Monat: Februar 2018

Michael Kugler zum Thema Produktdatenmarketing

Michael Kugler auf der Handelskraft 2018

Die Handelskraft Konferenz unseres Partners dotSource fand am 20. Februar in der BMW Welt in München statt. Lesen Sie hier die wichtigsten Erkenntnisse aus dem Round Table zum Thema Produktdatenmarketing nochmal in Ruhe nach.

Produktdatenmanagement kennen viele – was bedeutet Produktdatenmarketing?

Michael Kugler auf der Handelskraft 2018

Michael Kugler auf der Handelskraft 2018

Michael Kugler: Das Produktdatenmarketing wird zunehmend zur Königsdisziplin im E-Commerce. Hier dreht es sich, wie der Name schon sagt, nicht um das Management der Daten, sondern um die Vermarktung. Es geht also um die Sichtweise nach außen.

Um aber diese Daten nach außen optimal auszuleiten, muss man zuerst einmal intern alles in den Griff bekommen und das passiert mit dem Produktdatenmanagement. Das ist der Grund, warum wir als PIM Hersteller sehr viel Nachfrage haben – die Daten an sich und das Handling derer sind der Schlüssel zum Erfolg im Produktdatenmarketing und schließlich auch im E-Commerce.

Denn hier kann ich die Daten zentral so aufbereiten, dass sie perfekt orchestriert in den vielen und wachsenden digitalen Kanälen zur Verfügung gestellt werden können – und das idealerweise in Echtzeit.

Für Unternehmen heißt das mehr Chancen, mehr Reichweite und mehr Komplexität, die gemanagt werden muss.

Welche Anforderungen müssen Produktdaten erfüllen?

Handelskraft 2018

Handelskraft 2018

Michael Kugler: Die wichtigste Frage zu Beginn ist: „Wo stehe ich mit den Produktdaten und wo möchte ich hin?“. Da kommt es natürlich immer darauf an, aus welchem Blickwinkel ich auf das Projekt schaue. Bin ich das Unternehmen oder sehe ich es aus der Perspektive meiner Kunden? Erfolgreiches Produktdatenmarketing ist ohne ordentliche Produktdaten nicht möglich und diese werden zunächst mal intern im Unternehmen gesammelt und entsprechend aufbereitet, bis sie für die verschiedenen Kanäle verwendbar sind.

Bei der Aufbereitung muss ich die Besonderheiten der Kanäle verstehen – jeder Kanal hat eigene Anforderungen, das wird auch heute oft noch unter den Tisch gekehrt. Dann ist ein weiterer wichtiger Punkt die strategische Planung und nicht zuletzt eine sichergestellte Datenqualität. Denn ist diese mangelhaft, werden zum Beispiel aufgrund von fehlerhafter Produktinformationen Käufe getätigt, die dann als Retoure wieder im Unternehmen landet. Das kostet Geld und schmälert die Marge – warum also nicht vermeiden, wenn es auch anders geht?

Ist Produktdatenmarketing bzw. –management eine Größenfrage? Oder: Ab welcher Unternehmensgröße lohnt sich ein PIM/MDM?

Michael Kugler: Ganz allgemein gilt die Regel, je mehr Produkte, Sprachen oder Kanäle im Unternehmen vorhanden sind, umso mehr ergibt sich daraus die Notwendigkeit eines PIM Systems. Aber auch das lässt sich nicht über einen Kamm scheren. Für jeden Topf gibt es den richtigen Deckel – das klingt abgedroschen, lässt sich aber auch in diesem Fall ganz gut anwenden. Heute geht es vor allem darum, schnell und flexibel agieren zu können, sich optimal auf die Marktanforderungen anzupassen. Mit Excel und Co. ist das einfach nicht mehr möglich. In Zeiten der Digitalisierung und Globalisierung sind es die wenigsten Unternehmen, die nur einsprachig unterwegs sind. Die internationale Ausrichtung und die Anzahl der Kanäle muss man bei der Bedarfsanalyse daher unbedingt auch beachten.

Weitere Reaktionen zur Veranstaltung finden Sie hier.

Carbranding auf der Handelskraft

Produktdatenmanagement bei MMC Hartmetall – Estanislao Montesinos-Gomez im Interview

Estanislao Montesinos-Gomez
Estanislao Montesinos-Gomez

Estanislao Montesinos-Gomez

Estanislao Montesinos-Gomez ist seit 19 Jahren bei der MMC Hartmetall GmbH tätig. Er leitet die Medienproduktion des European Commercial Marketings und ist ebenfalls als Projektmanager für das PIM-Projekt zuständig. Durch die Internationalität des Konzerns konnte er bereits auf globaler Ebene Erfahrungen mit der Implementierung von Software-Lösungen machen. Wir haben mit ihm über die Herausforderungen der Digitalisierung, speziell im Produktdatenmanagement, gesprochen.

Welche Herausforderungen stellt die um sich greifende Digitalisierung in Ihrer Branche und auf welche Hürden sind Sie bei MMC Hartmetall hierbei gestoßen?

Estanislao Montesinos-Gomez: Der digitale Wandel stellt viele Branchen vor neue Herausforderungen – uns miteingeschlossen. Besonders in Bezug auf die Information Supply Chain musste ein Umdenken geschehen. Maschinen inklusive der einzusetzenden Zerspanungswerkzeuge sowie die gesamte Peripherie innerhalb der Fertigungsstrecke werden smart (IoT) und sind komplett miteinander vernetzt (Industrie 4.0).
Da es aktuell keine einheitlichen oder allgemeingültigen Datenstandards gibt, auf welche man Datenmodelle mappen kann, bedeutet dies einen hohen Arbeitsaufwand für die gesamte Branche. Betrachtet man zudem das Volumen an den neu zu erfassenden Daten, steht man schnell vor der nächsten Herausforderung innerhalb der Organisation:
Wo und an welcher Stelle im Organigramm finden die Analyse, Pflege, Transformation und Verarbeitung zu einem Business Value statt (Digital / eBusiness Unit)? Eine eindeutige Abteilungszuweisung ist eher nur bedingt möglich. Dies kann nur in Teamwork und abteilungsübergreifend funktionieren und die neue Unit hat den Hut auf.
Gehören solche Daten oder auch nur einzelne Datensegmente in das PIM-System oder werden neue, andere Systeme benötigt? Die Lösung kann ein PIM-System alleine nicht liefern. Hier werden weitere Systeme notwendig. Früher reichte ein guter Katalog aus. Heute geht nichts mehr ohne digitale und personalisierte Daten.

Welche Rolle spielen zentrale und medienneutrale Produktdaten in Ihrem Unternehmen?

MMC Hartmetall

Produkte von MMC Hartmetall

Estanislao Montesinos-Gomez: Eine extrem große, denn aus strategischer Sicht führt kein Weg an einer medienneutralen Produktdatenverwaltung vorbei. Auch wir als Hersteller arbeiten noch mit diversen, nicht medienneutralen Systemen wie z.B. PLM, PDM-Systemen für Produkt-Datenverwaltung in Fertigungsprozessen. Diese Systeme haben auch im Verbund mit einem PIM, MAM oder großen MDM ihre Daseinsberechtigung.
Die Rolle der medienneutralen Produktdaten ist eine zusätzliche Aufgabe im Daily Business. Früher noch redundant verwaltet mit Web-CMS, InDesign, Photoshop, diversen Excel-Dateien, Access und klassischen Fileservern, verschiebt sich nun alles nach und nach ins PIM.

Welche Meilensteine hat sich MMC Hartmetall für die nächsten zwei Jahre zum Thema Digitalisierung und PIM gesetzt?

Estanislao Montesinos-Gomez: Es gibt diverse Meilensteine zur Digitalisierung in unserem Haus, die nicht alle einen Bezug zu PIM haben. PIM ist und bleibt ein Werkzeug zur Produktdatenverwaltung – Digitalisierung geht aus meiner Perspektive aber noch darüber hinaus.
Unser PIM/MAM-Projekt haben wir in mehrere Meilensteine aufgeteilt und gehen agil in dem Projekt vor. Da wir vor CONTENTSERV kein anderes PIM-System hatten, ist das für uns der produktivste Weg.
Aktuell arbeiten wir an der Fertigstellung von PIM 1.0. Dies ist ein fertiges System, mit Akzeptanz- und Produktivsystem sowie einem automatisierten Ausleitungskanal für elektronische Kataloge im BMECat-Format.
PIM 2.0 wird dann einen klaren Fokus auf die Daten haben. Hierbei werden wir mit weiteren Modulen wie Data Quality und BPM-Business Process Management unsere Daten und die Pflegeprozesse optimieren.
PIM 3.0 wird einen Fokus auf den europäischen Roll-out, digitale und auf Zielgruppen gerichtete Publikationsprozesse haben.

Mehr zum Projekt mit Osudio und MMC Hartmetall finden Sie hier.

Weitere Informationen zur Tochter von Mitsubishi Materials Corporation, MMC Hartmetall, ansehen.

MMC Networking PIM

Einheitliche Produktdaten sorgen für gutes Klima bei Schako

SCHAKO KG – Der Spezialist für Belüftung und gutes Klima seit über 85 Jahren. SCHAKO gilt europaweit als Kompetenzzentrum für Belüftung und Klimatisierung. Individuelle Kundenlösungen sind die große Stärke des Unternehmens aus Süddeutschland. Alexander Bacher – CIO bei der Schako KG im Interview zum Thema Digitalisierung.

Welche Herausforderungen stellt die um sich greifende Digitalisierung in Ihrer Branche?

Alexander Bacher: Ich bin nun wirklich kein Branchenprimus 😊 Ist es nicht vielmehr eine ganz allgemeine Verunsicherung, die man im produzierenden Mittelstand wahrnimmt? Für viele ist DIE Digitalisierung nicht greifbar, dabei sind es oftmals kleine Prozesse oder Themen, die man „digitalisieren“ kann. Der große Mehrwert entsteht meiner Meinung nach erst mit einer entsprechenden Strategie, wenn es gelingt die Einzelmaßnahmen aufeinander abzustimmen und es zu einer gemeinsamen Mission wird – dafür müssen die Entscheidungsträger bereit sein.

Auf welche Hürden sind Sie bei Schako hierbei gestoßen?

Alexander Bacher: Wir haben erkannt, dass wir im Bereich unserer Stammdaten massiv Nachholbedarf haben, um überhaupt effizient Systeme miteinander verknüpfen bzw. verbinden zu können. Viele gute Projekte und Ansätze scheitern an der Qualität dieser Daten, eine fortschreitende Digitalisierung macht eine immer noch tiefer verzahnte Welt der Einzelsysteme aus und der Schmierstoff für diese Zahnräder heißt Stammdaten.

Welche Rolle spielen zentrale und medienneutrale Produktdaten in Ihrem Unternehmen?

Alexander Bacher: Nach meiner Interpretation sind es genau solche Daten, die eine Digitalisierung braucht. Wir wissen heute noch nicht, was wir morgen mit unseren Daten machen (wollen) – die Medienneutralität schafft in dem Fall die Universalität und Flexibilität die es braucht um einer digitalen Zeitreise Herr zu werden.

Welche Meilensteine hat sich Schako für die nächsten zwei Jahre zur Digitalisierung gesetzt?

SchakoAlexander Bacher: Neben unseren konkreten Projekten wie z.B. der Anbindung unserer Produktionsmaschinen und die Re-Organisation unserer Stammdaten, müssen wir es schaffen bei unseren Kolleginnen und Kollegen ein neues Bewusstsein zum Thema „Daten“ – wie wir diese erstellen, speichern und weiterverarbeiten – zu schaffen.

Mehr Informationen zu Schako finden Sie hier.

Möchten Sie sich über das Managen von Produktdaten informieren? Dann geht’s hier lang!

Do it Yourself! Wie man mit besseren Produktdaten mehr Umsatz generiert

Onlineshop DIY Branche

Immer komplexere Werkzeuge und Materialien, immer mehr Touchpoints. Die Digitalisierung stellt Händler und Hersteller der DIY-Branche vor neue Herausforderungen. Sie müssen Informationen zu einem kaum mehr zu überblickenden Produktangebot bereitstellen – passend für alle Zielgruppen und Endgeräte.

Wer heutzutage einen Hammer oder eine Bohrmaschine kaufen will, hat es nicht leicht. Ein enormes Angebot von zahlreichen komplexen Multifunktionswerkzeugen stellt Hobby-Heimwerker vor schwierige Kaufentscheidungen. Doch auch Händler und Hersteller stehen vor einer großen Aufgabe: Sie müssen ihre Produkte für digitale Touchpoints so einfach und verständlich beschreiben, dass trotz des großen Angebots und der vielen Funktionen deutlich wird, was das Produkt alles kann.

Onlineshop DIY Branche

Optimierte Produktdaten sind der Erfolgsfaktor im DIY-Online-Handel.

Exzellente Produktdaten als Schlüsselfaktor für den Erfolg im E-Commerce

Heute müssen sich sowohl Händler als auch Hersteller viel eingehender mit der Aufbereitung ihrer Produktdaten befassen, wenn sie ihre Produkte online verkaufen möchten. Präzise Produktbeschreibungen sind ein entscheidendes Kaufkriterium für Kunden. Für Händler ist es deshalb wichtig, dass sie Zugriff auf alle relevanten Produktinformationen erhalten. Das klingt zunächst banal, doch in der Praxis ist es häufig so, dass Hersteller für den digitalen Handel nur unvollständige oder qualitativ unzureichende Produktinformationen in ihren Systemen vorhalten. Das erschwert die Erstellung von Produkttexten, Vergleichstabellen und Ratgebern. Die Folgen sind fatal: Umsatzeinbußen. Kunden möchten auf einen Blick erkennen können, ob ein Produkt das richtige für sie ist und ihren Ansprüchen genügt. Wer hier Wert auf qualitativen Content legt, steigert nicht nur die Kundenzufriedenheit, sondern verringert auch die Retourenquote.

Mit optimierten Produktdaten und touchpointspezifischem Content begeistern

Händler und Hersteller von DIY-Produkten müssen also Wert auf ausführliche Produktdaten legen, diese hochwertig aufbereiten und vor allem eine touchpointspezifische Content-Strategie planen, um die Kaufentscheidungen ihrer Kunden positiv zu beeinflussen und im Online-Geschäft mithalten zu können. Dabei stehen die Akteure der DIY-Branche vor vier relevanten Problemstellungen, die es zu meistern gilt: die Kundenzentrierung, die Qualitätssteigerung, die Suchmaschinen- sowie Marktplatzoptimierung und die Auswahl von innovativen PIM-Systemen. Nur wenn sie diese Herausforderungen erfolgreich bewältigen, werden sie in Online-Shops gelistet, in Suchmaschinen gefunden und im dichten Wettbewerb wahrgenommen.

Die vier großen Herausforderungen bei der Optimierung von Produktdaten

Optimierte Produktdaten sind der Erfolgsfaktor im DIY-Online-Handel. Dabei gilt es folgende Herausforderungen zu meistern:

1. Kundenzentrierung als neues Mantra
Der Kunde steht bei allen Überlegungen an erster Stelle und somit am Anfang der Wertschöpfungskette. Dazu ist es wichtig, die eigene Zielgruppe richtig kennenzulernen und ihre Bedürfnisse in den Mittelpunkt zu stellen. Dementsprechend muss der gesamte Content relevant, ansprechend und aussagekräftig aufbereitet sein. Das bedeutet, dass Produktdetailseiten entsprechend ihres Nutzungsszenarios gestaltet und befüllt sein müssen.

2. Qualitätssteigerung der Produktdaten
Die Produktdaten müssen mit dem richtigen Schliff veredelt und für die Weiterverarbeitung in technischen Systemen aufbereitet werden. Nur dann sind sie eine echte Hilfestellung bei der Produktwahl. Zudem wollen Kunden begeistert werden. Im DIY-Bereich funktioniert das am besten mit anwendungsbezogenen Produktinformationen und gekonnter Vorteilsargumentation. Dazu sollten detaillierte Vorgaben über den Umfang, die Qualität und die Informationstiefe erarbeitet werden.

3. Suchmaschinen- und Marktplatzoptimierung
Auch die schönsten Produktdetailseiten sind auf Seite 2 der Google Suchergebnisse verloren. Daher müssen Produktdaten mit Hilfe eines SEO-Audits durch einen qualifizierten Partner stetig optimiert werden. Im besten Fall wird ein tiefergehendes Audit durchgeführt, anhand dessen nicht nur die Produktbeschreibungen, sondern die gesamte Produktdetailseite optimal aufbereitet werden kann. Zudem lohnt es sich Content-Marketing zu betreiben, indem beispielsweise Produkte in Ratgeber- und Anleitungsartikel eingebettet werden. Doch in jedem Fall sollte Duplicate Content vermieden werden, denn das ist ein K.-o.-Kriterium für Kunden und Suchmaschinen.

4. Auswahl eines innovativen PIM-Systems
Die Zukunft gehört Systemen, die Produktinformationen touchpointspezifisch aussteuern und den steigenden Anforderungen aus Marketing und Vertrieb gerecht werden. Deshalb müssen geeignete Systemvoraussetzungen für touchpointindividuellen Content geschaffen werden. Dabei muss ein neues PIM-System nicht nur fit für alle bestehenden Touchpoints sein, sondern auch für mögliche zukünftige. Für dieses wichtige Thema lohnt es sich in jedem Fall, sich bei der Auswahl und der Einführung eines passenden PIM-Systems durch einen starken Partner beraten zu lassen.

Für detaillierte Informationen und klare Handlungsempfehlungen lesen Sie unser kostenloses Whitepaper Do it yourself! Mit exzellenten Produktdaten mehr Umsatz generieren.

Fazit

Hersteller und Händler müssen in die Aufbereitung ihrer Produktinformationen investieren, um eine nutzerzentrierte Content-Strategie möglich zu machen. Ziel aller Maßnahmen dabei muss es sein, die Bedürfnisse des Kunden in den Mittelpunkt zu stellen und ihm auf allen Kanälen relevanten, ansprechenden und aussagekräftigen Produkt-Content zu liefern. Hochwertige Produktdaten sind dafür zwingend notwendig und können zudem beispielsweise zu Vergleichstabellen, Ratgebern und Produkttexten weiterverarbeitet werden. Dafür ist und bleibt die Suchmaschinen- und Marktplatzoptimierung als Baustein des Content-Erstellungsprozesses obligatorisch. Je nach Kontext und Device muss zusätzlich eine touchpointspezifische Produktdatenausleitung möglich sein, die nur ein modernes PIM-System gewährleisten kann und nicht über den Online-Shop erfolgen sollte. Siehe dazu „Warum PIM-less E-Commerce zu teuer ist und niemanden zufrieden stellt“.

Die Schaffung von exzellenten Produktdaten und deren Nutzung zur Content-Erstellung ist für die meisten Händler und Hersteller in der DIY-Branche eine große Herausforderung, die sie nicht alleine meistern können. Doch das müssen sie auch nicht. Mit dem richtigen Partner an der Seite, können anhand von Audits und zusätzlichen Analysen der IST-Zustand beurteilt, Optimierungspotenziale aufgedeckt und auf dieser Basis ein Prozess entwickelt werden, wie die bestehenden Produktdaten entsprechend der gestiegenen Anforderungen zukünftig aufbereitet werden sollten. Zudem ist die Beratung und Implementierung eines neuen PIM-Systems durch Experten ratsam, um entsprechend der eigenen Anforderungen das richtige auszuwählen und speziellen Bedürfnissen anzupassen.

Philipp Kruse

Philipp Kruse, Unit Director Digital Content bei hmmh

Über den Autor
Philipp Kruse leitet seit 2016 die Digital Content Unit bei hmmh. Zu seinen Schwerpunktthemen zählen produktdatengetriebene Connected Commerce Strategien genauso wie agile Content-Produktionsansätze und innovative Optimierungslösungen rund um das Thema Produktdaten. Zuvor war er seit 2009 ebenfalls bei hmmh als Consultant, New Business Manager und Key Account Manager tätig.

hmmh – Leading in Connected Commerce
hmmh gehört deutschlandweit zu den führenden Agenturen für Connected Commerce. Knapp 300 Mitarbeiter arbeiten an den Standorten Bremen (Hauptsitz), Berlin, Hamburg und München. Gegründet im Jahr 1995, etablierte hmmh mit den Kunden Otto und Tchibo das Online-Shopping in Deutschland. Seit über 20 Jahren treibt die Agentur mit Pioniergeist die Entwicklungen in der digitalen Wirtschaft voran und lässt die Grenzen zwischen on- und offline verschwinden. Die Transformation von Multi-Channel-Business zu Connected Commerce erfordert ganzheitliche, flexible und nahtlos vernetzte Strategien sowie Prozesse. Dafür entwirft hmmh businessübergreifend intelligente Lösungen. Gemäß des Leistungsversprechens „consult – create – care“ bietet die Agentur umfassende und individuelle Beratung und begleitet national sowie international erfolgreiche Unternehmen: Von der Strategie über die Software-Entwicklung und Realisierung von Websites, Portalen, Online-Shops sowie mobilen Applikationen, bis zum vernetzten CRM und digitalen Kommunikationsmaßnahmen. Kunden wie bonprix, Schaeffler, Gerry Weber, hessnatur, Nestlé, Deutschland Card, Gebrüder Heinemann und Eppendorf zählen auf die zukunftsweisenden Ideen und die Expertise der Agentur. Seit Juli 2014 ist hmmh Teil der Plan.Net Gruppe, der führenden Digitalagentur Deutschlands, die darüber hinaus zu den größten unabhängigen Digitalagenturen Europas zählt und in mehr als 25 Standorten weltweit vertreten ist.

Cloudlösungen auf der Insel der Langsamkeit

Rdigitalisierung

Natürlich beraten wir unsere Kunden Richtung Cloud. Wir glauben an die Vorteile webbasierter Plattformen. Wir können unsere Software im Webbrowser konfigurieren. Und die Schnittstellenarchitekturen basieren natürlich auf aktueller Webtechnologie. Auch das User Interface (Benutzeroberfläche) unserer Lösungen läuft in einen Webbrowser. Wir haben moderne No-SQL Datenbanken für den Echtzeit-Zugriff auf Daten, Graph-Datenbanken die auch Facebook verwendet, Algorithmen (Künstliche Intelligenz) und Machine Learning in unseren Lösungen. Wir bieten technisch eine hochaktuelle Softwarelösung an. Der Analyst Forrester sagt, dass wir in Sachen Technologie dem Mitbewerb signifikant voraus sind.

Wir unterstützen durch die Schnelligkeit unserer Lösung die Kunden in der Digitalen Transformation.

In unseren Lösungen werden auch Dokumente, Bilder, Videos, 3D-Modelle und Augmented Reality Daten verwaltet. Diese großen Inhalte werden dann natürlich an den Client über das Internet versendet. Um dort dann angezeigt zu werden. Wie lange das dauert, ist kein Problem unserer Software. Sondern eine Frage der Anbindungsgeschwindigkeit ans Internet.

Und jetzt kommt etwas Merkwürdiges: Deutschland belegt in Sachen Glasfaser-Konnektivität oder auch „wirklich schnelles Internet“ aktuell Platz 29. Dass die Schweden immer vorn sind, ok. Aber Litauen, Bulgarien, Slowenien, Kasachstan?

Glasfaseranbindung Statistik 2017

Glasfaseranbindung Statistik 2017

Das gesamte Ranking weltweit und für Europa finden Sie hier!

Wir können schnell. Unternehmen wollen schnell. Wer transformiert das deutsche Internet mal bitte kurz digital?

Studie der Hochschule Aalen und SDZeCOM zum Produktdatenmanagement

ProDa Studie

75% der Hersteller und Händler wollen Prozesse im Produktdaten-Management überarbeiten

Die Bedeutung von Produktdaten und Produktdaten-Management nimmt stetig zu. Das bestätigen auch die 427 Unternehmen, die an der ProDa-Studie der Hochschule Aalen und SDZeCOM teilgenommen haben. Die Studie zeigt, dass Produktdaten und der effiziente Umgang damit für fast alle Unternehmen (84 %) heute schon eine sehr große Relevanz haben. Durchschnittlich kommunizieren die befragten Hersteller und Händler die Produktinformationen über 4,5 Touchpoints an ihre Zielgruppe. Neben den klassischen Kanälen wie Kataloge und Flyer, nehmen natürlich die Online-Kanäle wie E-Commerce, Mobile-App und Social-Media einen hohen Stellenwert im Kommunikations-Mix ein.

Auch die Qualitätskriterien für Produktdaten wurden abgefragt. Als Top 3 Punkte wurden Korrektheit, Vollständigkeit und Aktualität der Daten genannt. 77% der Unternehmen sehen in der Optimierung der Datenqualität Chancen über die gesamten Wertschöpfungsstufen im Unternehmen hinweg. Das bestätigen auch andere Erhebungen: So geben 88% in einer Umfrage von Statista im Jahr 2016 an, dass die Produktinformationen sehr relevant für die Auswahl des Online-Shops sind. In einer 2015 durchgeführten Studie von ECC sind 83% der Online-Händler der Meinung, dass detaillierte Produktinformationen den größten Einfluss auf die Retourenquote ihres Online-Shops haben.

Viele der größeren Unternehmen setzen bereits spezielle IT-Systeme (wie PIM – Product Information Management oder MDM – Master Data Management) zur Unterstützung des Produktdatenmanagements ein. Nachholbedarf haben sehr viele Unternehmen in einer durchgängigen Definition ihrer Prozesse im Umgang mit den Daten. Aktuell sind hier erst 30 % gut aufgestellt. Daher verwundert es nicht, dass über 90% der Hersteller und Händler in der Optimierung der Geschäftsprozesse die größten Zukunftschancen sehen.

Um diese Chancen zu nutzen, steht bei vielen Unternehmen a) die Überarbeitung der Prozesse und Vorgaben im Umgang mit den Daten, b) die Investition in passende IT-Systeme und c) die Weiterbildung der Mitarbeiter auf der Aufgabenliste für das Jahr 2018.

ProDa Studie Ergebnisse

Die Überarbeitung der Prozesse, Investition in IT-Systeme und Weiterbildung der Mitarbeiter stehen ganz oben auf der Aufgabenliste bei Unternehmen

Die 20-seitige Studie, die SDZeCOM mit der Hochschule Aalen veröffentlich hat, soll Herstellern und Händlern als Orientierungshilfe und als Grundlage für zukünftige Unternehmensentscheidungen dienen.

Die vollständige Studie kann hier kostenfrei angefordert werden.

Herausgeber

SDZeCOM ist der erfahrenste Systemintegratoren-Partner von Contentserv. Seit über 10 Jahren implementiert der IT-Spezialist komplexe und anspruchsvolle Lösungen. Dafür hat das Unternehmen bereits 6 Mal den Star Award erhalten. Darüber hinaus wurde SDZeCOM in 2015 und 2017 mit dem INNOVATIONSPREIS-IT ausgezeichnet und steht damit in der IT-Bestenliste. Das Unternehmen gehört im deutschsprachigen Raum zu den führenden Systemarchitekten und Systemintegratoren auf dem Gebiet Produktdaten-Management

Die Hochschule Aalen – Technik und Wirtschaft ist eine Hochschule für Angewandte Wissenschaften mit technisch-wirtschaftlichem Schwerpunkt in Aalen im Osten Baden-Württembergs. Gegründet 1962, wurde sie 1971 in eine Fachhochschule umgewandelt und hat inzwischen rund 5700 Studierende.

Transformation auf Knopfdruck? 4 Tipps gegen digitale Erschöpfung

Handelskraft

Hurra! 2018 ist das Jahr, in dem wirklich jeder den Begriff der Digitalisierung kennt. Nicht zuletzt durch den vergangenen Bundestagswahlkampf. Im Frühstücksfernsehen, in der Tagesschau und in Themensendungen wird die digitale Transformation gedreht und gewendet, dass einem schwindelig wird. Amazon, Industrie 4.0, Arbeit 4.0, Breitbandausbau, smart Cities, digitale Demenz – wer will nochmal, wer hat noch nicht?

Tragischerweise bedeutet einen Begriff zu kennen jedoch nicht zwingend selbigen auch zu verstehen. Wenn man genau hinhört, bemerkt man, dass viele Entscheider beim Begriff Digitalisierung hinter vorgehaltener Hand weiterhin nur „Irgendwas mit Internet…“ murmeln.

 

Digital bis zur Erschöpfung

Händler und Hersteller, die sich häufig auf Blogs und Konferenzen der digitalen Unternehmenswelt bewegen, werden schnell Profi im Buzzword-Bingo. Performance Marketing, Personalisierung, Content Commerce, Advanced und Predictive Analytics, künstliche Intelligenz, Change Management, Conversational Commerce, Agile Methoden, 360 Grad Kundenbeziehung, Omnichannel Engagement Platform, Consumerisation – BINGO!

Im Ergebnis bleibt ein mulmiges Gefühl. Einerseits fragt man sich, ob man das braucht, gleichzeitig möchte man aber nichts verpassen oder unversucht lassen, um den digitalen Anschluss nicht zu verlieren bzw. digitaler Vorreiter zu bleiben. Die Unsicherheit wächst und die brennenden Fragen „Wie geht das?“ und „Wie nutzt das meinen Kunden?“ bleiben weiter unbeantwortet. Im schlechtesten Fall sind Führungskräfte durch den komplexen Input so überfordert, dass sie lieber weitermachen wie bisher. Transformation, auf Wiedersehen, es hätte so schön werden können mit uns.

Oder sie ergeben sich in Tools.

 

Exzellente digitale Tools bleiben ohne Know-how wirkungslos

Marketing hat ein E-Mail-Automation-Tool. Vertrieb ein CRM. Der Kundenservice nutzt ein Wiki. Die Personalabteilung digitalisiert die Personalakten. Onlineshop und Social Media betreuen die beiden Mitarbeiter vom Onlinemarketing. Den Forecast für die Aktionäre gibt es in aufwändig gestalteter Powerpoint. Der Vorstand fährt jetzt Tesla. Sieht so digitale Transformation aus? Nein.

Digitale Transformation ist Kopfsache, doch das datengetriebene vernetzte Denken erfordertet Mut und Übung. Die Unternehmenssilos müssen aufgelöst, Hierarchien und Prozesse minimiert werden. Abteilungsübergreifende Zusammenarbeit muss gefördert und Experimentierfreude sowie Fehlertoleranz von oben in das gesamte Unternehmen vorgelebt werden. Das ist ein Marathon und lässt sich durch die Implementierung mächtiger Tools in jeder Organisationseinheit nur bedingt beschleunigen.

Klar ist aber auch, dass es ganz ohne digitale Werkzeuge auch nicht geht. Doch was hilft gegen digitale Erschöpfung?

 

  1. Rücken Sie die Nutzer in den Mittelpunkt!

Vermutlich gibt es kein Unternehmen, dass ohne das Ziel Kundenzentrierung auskommt. Das Ziel ist auch weiterhin edel, aber es greift zu kurz. Beispielsweise, wenn Kunden Beratung angeboten wird, die Beratungsqualität jedoch wegen überkomplexer Prozesse im Kundenservice leidet, sollte man intern optimieren, anstatt am Konzept der Kundenberatung zu feilen. Kennen die Berater die Historie des Kunden? Können Sie Mehrwert liefern, der über Google-Suchergebnisse hinausgeht? Sind die Informationen im Servicetool aktuell, vollständig und in Echtzeit nutzbar? Was nützt der teure Webshop, wenn Endkunden wegen höherer Rabatte weiterhin telefonisch bestellen?

Der langfristige Erfolg beim Kunden ist die Summe der positiven Erfahrungen mit einer Marke über alle Marketing-, Vertriebs- und Servicekanäle. Behandeln Sie die internen Nutzer so gemeinsam, wie der Kunde sie wahrnimmt.

 

  1. Wagen Sie Experimente!

Entscheider sind Unsicherheiten gewohnt. Über Jahre haben viele gelernt sich auf ihr Bauchgefühl zu verlassen. Häufig erfolgreich. Die Stellschrauben, Veränderungen und Optionen sind durch die Digitalisierung jedoch individueller geworden. Der große Plan ist vor dem ersten Handgriff schon veraltet und nicht jede Lösung hat denselben Mehrwert.

Beispiel Sprachsteuerung: Nutzer, die dauerhaft am PC oder Tablet arbeiten werden nur wenig Nutzen durch Sprachbefehle spüren. An schmutzbelasteten Arbeitsplätzen ist das anders. Im Gegensatz zum Hand mit Arbeitshandschuh ist die Stimme ein bequemeres Werkzeug. Unternehmen sollten in Sachen digitaler Trends auf Prototypen und steile Lernkurven anstatt Perfektionismus setzen. Fail early, learn fast.

Banner Handelskraft 2018

Treffen Sie Contentserv auf der Handelskraft Konferenz am 20. Februar 2018 in München

  1. Setzen Sie sich erreichbare Ziele!

Jeder, der behauptet, dass digitale Transformation einfach ist, lügt! Der organisatorische Wandel, die Verknüpfung bestehender Daten, die Einführung neuer Systeme und die Vision des digitalen Geschäftsmodells sind Veränderungen, die oft Jahre benötigen. Wer sich keine Etappenziele setzt wird Zeit und Geld verbrennen, um am Ende auf halben Weg zu scheitern.

Agenturen und agile Methoden unterstützen Organisationen ihre Ziele und User-Stories so zu entwickeln, dass sie erreichbar sind und die flexible Anpassung an neue Gegebenheiten jederzeit möglich ist. Die Voraussetzung ist eine klare Strategie der eigenen digitalen Transformation.

 

  1. Gehen Sie neue Wege zum erfolgreichen Handel! Treffen Sie CONTENTSERV am 20.02. zur Handelskraft Konferenz in der BMW Welt München!

Nur die wenigsten Händler und Hersteller gehen den Weg der Digitalisierung erfolgreich allein. Um das Rennen im Digital-Business zu gewinnen brauchen Unternehmen ein starkes Team aus verlässlichen Partnern und ein hochwertiges Netzwerk aus Branchenkollegen. Was 2015 als dotSource-Kundentag begann, um den Austausch untereinander in den Mittelpunkt zu stellen, wurde schnell eine Konferenz auch für weitere Händler, Hersteller und Verlage, um voneinander zu lernen und eigene Ideen herausfordern zu lassen.

Die Grundidee ist es trotz des harten Wettbewerbs Digital-Entscheider zusammenzubringen, denn nur gemeinsam sind wir stark. Die Konferenz ist eine Chance über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen und von exklusiven Insights und konkreten Best-Practices ohne unnötige Buzzwords in Keynotes, Sessions und Roundtables sowie individuellen Digital-Sprechstunden zu profitieren, denn: Nur wer seine digitale Umwelt kennt, kann sich seiner digitalen Umwelt auch anpassen.

 

Jetzt Tickets sichern!

 

 

Christian Otto Grötsch, Gründer und Geschäftsführer dotSource

Christian Otto Grötsch, Gründer und Geschäftsführer dotSource

Zum Autor: Christian Otto Grötsch ist Gründer und Geschäftsführer der Full-Service-Digitalagentur dotSource. Er startete seine Karriere beim multinationalen Onlineauktionshaus auXion und wechselte im Jahr 2000 in die Kernproduktentwicklung und Presales-Beratung der Intershop Communications AG.
Seit 2006 berät er als Geschäftsführer der Agentur dotSource auf Top-Management-Ebene Unternehmen aus dem Mittelstand sowie international operierende Konzerne zu Strategien und Technologien im E-Commerce und der Digitalisierung von Marketing, Vertrieb und Services.

Ja, Print lebt! Wie man effizient(er) Produktkataloge erstellt

Katalogbeispiel

Trotz aller Digitalisierungsbestrebungen und dem ewig währenden Abgesang auf Print: Der Katalog lebt! Aber es bleibt ein oftmals bitterer Beigeschmack, denn ohne zentrale Daten ist die Produktion eines neuen Katalogs oder einer aktuellen Preisliste je nach Produktlebenszyklen und der Marketingstrategie ein Kraftakt. Wenn der „Katalogschmerz“ dann langsam abflaut, bleibt eine oft gehörte Frage stehen: Geht das nicht einfacher? Michael Brodschelm von der mds. Agenturgruppe GmbH – Contentserv Vertriebs- und Implementierungspartner – sagt JA, wenn Sie sich an die richtige Herangehensweise halten:

1. Datenstruktur definieren
2. Katalogkonzept erstellen
3. Automatisierung vorantreiben

Den ganzen Beitrag mit wertvollen Tipps & Tricks finden Sie HIER im Blog von mds..

Alle Zeichen stehen auf „Digitales Kundenerlebnis“

Mittlerweile stecken wir schon mittendrin in 2018, das ganz im Zeichen des digitalen Kundenerlebnisses steht. Unser Partner Osudio klärt im Beitrag „2018 ist das Jahr des digitalen Kundenerlebnisses“ auf, was es damit auf sich hat. Viele Unternehmen haben immer noch Schwierigkeiten, mit dem Tempo ihrer Kunden mitzuhalten. Die Innovation und Digitalisierung ihrer Vision geht nicht schnell genug, und so verlieren sie den Anschluss. Oft sind sie durch Silo-Effekte und veraltete Technologien in monolithischen Strukturen eingeschränkt, was ihren Fortschritt verhindert.

Start-Ups und relativ junge kleinere Unternehmen haben hierbei oft weniger Probleme, wenn es darum geht, Flexibilität zu beweisen und sich den Veränderungen in ihrer jeweiligen Branche anzupassen. Sie haben uns gezeigt, dass unsere Zukunft im (digitalen) Kundenerlebnis liegt. Ebendieses ist nicht selten kanalunabhängig – für die Kunden ist der Vertriebskanal häufig zweitrangig, denn für sie zählt in erster Linie das Erlebnis, das ihnen geboten wird. Oft gehen die Grenzen zwischen realer und digitaler Welt dabei fließend ineinander über, sie ergänzen sich und lassen sich untereinander austauschen.

Wie sich auch etablierte Unternehmen an Start-Ups orientieren können und dadurch ihr Kundenerlebnis verbessern können?
Setzen Sie auf die Zusammenarbeit mit Partnern. Wenn Ihre Technik oder Organisation Ihrem Team und Ihrem Einsatz nicht gerecht wird, bietet sich die schlanke Möglichkeit, sich mit Partnern zusammenzutun, die Ihnen helfen, wettbewerbsfähig zu bleiben und so Ihren Marktanteil zu behalten. Mit Hilfe entsprechender Schnittstellen können Sie Silo-Effekte in Ihrem Unternehmen abbauen, indem sie bislang voneinander abgeschottete Abteilungen miteinander vernetzen, schnelle mobile Apps zum Einsatz bringen, Informationen austauschen und sammeln oder Plattformen verbinden, um den Datenverkehr nach Ihrem Bedarf zu lenken.

Welche Aspekte Sie sich beim Thema digitale Kundenerlebnisse weiterhin zu Herzen nehmen sollten und was die neuen Datenschutzregelungen damit zu tun haben, erfahren Sie im Blog-Beitrag von Osudio. Lesen Sie hier ganz einfach weiter.

Osudio Logo Über Osudio: OSUDIO – einer der größten Omni-Channel Spezialisten in Europa, bietet im Bereich E-Business, PIM (Product Information Management) und Print-Publishing ein exzellentes Dienstleistungspaket aus einer Hand: Strategie, User Experience und Design, Beratung, Implementierung und Integration, sowie Hosting und System /Prozessoptimierung.

Gastbeitrag hmmh: Warum PIM-less E-Commerce zu teuer ist und niemanden zufrieden stellt

Ein Online-Shop-Projekt ohne vernünftiges PIM-System birgt ein hohes Risiko, denn exzellente Produktdaten und einwandfrei funktionierende Schnittstellen sind der Schlüssel zum Erfolg.

In E-Commerce-Projekten begegnen wir immer wieder der Situation, dass im Hause unserer Kunden kein PIM-System (Product Information Management System) existiert. Produktdaten liegen in diesen Fällen häufig nur fragmentiert in unterschiedlichen Systemen und in diversen Formaten vor. Wenn es dann zu Beginn des Projekts an die Planung von Projektaufwand und Projektdauer geht, ist das Erstaunen meist groß. Viele Kunden wundern sich über den hohen Anteil, den die Systemschnittstellen und die Datenintegration ausmachen. Doch genau dieser Invest ist enorm wichtig, denn exzellente sowie gut gepflegte Produktdaten und einwandfrei funktionierende Schnittstellen, sind der Schlüssel zum Erfolg eines jeden Online-Shops.

Schluss mit unnötigen Risiken beim Produktdatenmanagement

Bei einem Unternehmen ohne PIM-System betreten wir als Dienstleister ein unbekanntes Terrain. Genau dieser Teil des E-Commerce-Projekts birgt das größte Risiko. Selbst der Kunde erahnt meist nicht, was sich in den Abgründen seiner Systeme verbirgt. Sei es ein mit Sonderfeldern gespicktes ERP-System oder unterschiedlichste Excel-Tabellen des Marketingbereichs, in denen zahlreiche Produkttexte für das Web gepflegt werden. Erst, wenn sich Kunde und Dienstleister gemeinsam auf die Suche machen, entdecken sie alle vorhandenen Untiefen der Datenpflege sowie des Datenhandlings. An diesem Punkt sollte jedem Kunden klar sein, dass sich es sich lohnt eine nicht kleine Summe in die Integration von Produktdaten zu stecken und somit die Wurzel des Problems zu packen, um dadurch am Ende ein schnelleres, schlankeres und günstigeres E-Commerce-Projekt umsetzen zu können.

Das PIM-System als idealer Aggregator für alle Produktdaten

Worin liegt der Unterschied zwischen PIM-less und PIM-basierten E-Commerce-Projekten? Der größte Unterschied liegt in der Anzahl der Schnittstellen zum Online-Shop. Ohne ein vernünftiges PIM-System werden dem Shop aus verschiedenen Quellen Daten zugespielt, häufig nicht sortiert, gesäubert oder gefiltert. Allein das Zusammenführen umfangreicher Daten aus verschiedensten Systemen im Online-Shop ist sehr aufwendig und fehleranfällig. Ein PIM-System verhindert diese Problematik, denn der Online-Shop bekommt einen starken Partner an seine Seite, durch den ihm alle Produktdaten über nur eine Schnittstelle zugespielt werden. Das bedeutet, wo vorher im Projekt eine breit angelegte Jagd auf die aktuellen Produktdaten stattfand und Verantwortliche identifiziert wurden, die anschließend umständlich alle relevanten Produktdaten zusammensammeln mussten, wird dieser Prozess auf ein Minimum verkürzt. Das PIM-System ist der „Single Point of Truth“ und das aufwendige sowie zeitraubende Jagen und Sammeln von Produktdaten entfällt.

Abbildung Datenfluss

Datenfluss der Produktdaten bei PIM-less und bei PIM-based E-Commerce

Ein weiterer wichtiger Aspekt von PIM-based E-Commerce ist, dass der Online-Shop von den Produktpflegeprozessen entkoppelt wird. Die Plattform für die Produktpflege, die Übersetzungen, das Texten, die Fotografie und vieles mehr befindet sich im dann PIM-System. Der Online-Shop ist für diese Prozesse nicht optimal ausgestattet und wird somit stark entlastet. Ein individuell zugeschnittenes PIM-System liefert standardisierte Schnittstellen, Funktionen zum Daten-Mapping, Daten-Matching und Daten-Merging, sowie Workflow-Funktionen zur Bereinigung von Daten und Plugins für Shopsysteme zum Zugriff auf alle vorhandenen Produktdaten. In einem PIM-System wie, es Contentserv anbietet, ist es nach einer erfolgreichen Datenintegration unter anderem möglich, mit einem standardisierten Plugin die Produktdaten an ein E-Commerce-System, wie beispielsweise von Shopware, bereitzustellen. Ein schnelleres und schlankeres Produktdatenmanagement spricht eindeutig für PIM-based E-Commerce.

E-Commerce

Charakterisierung von PIM-less und PIM-based E-Commerce

Mit der Einführung des PIM-Systems die gesamten Projektkosten reduzieren

Jeder Kunde, der noch nicht über ein PIM-System verfügt, aber im E-Commerce durchstarten möchte, sollte zunächst die Herausforderung des eigenen Datenmanagements angehen. Egal ob für den eigenen Online-Shop oder den Verkauf über online Marktplätze. Neben einem deutlich geringeren Aufwand, ermöglicht ein individuell zugeschnittenes PIM-System eine schnelle time-to-market und spart Kosten durch flexible Publikationsmöglichkeiten auf allen online und offline Touchpoints. Finde ich als Kunde einen Dienstleister, der mir nicht nur eine neue oder optimierte E-Commerce-Plattform umsetzt, sondern vorab auch die Einführung meines PIM-Systems übernimmt, wird dieses zu mindestens 50% aus den Einsparungen des E-Commerce-Projekts bezahlt und somit zur Hälfte refinanziert.

Einsparungspotenzial

Schematische Darstellung des anteiligen Einsparungspotenzials durch ein PIM-System im E-Commerce-Projekt

Ein passendes PIM-System sorgt für Zufriedenheit bei allen Stakeholdern

Eine individuell zugeschnittene Lösung, macht nicht nur die Endkunden glücklich, da diese von umfangreichen und individuell zugeschnittenen Produktinformationen profitieren, sondern vor allem auch die Mitarbeiter, die ständig mit unterschiedlichsten Produktinformationen und den Herausforderungen der Datenintegration zu tun haben. Nach der Einführung des passenden PIM-Systems können Produkt- sowie E-Commerce Manager mit einer jeweils spezialisierten Software arbeiten, die ihre Stärken exakt dort ausspielt wo sie gebraucht werden: das PIM-System für das Management von Produktlebenszyklen und die E-Commerce-Plattform für alle Marketing- und Vertriebsaktivitäten.

PIM-based E-Commerce ist schneller und schlanker

Mit Hilfe eines PIM-Systems, können Aufwände und Risiken massiv reduziert werden, da es als idealer Aggregator für alle Schnittstellen des Online-Shops fungiert. PIM-less E-Commerce führt häufig zu einer Überfrachtung des Shop-Systems mit Produktdaten aus unterschiedlichen Systemen und Funktionen, für die ein PIM-System besser geeignet ist. E-Commerce-Betreiber ohne PIM-Systeme verschwenden langfristig sowohl Geld als auch Zeit und steigern zusätzlich das Risiko ihrer gesamten E-Commerce Tätigkeiten. Vielleicht mag der erste Launch der E-Commerce Aktivitäten schneller gehen, aber ohne solide Systeme und Prozesse im Hintergrund stehen diese Aktivitäten auf tönernen Füßen. Denn ineffiziente und fehleranfällige Prozesse stehen dem gewünschten schnellen Wachstum dann im Wege. Wer sich erfolgreich für die digitale Zukunft aufstellen möchte, für den geht kein Weg an PIM-based E-Commerce vorbei. Nur das richtige Management von Produktinformationen mit einem PIM-System sorgt für eine solide Basis und ein optimales Fundament, um alle digitalen Vertriebskanäle zu erschließen und langfristig an allen Touchpoints erfolgreich Connected Commerce zu betreiben.

Gerd GüldenastÜber den Autor
Gerd Güldenast kam 2008 zu hmmh und leitet als Managing Director den Bereich Consulting und treibt die Entwicklung von vernetzten CRM- und innovativen E-Commerce-Lösungen voran.
Zuvor war Gerd Güldenast bei renommierten Management- und Technologieberatungs-unternehmen tätig, in denen er als Projektleiter, Consultant und Managementberater operierte. Er ist studierter Wirtschaftswissenschaftler und Informatiker und doziert als Lehrbeauftragter an der Universität Bremen zum Thema Connected Commerce. Zu seinen Schwerpunktthemen gehören Digital Commerce und Cross-Channel-Strategien, Business Consulting, E-Commerce Plattformen und agiles Projektmanagement. In seinen zahlreichen Vorträgen stellt Gerd Güldenast konkrete Erfahrungen aus der Agenturarbeit sowie Trends und Perspektiven im Connected Commerce vor. Er präsentiert innovative Geschäftsmodelle und zeigt auf, wie neuste Technologien und Marketingansätze mit dem Ziel der Optimierung des Geschäftsergebnisses genutzt werden können.

Über hmmh – Leading in Connected Commerce
hmmh gehört deutschlandweit zu den führenden Agenturen für Connected Commerce. Knapp 300 Mitarbeiter arbeiten an den Standorten Bremen (Hauptsitz), Berlin, Hamburg und München. Gegründet im Jahr 1995, etablierte hmmh mit den Kunden Otto und Tchibo das Online-Shopping in Deutschland. Seit über 20 Jahren treibt die Agentur mit Pioniergeist die Entwicklungen in der digitalen Wirtschaft voran und lässt die Grenzen zwischen on- und offline verschwinden. Die Transformation von Multi-Channel-Business zu Connected Commerce erfordert ganzheitliche, flexible und nahtlos vernetzte Strategien sowie Prozesse. Dafür entwirft hmmh businessübergreifend intelligente Lösungen. Gemäß des Leistungsversprechens „consult – create – care“ bietet die Agentur umfassende und individuelle Beratung und begleitet national sowie international erfolgreiche Unternehmen: Von der Strategie über die Software-Entwicklung und Realisierung von Websites, Portalen, Online-Shops sowie mobilen Applikationen, bis zum vernetzten CRM und digitalen Kommunikationsmaßnahmen. Kunden wie bonprix, Schaeffler, Gerry Weber, hessnatur, Nestlé, Deutschland Card, Gebrüder Heinemann und Eppendorf zählen auf die zukunftsweisenden Ideen und die Expertise der Agentur. Seit Juli 2014 ist hmmh Teil der Plan.Net Gruppe, der führenden Digitalagentur Deutschlands, die darüber hinaus zu den größten unabhängigen Digitalagenturen Europas zählt und in mehr als 25 Standorten weltweit vertreten ist.