Monat: Januar 2018

Digital Commerce-Trends für 2018

Digital Commerce Trends 2018

Kaum eine Branche unterliegt so kurzen Innovationszyklen wie die Digital-Branche. Ständig erobern neue Technologien und Devices den Markt und sorgen für Diskussionsstoff. Wir beleuchten vier der wichtigsten Trendthemen im Digital Commerce für dieses Jahr, darunter das sogenannte Internet of Things und Voice-Technologien, wie Alexa und Siri. Das Internet of Things (IoT) ist in aller Munde und nicht zuletzt als Leitthema auf zahlreichen IT-Kongressen und diversen Branchen-Events zu finden. Insbesondere in den kommenden Jahren erwarten Experten ein rasantes Wachstum bei der Verbreitung von IoT-Technologien und deren Anwendungsfällen. Allein die Prognose von Gartner, dass bis Ende 2018 8,4 Mrd. und im Jahr 2020 gar 20,4 Mrd. vernetzte Geräte weltweit aktiv sein werden, zeigt die Bedeutung des Themas.

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CDO Carsten Schmitz über das Omni-Channel-Prinzip bei Intersport

Carsten Schmitz

Dass die Digitalisierung keine Bedrohung für den Einzelhandel ist, sondern eine große Chance, haben inzwischen die meisten Händler erkannt. Als eine der größten Herausforderungen gilt aber, über den E-Commerce auch Kunden für den stationären Handel zu generieren. Carsten Schmitz ist Chief Digital Officer bei Intersport, dem Zusammenschluss von über 900 Händlern im Sportartikel-Segment. Das Motto der Verbundgruppe: Wir streben an, die beliebteste und wertvollste Marke im Sporthandel zu sein – der sympathische Marktführer. Und das alles aus Liebe zum Sport.

Als Baustein auf dem Weg zu diesem Ziel hat Carsten Schmitz – Keynote-Sprecher bei der Contentserv Marketing Power Konferenz im Herbst – die kooperative Händler-Plattform (KHP) ausgerollt. Um die Verbundgruppe mit einheitlichen Produktinformationen versorgen zu können, setzt Intersport auf das Produktdaten Management System (PIM) von Contentserv. Im Interview mit ISPO-Chefredakteur Gunnar Jans erklärt Schmitz den Weg von Intersport zum Omni-Channel-Händler und sagt: „E-Commerce funktioniert nicht mit der Baseball-Keule.“

Hier geht es zum Interview bei ispo.com!

Wenn die Kaffeemaschine selbst Bohnen nachbestellt: it’s all about being connected

Kaffeemühle

Heute mahlen die Mühlen anders: Maschinen werden intelligent

Das Internet der Dinge (auch Internet of Things, kurz IoT) tummelt sich wie kaum ein zweiter Begriff auf vielen Buzzword-Listen und -Rankings. Dabei ist es kein neu aufkommendes Phänomen, eher ein „Wiederholungstäter“ mit echtem Potential. Diesem Trend werden in den nächsten Jahren hohe Wachstumsraten von über 15 Prozent und ein wirtschaftliches Potential von bis zu 1.700 Milliarden Dollar zugeschrieben. Fragt man allerdings danach, meinen immer noch wenige zu wissen, was genau unter dem Begriff IoT verstanden wird. Wir bringen Licht ins Dunkel und zeigen Chancen auf, das IoT optimal für sich zu nutzen und als echten Umsatzbooster einzusetzen.

 

Viele von uns haben das Internet der Dinge bereits – mehr oder weniger bewusst – in ihr Leben integriert. Sprachassistenten, intelligente Haushaltsgeräte, Smart Watches oder Fitnessarmbänder beispielsweise zeugen davon, dass Gegenstände aus dem alltäglichen Gebrauch nach und nach „intelligent“ werden. Das ist genau die Bedeutung, die hinter dem Begriff IoT steckt: Aus Gegenständen werden kleine Maschinen, die durch eingebettete Sensoren, Prozessoren und Netzwerktechnik Daten messen, Informationen erfassen, verknüpfen und weiterleiten und schließlich im Netzwerk für die Weiterverarbeitung zur Verfügung stellen.

 

smartes Haus

Das smarte Haus ist längst keine Zukunftsvision mehr

Ein Beispiel ist die smarte Heizung, bei der sich die Heizkörper-Thermostate mit dem Internet verbinden und dadurch die Heizkörper im Haus steuern. Das intelligente Thermostat steuert die Heizung dann auf Basis des Standortes der Bewohner – verlassen alle das Haus, wird die Heizung automatisch herunter geregelt, nähert sich ein Bewohner wieder der Wohnung, ist sie rechtzeitig wieder aufgeheizt, bevor der Erste wieder nach Hause kommt. Mittels einer App kann auch von überall manuell die Kontrolle über die Heizung übernommen werden.

 

Im Grunde genommen dreht sich beim Trend Internet der Dinge alles um den Austausch riesiger Datenmengen, und darum, vernetzt zu sein. Die Systeme sprechen miteinander: Mensch und Maschine sind durch smarte Gegenstände nun permanent miteinander verbunden; ebenso wie Maschinen untereinander.

 

Aber den Trend IoT als solchen kann man nicht isoliert betrachten, denn auch hier gibt es Vernetzungen zu anderen heiß gehandelten Toptrends, wie zum Beispiel Machine Learning, Analytics, Big Data oder der allseits gehypten Künstlichen Intelligenz (KI). Viele dieser Begriffe sind nicht neu auf der digitalen Agenda und werden in einigen Unternehmen bereits angewendet. Eine aktuelle Studie belegt ebenfalls, dass fast jedes zweite deutsche Unternehmen ein IoT-Projekt vorbereitet.

Dieses Ergebnis scheint wenig verwunderlich, denn das Internet der Dinge soll nicht nur das alltägliche Leben erleichtern, sondern stellt vor allen Dingen auch für Unternehmen eine riesige Chance dar.

 

IoT vernetzt Mensch und Maschine sowie Maschine und System

Durch IoT-Technologien können beispielsweise Vorteile in Handel und Logistik erzielt werden. In Echtzeit kann durch die Tools ein Überblick über den Warenbestand oder den genauen Standort bestimmter Gegenstände in großen Lagerhallen gegeben werden. Das verkürzt nicht nur die Wege in der Lagerhalle sondern führt auch zu einer enormen Zeiteinsparung, die vom Auftrag bis zum Versand durch IoT-Technologien erzielt wird.

Allerdings gibt es bei der Durchführung von IoT-Projekten auch einige Herausforderungen zu meistern.

 

So viel vorweg: ein Patentrezept dafür gibt es nicht. Da die Einführung von IoT-Tools nicht nur die Prozesse eines Unternehmens, sondern auch das Geschäftsmodell (zumindest in Teilen) verändert, ist es besonders bei diesen Projekten essentiell, sich einen realistischen und gut durchdachten Fahrplan zurechtzulegen, bei dem Prozesse und interner wie externer Nutzen der Technologie definiert werden. Auf dieser Basis kann dann das Geschäftsmodell neu modelliert bzw. auf die

Anforderungen angepasst werden. Am einfachsten lässt sich dies durch die Zuhilfenahme eines externen Dienstleisters bewerkstelligen, der als Branchenprofi nicht nur die Anforderungen an Markt- und Branchenumfeld, sondern auch an das Projektumfeld und die IoT-Plattform kennt. Ein sauberes Projektmanagement ist bei einem Querschnittsprojekt wie der Digitalisierung unabdingbar – die Veränderungen betreffen schließlich nicht nur einzelne Abteilungen, sondern alle Unternehmensbereiche nachhaltig betreffen. Nehmen Sie daher Ihre Mitarbeiter auf die spannende Reise mit und ziehen Sie gemeinsam an einem Strang, dann stehen Ihnen Tür und Tor für neue Projekte offen!

Projektmanagement

Projektmanagement smart gestalten

 

Nicht weniger wichtig ist jedoch: verrennen Sie sich nicht in Visionen, die Sie von Ihrer aktuellen Position aus nicht erreichen können, sondern stecken Sie sich realistische Ziele. Fangen Sie klein an und arbeiten Sie sich Schritt für Schritt vor, dadurch minimieren Sie das Risiko, zu „stolpern“. Und vergessen Sie eines nicht – das System muss bedienbar sein. Manche Anwendungen funktionieren in der Theorie einwandfrei, wenn aber die Nutzer nicht damit umgehen können, wird auch die wirtschaftlichste Plattform in der Praxis nicht funktionieren. Wenn Sie die Ergebnisse und Folgen realistisch abschätzen, öffnet Ihnen das den Weg in neue Welten des Datensammelns.

Durch das Internet der Dinge und das damit verbundene permanente Sammeln von Daten ist es heute einfacher als je zuvor, neue Erkenntnisse über den Kunden zu gewinnen und dadurch Rückschlüsse auf Gewohnheiten, Vorlieben oder Abneigungen zu ziehen. Die individuellen Empfehlungen, die der Kunde von heute wünscht, sind auf Basis der gesammelten Daten nun endlich möglich.

 

Service-, aber auch Produktionsprozesse lassen sich mittels dem IoT automatisieren. Durch die smarten Tools stehen Unternehmen nun umfangreichere und präzisere Daten zur Verfügung, die mittels entsprechender Algorithmen und Software-Lösungen zu wertvollen Informationen angereichert werden können. Auf Basis dieser Informationen lassen sich neue Dienstleistungs- und Produktangebote schnüren, die individuell und perfekt auf den Kunden abgestimmt sind – und das in Echtzeit und punktgenau.

Wer das IoT in dieser Weise für sich nutzt und es versteht, den Daten-Goldschatz richtig zu analysieren und das wertvolle Potential nutzt und auf Basis dessen neue Zusatzangebote für seine Kunden schafft, macht aus dem gehypten Buzzword ein wertvolles Geschäftsmodell mit ungeahnten Chancen.

Fashion meets Technology: Sandra Herdering von S.HE BUSINESS im Interview

Sandra Herdering, CEO S.HE BUSINESS GmbH

Muss CONTENTSERV die Software bunter machen, um Kunden in der Fashion-Branche zu gewinnen? Eine, die es wissen muss, ist Sandra Herdering. Sie schnupperte schon in jungen Jahren „Fashionluft“, begann ihre Karriere mit einer Ausbildung zur Schneiderin. Heute als Ingenieurin und Diplom-Kauffrau ist sie CEO der S.HE BUSINESS GmbH und begleitet als CONTENTSERV Implementierungspartner Gold namhafte Modeunternehmen auf dem Weg in die Digitalisierung. Hier sprechen über 20 Jahre Erfahrung für sich. Welche Bedeutung moderne Informationsmanagement Systeme in der Modebranche haben, verrät sie im Interview!

Erfolg²: Beste Bedingungen fürs Wachstum schaffen!

Wachstum Diagramm
Martin Himmel

Martin Himmel über die Bedingungen für nachhaltiges und erfolgreiches Wachstum

Um erfolgreichen Online-Handel zu betreiben, muss nicht immer zwangsläufig sofort ein eigener Shop her. Woran hingegen kein Unternehmen vorbei kommt, sind klar definierte Ziele, Abläufe und Prozesse. Martin Himmel, Geschäftsführer bei der unabhängigen Beratungsfirma ecom consulting, verrät Tipps und Tricks, wie Händler ihr eCommerce-Wachstum fördern können ohne davon überrollt zu werden.

 

 

E-Commerce: Vom eigenen Shop und dem Verkauf über Plattformen

E-Commerce ist mehr, als einen eigenen Onlineshop zu betreiben. Plattformen wie Amazon, Ebay, Zalando & Co. bieten hervorragende Möglichkeiten, die eigene Reichweite – und damit auch die Bekanntheit – zu erhöhen, neue Zielgruppen zu erschließen sowie natürlich den Umsatz in die Höhe zu treiben.

Doch der Handel über fremde Plattformen folgt eigenen Regeln.

Bsp. Zalando: Ähnlich wie auf Amazon werden Anbieter über Scores bewertet. Das Ranking ist ein Indikator dafür, wie gut Händler in der Abwicklung, das heißt vom Auftragseingang im Shop bis zur Zustellung beim Kunden, performen. Bei niedrigen Werten werden auch die entsprechenden Angebote schlechter gerankt, was automatisch die Umsatzchancen deutlich mindert. Um die Algorithmen-gesteuerte Aussteuerung auf den verschiedenen Plattformen für sich positiv zu beeinflussen, müssen Anbieter nicht nur höchste Sorgfalt bei der Aufbereitung der Daten walten lassen, sondern auch effiziente Abläufe definieren: Systeme, Prozesse, Organisation & Logistik müssen gut aufeinander abgestimmt sein.

Checkliste: Was Sie beim Verkauf über Plattformen beachten sollten

 

Systeme & Prozesse

Systeme und Prozesse optimal aufeinander abstimmen

 

Gerade kleinere Unternehmen verwalten Bestellungen oftmals noch mit Excel & Outlook. Das mag fürs Erste funktionieren, im zweiten Schritt sind E-Mail & Co jedoch echte Wachstumsbremsen. Spätestens ab 50 Paketen pro Tag besteht die Gefahr, dass Systeme sowie Prozesse kollabieren und Händler müssen sich dann nach Alternativen umschauen. Standardisierte Marktlösungen müssen nicht immer viel kosten, bieten jedoch effiziente Verwaltungsmöglichkeiten. So wird die Abwicklung allgemein effizienter, zum Wohl des Händlers und Käufers.

Checkliste: Wie Sie Ihre Systeme und Prozesse optimal aufeinander abstimmen

 

Logistik
…beginnt nicht erst beim Versand und endet auch nicht mit Auslieferung des Paketes, sondern geht bis hin zur Retoure und Wiedereinlagerung ins Sortiment. Nutzen Sie die wertvollen Touchpoints mit dem Kunden auf diesem letzten Stück der Customer Journey und schaffen Sie positive Erlebnisse.

Checkliste: Was Sie bei der Planung der Logistik beachten sollten

 

Netzwerk

Outsourcing für eine erfolgreiche Zukunft

 

Outsourcing

Professionalisierung ist eine Grundvoraussetzung für nachhaltigen Erfolg. Wie finde ich geeignete Partner und passende Dienstleister für weitere Schritte?

Das bedeutet, dass die einzelnen Komponenten des Onlinehandels in fachlich kompetenten Händen liegen sollten. Gibt es für den einen oder anderen Schritt keinen Experten im Haus, sollten Händler entweder über eine Verstärkung des Teams oder Outsourcing nachdenken.

 

Digital Running: Warum Digital-Werden nur der erste Schritt ist

Ständig geht es um die alles entscheidende Frage: „Wie digitalisiere ich am besten?“ Natürlich stellt man sie sich auch im Hause Contentserv. In diesem Beitrag möchten wir Ihnen zeigen, warum Running Digital nur den ersten Schritt eines langen Weges darstellt und die Frage nach der Digitalisierung noch längst nicht zu Ende gedacht ist.

 

Innovative Ideen helfen beim Lauf gegen die Zeit

Beginnen wir von vorne – beim ersten Schritt und einem Beispiel. Beobachtet man heute Sportler, insbesondere Läufer, sind diese mit verschiedensten technischen Devices ausgestattet. Der Puls wird kontrolliert und die Strecke nach dem Training noch einmal überflogen, wo war man am schnellsten und wo am langsamsten unterwegs? Diese und viele weiteren Fragen beantworten heute die kleinen Helferlein, die uns in Form von beispielsweise Apps auf dem Handy auf Schritt und Tritt begleiten und alles messen, was auch nur im entferntesten Sinne von Bedeutung sein könnte. Meistens beschafft man sich die Ausstattung sogar noch, bevor das eigentliche Training startet. Man will ja schließlich auf dem neuesten Stand und technisch optimal gerüstet sein für das Ziel, das man vor Augen hat. Das kann ein Zehn-Kilometer-Lauf oder ein Marathon sein. Oder auch das Ziel, digital zu werden und auf dem neuesten Stand zu bleiben.

Ganz anders erregte im Sommer 1960 ein Äthiopier bei seinem wohl bedeutendsten Lauf Aufmerksamkeit. Als erster Schwarzafrikaner lief Abebe Bikila in 2:21:23 Stunden in Rom zum Marathongold. Barfuß. Ohne Schuhe, geschweige denn mit anderer technischer Ausrüstung, lief er als Erster über die Ziellinie. Abebe Bikila und Läufer von heute könnten unterschiedlicher kaum sein, und dennoch verbindet sie eines: Laufen muss man heute wie vor knapp 60 Jahren immer noch selbst, denn bei allem, was die Technik zu messen vermag – diese Sache nimmt sie den Läufern auch heute nicht ab.

Bleiben Sie Ihren Kunden auf den Fersen

Was hat nun aber der Laufsport mit der Digitalisierung zu tun? Die Erkenntnis aus dem oben genannten Beispiel lässt sich ebenso auf alle Unternehmen, die sich der Herausforderung Digitale Transformation stellen oder stellen werden, anwenden. Der erste Impuls zum Digital Running muss vom Unternehmen selbst kommen. Innovative Ideen und smarte Technologien helfen dabei, den Prozess zu vereinfachen; ähnlich wie ein Fitnesstracker dem Läufer eine klare Übersicht über seine Trainingsfortschritte gibt und ihn so schneller ans Ziel kommen lässt. Den ersten Schritt aber muss das Unternehmen selbst gehen. Das wichtigste dabei ist, den Schritt gut überlegt zu machen und nicht einfach voller Elan draufloszurennen. Blinder Aktionismus ist besonders auf dem Weg der Digitalisierung nicht zielführend – zu schnell verliert man dadurch den Fokus aufs Wesentliche und weicht vom befestigten Weg ab. Geht man allerdings strukturiert an das Projekt Digitalisierung heran und steckt sich realistische Ziele, die durch planvolles Vorgehen und zielgerichtetes Handeln auch erreicht werden können, ist man auf dem besten Weg, sich heraus aus dem Running Digital und hinein in das Digital Running, das Digital-Sein, zu katapultieren. Das Digital Running ist nach dem Running Digital der zweite und beschwerlichere Schritt. So viel vorweg: Dieser Weg wird nie zu Ende sein. Denn anders als beim Sport ist in der Digitalisierung die Ziellinie dynamisch: Neben Ihnen sind auch Ihre potentiellen Kunden und Ihre Konkurrenz im Rennen und geben alles, dieser Ziellinie näher zu kommen. Ganz überschreiten werden wohl auch sie die Linie nie, aber alle können versuchen zu verhindern, dass sie sich immer weiter von ihnen wegbewegt. Im Lauf gegen die Zeit müssen Sie also alles geben, den Kontakt zu Ihren Mitbewerbern nicht abreißen zu lassen und vor allen Dingen, Ihren Kunden dicht auf den Fersen zu bleiben.

Wie soll man das schaffen? Fangen Sie bei sich selbst an. Das A & O beim Running Digital wie beim Digital Running ist Ihr Fokus. Stellen Sie sich datenfokussiert auf und beginnen Sie bei Ihren eigenen Daten, denn Ihre Produktdaten sind Gold wert. Konzentrieren Sie sich auf diese Schätze, die in Ihrem Unternehmen schlummern. Wenn Sie es schaffen, diese Daten geordnet mit Kundendaten und Ihrem Wissen über die Kunden in Verbindung zu bringen, macht Sie das unschlagbar. Dabei hilft es Ihnen, wenn Sie sich die beiden Eckpfeiler der Digitalisierung immer wieder vor Augen rufen. Das erste Kernelement ist die Technik. Smarte Technologien, individuell auf Ihre Anforderungen angepasst, helfen Ihnen, Ihrer Produktdaten Herr zu werden und sie konsequent und mit höchstmöglicher Qualität zu managen. Durch intelligente Algorithmen sind Sie in der Lage, Informationen über Ihre Kunden nicht nur zu sammeln, sondern sie auch zu ordnen, zu analysieren, in einen logischen Zusammenhang zu bringen und diese Erkenntnisse dann als Basis für neue Entscheidungen zu verwenden. In diesen Prozess muss mindestens genau so viel Energie wie in das Datensammeln gesteckt werden.

Machen Sie den ersten Schritt und starten Sie durch

In einem Satz: Lernen Sie Ihre Kunden kennen! Heute müssen Sie nicht wie Abebe Bikila barfuß und ohne Hilfsmittel Ihr eigenes Rennen gegen die Zeit bestreiten. Überlegen Sie nicht, ob Digitalisierung nötig ist, sondern wie Sie das Projekt angehen, und verpassen Sie den Absprung nicht. Denn die Konkurrenz ist schnell außer Sichtweite. Machen Sie sich die Technik zunutze; sie wirkt wie ein Sprungbrett für Ihren Unternehmenserfolg. Sie können dadurch flexibel auf Veränderungen in Ihrem Marktumfeld reagieren, Hindernissen ausweichen und stets kontrollieren, ob Sie auf dem richtigen Kurs sind. Was dabei allerdings oft vernachlässigt wird, ist der zweite Eckpfeiler der Digitalisierung, die Kultur. Damit sind die Menschen, das Team und Ihre gesamte Umwelt gemeint, die ein Unternehmen oder ein Produkt zu dem machen, was es ist. Digitalisierung ist ein Teamsport, und jeder muss mitziehen. Ohne den nötigen Teamspirit wird ein derartig herausforderndes Projekt schnell zum unüberwindbaren Hürdenlauf. Wenn Sie es schaffen, die beiden Elemente Technik und Mensch optimal zu verknüpfen, dann haben Sie die besten Voraussetzungen geschaffen, auch in Zukunft im Rennen ganz vorne mit dabei zu sein. Denn nur so gelingt Ihnen der Brückenschlag vom Digital-Werden über das Digital-Sein zum Digital-Bleiben.

 

Dieser Artikel wurde am 14.10.2017 auf thegroupofanalysts.com veröffentlicht.