Monat: September 2018

BIM Produktkonfigurationen bei Sikla

SDZeCOM, Implementierungspartner von Contentserv, hat bei der Sikla Holding GmbH ein Contentserv PIM/MAM eingeführt. Das Ziel war es, eine zentrale Produktdatenbank zur Vewaltung von Informationen, ProduktkonfigurationenBIM (Building Information Modeling) und ASsets rund um die Produkte zu errichten. Mit dieser Datenbank sollte eine zentrale Datenpflege für verschiedene Ausgabekanäle und das automatisierte Erstellen von Datenblättern zu allen Produkten erreicht werden.

Kundenanforderungen

  • Zentrale Produktdatenbank zur Verwaltung von Informationen und Assets
  • Speichern von Produktkonfigurationen BIM (Building Information Modeling)
  • Generierung von Datenblättern
  • Belieferung von verschiedenen Ausgabe-Kanälen (Print, Online)

Besonderheiten und Herausforderungen

Erstellung von Produktkonfigurationen zur Ausgabe von kundenindividuellen Datensätzen nach BIM-Anforderungen für Projektträger und –planer

Lösung durch SDZeCOM

  • Einführung der Softwarelösung Contentserv als zukünftige Produktdatenbank zur zentralen Verwaltung Informationen und Assets
  • Aufbau von Templates für die automatisierte Generierung von Datenblättern
  • Abbildung des Produktentwicklungsprozesses durch Workflows
  • Artikel- und Einzelzeichnungssuche im Open Share

Über Sikla

Als einer der führenden Spezialisten von Befestigungssystemen ist Sikla seit fast fünf Jahrzehnten kompetenter Partner für die technische Gebäudeausrüstung und den industriellen Anlagenbau. Sikla-Produkte werden in über 35 Ländern weltweit eingesetzt.
Das Unternehmen ist in fast allen europäischen Ländern mit einer eigenen Gesellschaft oder durch Vertriebspartner vertreten. Die international agierende Firmengruppe wurde im Jahr 1967 gegründet und beschäftigt heute ca. 500 Mitarbeiter. Sikla wird als unabhängiges Familienunternehmen geführt.

Über den Autor:
rel=“noopener“ target=“_blank“>SDZeCOM gehört zu den führenden Systemarchitekten und Systemintegratoren für effizientes Produktdatenmanagement. Das Unternehmen wurde bereits mehrfach mit dem INNOVATIONSPREIS-IT ausgezeichnet und steht damit in der IT-Bestenliste.

Sie möchten mehr erfahren?

Rufen Sie an: Oliver Frömmer, Vertriebsleiter, SDZeCOM GmbH & Co. KG. Tel: 07361 594-537, Email: o.froemmer@sdzecom.de

Recap DMEXCO: Mensch im Mittelpunkt

Am 12. und 13. September öffneten sich die Tore zur DMEXCO in Köln zum zehnten Mal. DMEXCO (Digital Marketing Expo and Conference) versteht sich als Community und zentraler Treffpunkt von wichtigen Entscheidungsträgern aus digitaler Wirtschaft, Marketing und Innovation. Seit 2009 versammeln sich jährlich nationale und internationale Größen aus Marketing, Medien und Tech in der nordrhein-westfälischen Großstadt.

Unter der Headline Take C.A.R.E. diskutierten dieses Jahr Marketing-Entscheider und Experten aus digitaler Wirtschaft über die Verantwortung für die Nutzer und das Web. In der immer schneller werdenden technologischen Umgebung, muss es das Ziel sein, das Vertrauen der Nutzer zu erhalten und neu zu gewinnen. Diesbezüglich waren sich Journalisten, Vertreter aus der Politik und der Wirtschaft einig.

Ein weiteres prominentes Thema war auch in Köln das Thema Künstliche Intelligenz (KI). Es ist keine Frage, dass wir im Zeitalter der künstlichen Intelligenz leben, die Frage ist vielmehr, wie man die Menschen mitnimmt. “Wenn wir den Menschen konkrete Anwendungsfälle aufzeigen, sind sie viel eher bereit, sich darauf einzulassen”, so Dorothee Bär, Staatsministerin für Digitales. “Eine Studie hat ergeben: Der Deutsche mag den Wandel an sich nicht, kann aber – im Vergleich zu anderen Ländern – am besten mit ihm umgehen.

Mit über 1.000 Ausstellern aus 40 Ländern, mehr als 550 Speakern und insgesamt rund 41.000 Fachbesuchern an beiden Tagen, war die Jubiläumsveranstaltung der DMEXCO ein voller Erfolg. Die Ausstellerzufriedenheit bezüglich der Quantität der Besucher und der Qualität der Kontakte an den Ständen sei dieses Jahr signifikant gestiegen“, erklärte Dr. Dominik Matyka, Chief Advisor DMEXCO.

Contentserv war dieses Jahr von der Besucher- auf die Ausstellerseite gewechselt. Wir waren Mitaussteller auf der Spryker Plaza – unserem neuen Partner!

Die zwei Tage voller guter Gespräche mit Interessenten, tollen Vorträgen und Networking mit Partnern und Kollegen liegen hinter unserem DMEXCO Team. Weitere Eindrücke auf Sprykers Facebook Seite oder der Spryker Webseite.

 

 

Nächstes Jahr findet die DMEXCO am 11. und 12. September 2019 erneut in Köln statt.

 

Wie man eine PIM-Lösung implementiert

Osudio PIM LösungFür Unternehmen, die eine Vielzahl von Produktkategorien mit vielen Produktdetails anbieten, ist die Entscheidung für eine PIM-Lösung eine logische Wahl, denn für fast jede Online gehende Firma sind qualitativ hochwertige Produktinformationen entscheidend für den Erfolg im Internet. Eine PIM-Lösung bringt jedoch viele Veränderungen mit sich. Sie berührt alle dynamischen Funktionen eines Unternehmens, von der Produktion über Vertrieb und Marketing bis hin zu Kundenbetreuung, Betrieb, Logistik und Finanzen. Da jede Abteilung eine andere Beziehung zu den eigenen Produktdaten hat, hat eine PIM-Lösung für verschiedene Personen in einem Unternehmen auch eine unterschiedliche Bedeutung. Das kann zu Reibung führen, da nicht jeder den Wert eine voll funktionsfähigen PIM-Lösung gleich erkennt. Für einige Anwender bedeutet eine PIM-Lösung schlicht mehr Zeitaufwand für die Produktdateneingabe. Da eine PMI-Lösung eine neue Arbeitsweise einführt, weckt sie bei einigen vielleicht Ängste vor dem Unbekannten.

Viele Unternehmen tun sich daher sehr schwer mit der PIM-Implementierung. Osudio ist einer der größten E-Business-Spezialisten in Europa. Wir haben bereits bei einer Vielzahl europäischer Unternehmen PIM-Lösungen implementiert, u.a. bei: Hansgrohe, Hoffmann oder MMC Hartmetall. In unserem Whitepaper geben Ihnen unsere PIM-Spezialisten pragmatische Tipps und Fallbeispiele aus ihrer Implementierungspraxis.

In dem Whitepaper erhalten Sie:

  • 9 Erfolgsfaktoren für Ihre PIM-Implementierung
  • eine Checkliste für Ihre PIM-Implementierung
  • 3 Tipps, wie Sie Ihr Team in Richtung Erfolg organisieren

Jetzt herunterladen!

Sie wollen das Osudio-Team näher kennen lernen? Die Marketing Power Conference bietet die optimale Gelegenheit dazu. Informieren Sie sich im Vortrag von Estanislao Montesinos Gomez, wie Sie Ihre Digitalisierung mit einem PIM boosten und sprechen Sie direkt mit unserem Implementierungspartner und tauschen Sie sich mit unseren gemeinsamen Kunden über Ihre Erfahrungen aus! Weitere Infos zur Veranstaltung finden Sie hier!

Über den Autor:
Osudio Logo Osudio ist Teil der SQLI Gruppe und einer der größten europäische Spezialisten im Bereich E-Business, PIM (Product Information Management) und Print-Publishing. Osudio bietet ein exzellentes Dienstleistungspaket aus einer Hand: Strategie, User Experience und Design, Beratung, Implementierung und Integration, sowie Hosting und System-/Prozessoptimierung.

Product Information Management bei BRAND

BRAND Logo

Brand LogoDie BRAND GMBH + CO KG mit Sitz in Wertheim in Baden-Württemberg ist ein deutsches Familienunternehmen, das seine Kunden seit fast 70 Jahren mit Laborbedarf versorgt. Forscher und Laboranten in den Biowissenschaften, in der Pharmazie, der Chemie und in der Prozessanalytik arbeiten weltweit mit den Produkten von BRAND. Das Vertriebsnetzwerk des Unternehmens erstreckt sich auf über 120 Länder – Tendenz: steigend!

Die Digitalisierungsstrategie: Effektiveres Product Information Management

BRAND stand vor der Herausforderung, das ca. 100 Händler umfassende Vertriebsnetzwerk jährlich mit aktuellen Produktdaten versorgen zu müssen. Informationen zu neuen oder aus dem Portfolio genommenen Produkten, Preislisten, Trademarkänderungen oder kritische Informationen wie regulatorische Anforderungen mussten schnell, effektiv und fehlerfrei an die Vertriebspartner verteilt werden. Das Ziel von BRAND war es, das Product Information Management weg von Excel-Listen hin zu einer zentralen Datenbank zu führen, von der aus die verschiedensten Vertriebskanäle bedient werden können.

Große Datenmengen tagesaktuell und performant ausleiten – geht das denn?

Das Unternehmen entschied sich für den Einsatz einer Contentserv-Plattform und nutzt das PIM-Modul als zentralen Datenhub. Für sein B2B-Geschäft nutzt BRAND die weitverbreitete eCommerce-Plattform Magento als Online-Katalog – hier synchronisiert der SAWSConnector Magento ca. 2.700 Produkte, eigene Attribute, die Kategoriestruktur und alle relevanten Produktinformationen, wie Stammdaten, Preise und Media Assets. So schafft es BRAND nicht nur, das hoch gesteckte Ziel eines effektiveren Product Information Management zu erreichen, sondern auch die Vertriebpartner mit Daten in hoher Qualität zu versorgen. Ebenso kommt der SAWSConnector Typo3 zum Einsatz, der ca. 200 Produkte in drei Sprachen inklusive ihrer Kategoriestruktur an die Homepage der Tochtergesellschaft VITLAB GmbH (vitlab.com) synchronisiert.

Mit den SAWSConnectoren zum Ziel

Durch den Einsatz von Contentserv als zentralem Datenhub können Mitarbeiter Daten an einer einzigen Stelle pflegen und bspw. via Workflow-Aktion oder automatisiert nach Intervallen getaktet an den Magento-Shop und die Homepage synchronisieren. Die Datenpflegeaufwände beschränken sich dabei auf das unabdingbare Minimum und die Fehleranfälligkeit wurde massiv reduziert. Die SAWSConnectoren-Familie fügt sich nahtlos in die Digitalisierungsstrategie ein und macht IT zu dem, was sie ist: die wichtigste Nebensache der Welt!

Marc Konermann, Product Information Management bei BRAND GMBH + CO KG:
„Durch unsere neue Website haben wir die Grundvoraussetzungen geschaffen weitere Prozesse zu digitalisieren. Der Connector von SAWS, Magento2 und CS als PIM-System ermöglichen es uns, in kürzester Zeit auf neue Wünsche und Optimierungen zu reagieren. Unser Dank geht hier vor allem an das SAWS-Team für den exzellenten Support bei der fehlerfreien Synchronisierung der Daten zwischen den Systemen.“

Über den Autor:
Mit über 15 Jahren Erfahrung mit Contentserv kann SAWS GmbH & Co. KG ein breitgefächertes und tiefgreifendes Wissens- und Leistungsspektrum vorweisen – von der technischen Konzeption, der Implementierung, dem User-Support während und nach Projektabschluss bis hin zum Hosting von Contentserv-Plattformen. SAWS GmbH & Co. KG ist außerdem DER Ansprechpartner, wenn es um Schnittstellen & Connectoren von und zu Contentserv geht.

Mehr Infos zu SAWS gefällig?
Die SAWSConnectoren Familie hat sich in den letzten Jahren zum absoluten Must-Have für Contentserv-Plattformen und die Anbindung an eCommerce-Systeme entwickelt. Geschäftsführer Hagen Schneider gibt in seinem Vortrag auf der diesjährigen Marketing Power Conference einen Überblick über aktuelle und zukünftige Entwicklungen mit speziellem Fokus auf die Synchronisation von Produktdaten von Contentserv zu Contentserv-Systemen.

Dr. Schär – Qualitätsansprüche an Produkte und ihre Daten

Dr. Schär LogoWas hat glutenfreie Ernährung mit Digitalisierung zu tun? Ein Online Shop? Jein! Ein digitaler Vertriebskanal bedeutet nicht gleich, dass man Digitalisierung ernst nimmt. Das Unternehmen, das wir heute vorstellen, hat erkannt, dass hinter dem Begriff viel mehr steckt und stellt heute schon die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft: Die Südtiroler Firmengruppe Dr. Schär.
Das Familienunternehmen, das mit dem Vertrieb von Kleinkindnahrung begann, ist heute ein weltweit bekanntes Unternehmen, spezialisiert auf besondere Ernährungsbedürfnisse.

Dr. SchärDie Identität wahren und doch fortschrittlich sein, das ist oft die Balance für traditionsreiche Familienunternehmen. Dr. Schär ist sich dieser Herausforderung sichtlich bewusst und geht mit der Zeit. Das Unternehmen aus Burgstall in Südtirol setzt nun auf das Product Information Management System (PIM) von Contentserv, um die immer komplexer werdende Produktkommunikation zu erleichtern und so für die Kunden korrekte und einheitliche Informationen auf allen Kanälen zur Verfügung stellen zu können.

Wie das PIM und MAM bei Dr. Schär für eine bessere Produktkommunikation sorgen, lesen sie in unserer aktuellen Pressemitteilung.

Vom Lügen und Betrügen in Software-Projekten: Tagebuch eines IT-Consultants

Alle Produktinformationen mithilfe der richtigen Software verwalten und für die Kommunikation in allen Kanälen zur Verfügung stellen – so schwer kann das doch nicht sein. Ja, das ist jetzt die Stelle, an der genervte Entscheider in Handels- und Industrie-Unternehmen auflachen dürfen. Aber glauben Sie mir eins: Auch wir Software-Integratoren und -Hersteller haben es manchmal nicht leicht.
Berater – das Wort setzt sich zusammen aus betrügen und raten, wurde mir mal gesagt. Doch der Alltag ist schon verrückt genug und schreibt wildere Geschichten, als ich es je könnte. Und es sind nicht immer nur die abgezockten Dienstleister, sondern oft auch die Kunden, die es geradezu herausfordern, belogen und betrogen zu werden. Glauben Sie nicht? Dann lasse ich Sie gerne in mein Tagebuch blicken…

Ausschreibungen
Was uns da regelmäßig ins Haus flattert, folgt eigentlich immer einem ähnlichen Aufbau. Kunden listen ihre Anforderungen auf, priorisieren diese und fordern die Software-Hersteller oder Integratoren dann auf anzugeben, ob sie erfüllt werden können. Nach der Auswertung werden die vermeintlich besten ausgewählt und dürfen sich persönlich vorstellen. Was den Anschein von Objektivität erweckt, daran hätte Pipi Langstrumpf wohl ihre große Freude: frei nach dem Motto „Ich mach‘ mir dir Welt, wie sie mir gefällt“ laden die Ausschreibungen zu großzügigen Interpretationen ein. Unterstützt ihre Print-Publishing-Technologie mehrere Layoutprogramme? Aber klar: InDesign CC 2015 und 2017 – das sind doch zwei Programme.
Und hat ihr webbasiertes PIM-System eine Rechtschreibprüfung? Natürlich, das deckt der Browser doch mit seiner integrierten Funktion ab. Widdewiddewitt – im Handumdrehen werden die Ausschreibungsunterlagen so zu „Ja-Listen“ bei denen alle, die sie ehrlich ausfüllen, Gefahr laufen, nicht in die nächste Runde zu kommen.

Projektdauer
Wenn es um die Projektdauer geht, fällt meistens ein Satz, der gleichzeig nicht wahrer und doch inhaltloser sein könnte: „Es kommt darauf an“. Und das ist tatsächlich so, denn während der Vertriebsphase steht der Projektumfang meist noch gar nicht so genau fest.
Dennoch erlebe ich, dass einige Software-Hersteller und Integratoren viel zu kurze Projektzeiträume kommunizieren – Hauptsache die Führungsriege des Kunden ist zunächst zufrieden und man erhält den Auftrag. Das Perfide: Oftmals hapert es danach auf Kundenseite und genau das wissen die Dienstleister.
Denn kundenseitig mangelt es sehr häufig an den eigenen Ressourcen zur Durchführung aufwendiger Software-Projekte. Wer übernimmt die Projektleitung? Das Projekt neben der 40-Plus-Stundenwoche leiten? Meist keine gute Idee.
Wer sammelt in einem PIM-Projekt die vorhandenen Daten zur Übernahme ins neue PIM-System zusammen, wer bereitet sie auf? Und wer pflegt die meist vielen tausend bestehenden Produkte im PIM-System bis sie zur Nutzung in allen Kanälen freigegeben werden können? Denn erst danach zeigt das zu Beginn hochgepriesene PIM-System seinen wahren Nutzen.

Lizenzpreise
Statt eines Festpreises für alle gleicht das Preis-System von Software-Produkten eher dem Treiben auf einem türkischen Bazar. Überzogene Listenpreise werden teilweise um 90% rabattiert. Statt 1 Mio. € gemäß Liste stellen manche Hersteller schon mal nur 100.000 € in Rechnung. Der Mensch liebt nun mal Rabatte und erst recht der Einkäufer. Aber mein persönliches „Lieblings-System“: Preise anhand der Außenfassade des Kunden. Klingt abenteuerlich? Genau so schon bei einem Hersteller erlebt. Dieser Hersteller hatte keine Preisliste. Der Preis wurde daran festgemacht, was sich der Kunde augenscheinlich erlauben kann. Die tatsächlich schöne Außenfassade des Firmengebäudes fand sich also gewissermaßen im Angebot wieder.
Dabei gibt es auch gute Gründe es so zu machen. Immerhin scheint es nur fair, den Preis davon abhängig zu machen, wie viel das System dem Unternehmen tatsächlich nützt. Kann ein Unternehmen sich offensichtlich teure Software leisten, warum dann nicht auch dies bei der Preisfindung berücksichtigen? Mehr Intransparenz bei der Preissetzung geht allerdings kaum.

…Und jetzt?
Was ich in meinen vielen Jahren als Consultant in Software-Projekten gelernt habe: der Schlüssel zum Erfolg ist Vertrauen. Letztendlich ist die Einführung einer neuen Software nicht nur mit hohen Kosten und viel Arbeit, sondern auch mit enormer Bürokratie und Politik verbunden. Und dabei geht es um die Menschen. Ja, Ausschreibungs-Unterlagen und verbindliche Aussagen sind wichtig, um Projekte zu initiieren, durchzusetzen und zu planen. Allerdings müssen sich sowohl Kunden als auch Software-Hersteller und Integratoren bewusst sein, dass auch eine gesunde Portion Pragmatismus gefordert ist. Worauf es wirklich ankommt, sind weniger monatelange Auswahlprozesse anhand pseudo-objektiver Bewertungskriterien, als das persönliche Gespräch und Meinungen anderer Kunden. Entscheider sollten sich Zeit nehmen und Erfahrungsberichte anderer Unternehmen einholen. Nur diese können authentisch bewerten, wie ein Dienstleister tatsächlich tickt und arbeitet. Denn ein „Ja“ in Excel-Listen einzutragen und ein selbstbewusstes „Sicher, nur 2–3 Monate“ in den Raum zu werfen kann jeder. Software-Projekte dann aber auch mit Engagement, Kundenverständnis und offener Beratung umsetzen eben nicht.

Über den Autor:
Sven Henckel ist seit 2003 bei der Laudert GmbH + Co. KG. Als Prokurist und stv. Leiter des Geschäftsbereichs Medien-IT verfügt er über eine umfassende Marktübersicht in den Bereichen PIM, MAM und Printproduktion. Als Verantwortlicher für die Beratung von Kunden und Umsetzung von Projekten steht er in engem Kontakt mit dem Kunden sowie den Medien-IT-Experten von Laudert. Sven Henckel betreute bereits eine Vielzahl von Kunden. Dazu zählen unter anderem FALKE, ZWILLING J.A. Henckels, J. Schmalz, STEINEL, REWE, Karstadt, Bohnenkamp, Zurbrüggen und Eddie Bauer. Von 2003 bis 2005 studierte Sven Henckel Medieninformatik an der FHDW Gütersloh. Daraufhin schloss er seinen Master of Science in Information Technology an der University of Liverpool ab.

Über Laudert:
Laudert ist mit 450 Mitarbeitern an 6 Standorten strategischer und operativer Partner in allen Fragen der Produkt- und Markenkommunikation. Hocheffiziente Prozesse sind Basis aller 5 Leistungsfelder: Kreation, Fotografie, Medienproduktion, Medien-IT und Digitaldruck. Das 80 Mitarbeiter starke IT-Team integriert Systeme für PIM/MAM/DAM, Web2Print und Database-Publishing.

Laudert ist Goldpartner auf der Marketing Power Conference 2018 – treffen Sie unseren Partner und viele unserer gemeinsamen Kunden, darunter beispielsweise J. Schmalz oder ZWILLING J.A. Henckels, die auch Einblicke in ihre Digitalisierungsprojekte geben, im November auf unserer zweitägigen Veranstaltung! Hier finden Sie weitere Informationen zur MPC 2018.