die CS18. Das gemeinsame Mittagessen und die Best-Practice-Beispiele der Teilnehmer, sowie die offene Diskussion rundeten das 5. User-Meeting ab. 

Das nächstes Treffen ist bereits in Planung…

Digitalisiertes workflowbasiertes Marketing Management bei Leifheit

leifheit

leifheit-logo

Die Leifheit AG zählt zu den führenden Anbietern von Haushaltsprodukten in Europa und hat seinen Sitz in Nassau, von wo aus Produkte in mehr als 80 Länder geliefert werden. Das Unternehmen verfügt über 15 internationale Standorte und Niederlassungen, darunter Logistik- und Produktionsstätten in Deutschland, Frankreich und der Tschechischen Republik.

 

Die internationale Aufstellung sowie die Fokusierung auf die Digitalisierung von Leifheit erfordert eine Umstellung des Produktdatenmanagements hin zu einer konsistenten Produktkommunikation über sämtliche Kanäle, wie beispielsweise die eigene Webseite oder externe Seiten von Händlern hinweg.

 

Anforderungen an das System

Über ein zentrales Marketing Information Management-System (MIM) sollen Produktdaten, Bilder und auch Übersetzungen verwaltet werden, die den Grundstock für ein effizientes und schnelles Produktmarketing bilden. Durch die Zentralisierung der großen Menge an Bilddaten und Texten soll dadurch der Unübersichtlichkeit und dem Zeitverlust entgegengewirkt werden.

leifheit

 

Durch ein Product Information Management-System (PIM) soll der Online-Produktkatalog direkt befüllt und Händler in über 80 Ländern automatisiert mit Produktinformationen in der jeweiligen Landessprache beliefert werden. Bei der eingesetzten Softwarelösung ist es dabei aber auch essentiell, dass sie einfach zu bedienen ist, damit auch Gelegenheitsnutzer schnell mit dem System arbeiten können. Desweiteren legt Leifheit großen Wert darauf, dass alle Prozesse bei der Datenpflege zentral und qualitätsgesichert gesteuert werden.

 
Erfahren Sie mehr zur Lösung und Umsetzung der Firma Leifheit.
 

Weitere Erfahrungen von Leifheit finden Sie außerdem hier:

[embedyt] https://www.youtube.com/watch?v=GD9jT_PVtEU[/embedyt]

Übersetzungsmanagement – was ist das? Interview mit Christian Weih von Across Systems

Christian Weih

Wer heutzutage international Geschäfte machen will, muss Produktinformationen auch in der jeweiligen Landessprache zur Verfügung stellen. Aber wie bekommt man das möglichst unfallfrei hin? Christian Weih, Mitglied der Geschäftsleitung der Across Systems GmbH, einem der größten Anbieter für Übersetzungsmanagement-Lösungen und CONTENTSERV Technologie-Partner, beantwortet die wichtigsten Fragen in unserem Interview.